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Klausuren

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1.072 Klausuren
JURA 2017Fortgeschrittene

»Getrübte Kleingartenfreuden«

Die Klausur behandelt die rechtliche Bewertung einer Abrissverfügung gegen eine auf der Parzellengrenze zweier Kleingartenparzellen errichtete, als Doppellaube ausgestaltete bauliche Anlage. Im Mittelpunkt stehen Fragen des Bauordnungsrechts NRW, des Bundeskleingartengesetzes sowie die Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe und die Argumentation mit Sinn und Zweck einschlägiger Normen. Der Sachverhalt fordert eine Fortgeschrittenenprüfung im Öffentlichen Recht und knüpft an eine Entscheidung des OVG NRW an.

Jens Arndt, Matthias Motzkus· JURA 2017, 201
Die BaugenehmigungMaterielles BauordnungsrechtGrundlagen des Bauplanungs- und Bauordnungsrechts+3 weitere
JURA 2017Schwerpunktbereich

Immer Ärger mit der Gesellschaft

Die Examensübungsklausur thematisiert den gutgläubigen Grundstückserwerb von einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts, Fragen der Beschlusskontrolle und der Stimmabgabe in der Gesellschafterversammlung sowie eine Nachfolgeklausel im Gesellschaftsvertrag. Der Sachverhalt enthält verschiedene Abschnitte zu gesellschaftsrechtlichen Fragen und einem prozessualen Ablauf.

JURA 2017Fortgeschrittene

Die ungeliebte Asylbewerberunterkunft

Der Sachverhalt behandelt die Errichtung einer Asylbewerberunterkunft im Berliner Bezirk Lichtenberg, auf einem Grundstück im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans, welcher ein Gewerbegebiet festsetzt und soziale Einrichtungen ausschließt. Die Klägerin möchte die Unterkunft verhindern und beruft sich auf den Gebietserhaltungsanspruch sowie die Vorgaben des Bebauungsplans. Thematisiert werden die Befreiung vom Bebauungsplan, der einstweilige Rechtsschutz bei Verwaltungsakten mit Doppelwirkung und die relevante Rechtslage.

Beplanter Innenbereich (§ 30 BauGB)Die BaugenehmigungErmessen und Verhältnismäßigkeit+4 weitere
JURA 2017Fortgeschrittene

Mit dem Smartphone auf der Demo

Im Rahmen einer Gegendemonstration in Hamburg dokumentiert K mit seiner Digitalkamera polizeiliches Einschreiten gegen eine Bekannte und wird daraufhin von den eingesetzten Polizeibeamten festgehalten und angewiesen, das Foto zu löschen. Zusätzlich erfolgt eine Aufforderung zur Personalienangabe. K begehrt verwaltungsgerichtlichen Rechtsschutz und rügt insbesondere die Löschungsanordnung und die Personalienfeststellung. Die Aufgabenstellung verlangt die Prüfung der Erfolgsaussichten einer entsprechenden Klage.

GrundlagenPolizeiliche Generalklausel (§ 3 Abs. 1 SOG)Versammlungsfreiheit (Art. 8 Abs. 1 GG)+4 weitere
JA 20161. Staatsexamen

'Schwarzer Donnerstag' in Stuttgart

Der Sachverhalt behandelt die polizeiliche Räumung und den Einsatz von Wasserwerfern bei einer Blockade gegen das Bahnprojekt 'Stuttgart 21'. Die Klausur thematisiert insbesondere die Abgrenzung zwischen Versammlung und Verhinderungsblockade, die Polizeifestigkeit des Versammlungsrechts sowie die Verhältnismäßigkeit und rechtliche Bewertung polizeilicher Zwangsmaßnahmen. Es wird zudem eine staatshaftungsrechtliche Fragestellung in Bezug auf die Folgen eines Wasserwerfereinsatzes aufgeworfen.

Anne Knodel· JA 2016, 917· 300 Min
Grundlagen Versammlungsfreiheit (Art. 8 Abs. 1 GG)Versammlungsrechtliche Maßnahmen+5 weitere
JA 2016Anfänger:innen

Der findige Gaststättenbetreiber

Die Klausur thematisiert zwei Fälle zum Gaststättenrecht: Im ersten Teil geht es um die Rücknahme einer Gaststättengenehmigung wegen fehlender Brandschutztüren sowie die Zulässigkeit einer Klage gegen diesen Verwaltungsakt. Im zweiten Teil wird die Wirksamkeit eines öffentlich-rechtlichen Vertrages zur Gaststättengenehmigung unter Bedingungen, die das Bedienungspersonal betreffen, geprüft. Beide Fälle stammen aus dem rheinland-pfälzischen Kontext und dienen als Übung für Anfänger im Verwaltungsrecht.

Jannis Broscheit· JA 2016, 840· 120 Min
GaststättenrechtRücknahme und Widerruf von VerwaltungsaktenDer öffentlich-rechtliche Vertrag+4 weitere
JA 2016Fortgeschrittene

Streit um das neue Spielhallengesetz

Die Übungsklausur thematisiert das neue Hamburger Spielhallengesetz und dessen Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz. Zu prüfen sind insbesondere die Gesetzgebungszuständigkeit im Bereich des Glücksspielrechts sowie mögliche Grundrechtsverletzungen des Betreibers durch die neuen Vorschriften zur Gerätezahl- und Mindestabstandsbeschränkung. Die Klausur fordert eine verfassungsrechtliche Analyse unter Einbeziehung der relevanten Normen.

Prof. Dr. Guy Beaucamp· JA 2016, 834· 180 Min
Grundlagen der GesetzgebungBerufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG)Gleichheitsrecht (Art. 3 GG)+5 weitere
JA 2016Original-ExamensklausurFortgeschrittene

Original-Examensklausur: "Raserei

Die Klausur 'Raserei' behandelt einen Fall, in dem ein Motorradfahrer nach mehrfachen Geschwindigkeitsüberschreitungen polizeilich angehalten und sein Fahrzeug sichergestellt wurde. Gegen die Sicherstellung und die damit verbundenen Kostenbescheide möchte der Betroffene rechtlich vorgehen, insbesondere unter Berufung auf Amtshaftungsansprüche und das Verwaltungsrecht. Die Aufgabenstellung umfasst die Prüfung der Rechtmäßigkeit der polizeilichen Maßnahmen sowie der Kostenrechnung und möglicher Rechtsmittel.

Jan Singbartl, Dr. Josef Zintl· JA 2016, 778· 300 Min
Grundlagen Polizeiliche GeneralklauselAmtshaftungsanspruch (§ 839 BGB i.V.m. Art. 34 S. 1 GG)+5 weitere
JA 20161. Staatsexamen

Kein Honigschlecken

Willi möchte auf einem außerhalb des Bebauungsplans gelegenen Feldgrundstück ein großes Bienenhaus errichten, um zwei Bienenvölker zu halten. Die Gemeinde verweigert das gemeindliche Einvernehmen mit Hinweis darauf, die Imkerei sei nicht privilegiert und durch die Bienen bestünde eine Gefahr für Bürger. Zu prüfen ist die Rechtmäßigkeit einer Ersetzung des gemeindlichen Einvernehmens durch die Bauaufsichtsbehörde.

Manuel Kollmann· JA 2016, 753· 120 Min
Außenbereich (§ 35 BauGB)Einvernehmen der Gemeinde (§ 36 BauGB)+2 weitere
JA 2016Fortgeschrittene

,Tag der deutschen Patrioten' - polizeilicher Notstand im Versammlungsrecht

In dieser Fortgeschrittenenklausur soll unter anderem geprüft werden, ob das polizeiliche Verbot einer Versammlung ('Tag der deutschen Patrioten') in Hamburg rechtmäßig ist, insbesondere unter Berücksichtigung eines polizeilichen Notstands und der Pflicht zur Amtshilfe. Im Mittelpunkt stehen Fragen des einstweiligen Rechtsschutzes, der Verantwortlichkeit für Störungen und den Anforderungen an behördliche Handlungen im Versammlungsrecht. Es sind Hamburger Landesrecht sowie das Bundes-Versammlungsgesetz maßgeblich.

Versammlungsfreiheit (Art. 8 Abs. 1 GG)Maßnahmen (Versammlungen unter freiem Himmel): Verbot, Auflage und AuflösungVorläufiger Rechtsschutz (§§ 80, 80a VwGO)+5 weitere
JA 2016Anfänger:innen

'Heißer' Nebenjob im Studium

Eine Jura-Studentin finanziert ihr Studium als selbstbestimmte Escort-Dame und ist empört über ein neues Gesetz, das Freiern die Inanspruchnahme sexueller Handlungen unter Strafe stellt. Sie sieht sich durch dieses Gesetz in ihren Grundrechten – insbesondere Art. 12 Abs. 1 GG (Berufsfreiheit), Art. 2 Abs. 1 GG (Allgemeine Handlungsfreiheit) und Art. 3 Abs. 1 GG (Gleichbehandlung) – verletzt. Die Klausur prüft gutachterlich die Erfolgsaussichten einer auf diese Grundrechte gestützten Verfassungsbeschwerde.

Matthias Friehe· JA 2016, 602· 180 Min
Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG)Allgemeine Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG)Gleichheitsrecht (Art. 3 GG)+1 weitere
JA 2016Fortgeschrittene

Unzuverlässigkeit eines Beliehenen bei rechtsextremen Aktivitäten

Die Klausur behandelt das verwaltungsrechtliche Eilverfahren nach § 80 Abs. 5 VwGO gegen einen Widerruf der Bestellung eines Bezirksschornsteinfegermeisters wegen rechtsextremer Aktivitäten und vermeintlicher Unzuverlässigkeit. Zu prüfen ist insbesondere, ob das politische Engagement des Antragstellers, seine Nähe zur NPD und damit verknüpfte Aktivitäten die Annahme der Unzuverlässigkeit rechtfertigen und der Widerruf rechtmäßig ist. Zudem werden grundrechtliche Aspekte, etwa die Berufsfreiheit und Zulässigkeit des politischen Engagements, thematisiert.

Dr. Arne-Patrik Heinze, Henning Heinze· JA 2016, 531· 300 Min
Vorläufiger Rechtsschutz (§§ 80, 80a VwGO)Gewerberecht+4 weitere
JA 20161. Staatsexamen

Schule mit Courage

In der Klausur geht es um die rechtliche Überprüfung, ob der Stadtverband der NPD einen Anspruch darauf hat, für seine Jugendorganisation die Mensa einer öffentlichen Schule für einen Parteitag zu nutzen. Thematisiert werden das Parteienprivileg, die Gleichbehandlung politischer Parteien, die Widmung öffentlicher Einrichtungen und der einstweilige Rechtsschutz bei Versagung der Raumnutzung. Zu prüfen ist insbesondere, ob die Ablehnung rechtmäßig war bzw. ein Gleichheitsverstoß vorliegt.

Dr. Hannes Beyerbach· JA 2016, 521· 300 Min
Die öffentlichen Einrichtungen der GemeindeGleichheitsrecht (Art. 3 GG)Vorläufiger Rechtsschutz (§ 123 VwGO)+2 weitere
JA 2016Fortgeschrittene

Mit dem falschen Lenkrad zurück nach Polen

Ein polnischer Rückkehrer möchte seinen in Großbritannien zugelassenen Pkw mit Rechtslenkung in Polen anmelden. Die polnischen Behörden verweigern die Zulassung unter Hinweis auf geltende Straßenverkehrsgesetze. Die Europäische Kommission leitet daraufhin ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Polen wegen möglicher Verletzung der Warenverkehrsfreiheit ein.

Prof. Dr. Markus Ludwigs, Patrick Sikora· JA 2016, 514· 120 Min
Europäische Integration+1 weitere
JA 20161. Staatsexamen

Krumme Geschäfte im Gerichtssaal

Der Fall behandelt die verfassungsrechtliche und verfassungsprozessrechtliche Prüfung der Verständigung im Strafprozess nach § 257c StPO. B wurde auf Basis einer Verständigung verurteilt und möchte gegen das Urteil sowie die gesetzliche Grundlage des VerständigungsG vorgehen, da er sich durch das Verfahren in seinen Grundrechten verletzt sieht. Gefragt ist ein Gutachten zu den Erfolgsaussichten einer Anrufung des BVerfG, insbesondere auf etwaige Selbstbelastungen und Aufklärungspflichten.

David Jungbluth· JA 2016, 440· 300 Min
VerfassungsbeschwerdeJustizgrundrechte (Art. 101 Abs. 1 S. 2, Art. 103 GG)+3 weitere
ZjS 2016Fortgeschrittene

Übungshausarbeit: Brennende Neugier

Im Mittelpunkt des Falls steht die Frage, ob 154 Bundestagsabgeordnete einen Anspruch auf Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum Thema 'Gesetzgebungsoutsourcing' im Zusammenhang mit dem WFG-Gesetzgebungsverfahren haben. Sie wenden sich gegen die Ablehnung ihres Antrags durch die Bundestagsmehrheit mit der Begründung, dies greife unzulässig in den Kernbereich exekutiver Eigenverantwortung ein. Der Streit betrifft insbesondere die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen einer sogenannten Minderheitenenquête sowie den Umfang parlamentarischer Kontrollrechte gegenüber der Bundesregierung gemäß Art. 44 GG. Die Kläger rufen das Bundesverfassungsgericht an und berufen sich auf eine Verletzung ihrer verfassungsmäßigen Rechte.

Beschluss gemäß § 123 Abs. 1 VwGOFormelle Anforderungen an versammlungsrechtliche MaßnahmenVerwaltungsgerichtlicher Rechtsschutz gegen versammlungsrechtliche Maßnahmen+5 weitere
ZjS 2016Fortgeschrittene

Klausur: Flüchtlinge in den Leerstand!

Der Eigentümer eines leerstehenden ehemaligen Kinderheims in Hamburg wehrt sich gegen eine behördliche Beschlagnahme seines Grundstücks zur Unterbringung von Flüchtlingen. Die Stadt ordnet die Maßnahme aufgrund drohender Obdachlosigkeit an und weist vorübergehend 50 Flüchtlinge in das Gebäude ein. A beantragt vorläufigen Rechtsschutz, weil er das Gebäude abreißen und neu nutzen will, und moniert fehlende gesetzliche Grundlage sowie Unverhältnismäßigkeit der behördlichen Maßnahmen. Schwerpunkte sind die Rechtmäßigkeit der ordnungsrechtlichen Eingriffe, der einstweilige Rechtsschutz, die polizeirechtliche Generalklausel und die Verantwortlichkeit von Nichtstörern.

Vorläufiger Rechtsschutz (§ 123 VwGO)Polizeiliche Generalklausel (§ 8 Abs. 1 PolG NRW)Recht der öffentlichen Sachen+5 weitere
JA 2016Fortgeschrittene

Weg mit der Mauer in den Köpfen

Im Übungsfall meldet X eine Versammlung unter freiem Himmel an, die mit mehreren auffälligen und kontroversen Elementen ausgestaltet wird. Die Behörde genehmigt die Versammlung, verhängt aber verschiedene Auflagen, unter anderem bezüglich Liedtexten, Parolen und dem Mitführen bestimmter Hunde. X legt Widerspruch und beantragt beim Verwaltungsgericht die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung; anschließend erhebt er Klage auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der Auflagen.

Björn P. Ebert· JA 2016, 355· 180 Min
Vertiefung: Versammlungsrecht in der KlausurMaterielle Rechtmäßigkeit einzelner Beschränkungen von VersammlungenMeinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 GG)+4 weitere
ZjS 2016Fortgeschrittene

Hausarbeit: Verbot der Pelztierhaltung

Im Mittelpunkt des Falls steht die Frage, ob ein vom Bundesrat initiierter Gesetzentwurf, der die gewerbliche Haltung und Tötung von Pelztieren in Deutschland verbietet und eine zehnjährige Übergangsfrist ohne Entschädigungsregelung vorsieht, mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Die P-GmbH, Betreiberin einer regulären Pelztierfarm, sieht sich durch das geplante Gesetz in verschiedenen Grundrechten, insbesondere Berufsfreiheit und Eigentumsgarantie, verletzt und rügt eine entschädigungslose Enteignung. Der Fall thematisiert zentrale grundrechtliche Wertungen, insbesondere im Hinblick auf das Spannungsverhältnis zwischen Tierschutz als Verfassungsziel und individuellen Freiheitsrechten. Darüber hinaus umfasst der Fall prozessuale Aspekte der Verfassungsbeschwerde.

Henry Hahn· ZJS 2016, 618
VerfassungsbeschwerdeFreiheit des Eigentums (Art. 14 GG)Freiheit der Person (Art. 2 Abs. 2 S. 2 GG)+5 weitere
ZjS 2016Fortgeschrittene

Klausur im Polizeirecht: Zu Recht falsch verdächtigt?

Im Mittelpunkt dieses Falls steht der gewaltbereite Fußballfan A, der am Münchner Hauptbahnhof von der Polizei festgehalten wird, nachdem bei ihm ein verdächtiges Geldbündel und Spuren von Betäubungsmitteln festgestellt werden. Die Polizei ordnet Präventivgewahrsam sowie die Verwahrung des Geldes an, bis der Verdacht geklärt ist. A hält diese Maßnahmen für rechtswidrig und klagt vor dem Verwaltungsgericht unter Berufung auf Grundrechte und die EMRK. Der Fall thematisiert insbesondere die Voraussetzungen und Rechtmäßigkeit polizeilichen Gewahrsams, die Behandlung von Anscheinsgefahr sowie prozessuale Aspekte der Fortsetzungsfeststellungsklage im Verwaltungsverfahren.

Polizeiliche Generalklausel (§ 8 Abs. 1 PolG NRW)Recht der öffentlichen SachenGefahr für polizeiliche Schutzgüter+5 weitere
JA 2016Fortgeschrittene

Feuerbeschau im Mietkomplex

Gegenstand der Klausur ist die Rechtmäßigkeit einer unangekündigten Feuerbeschau in einem großstädtischen Mietkomplex. Die Hausverwaltung wendet sich gerichtlich gegen die Branddirektion, die ohne vorherige Terminabsprache Gemeinschaftsflächen des Objekts betreten hat. Schwerpunkte liegen im Grundrechtsschutz (Art. 13 GG), im Verwaltungsprozess und in der Auslegung der einschlägigen Vorschriften des Bayerischen Landesstraf- und Verordnungsgesetzes (LStVG).

Dr. Johannes Unterreitmeier· JA 2016, 291· 300 Min
Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 13 GG)Materielle Rechtmäßigkeit von Verwaltungsakten – EinführungVerwaltungsgerichtlicher Rechtsschutz gegen versammlungsrechtliche Maßnahmen+3 weitere
JA 2016Original-Examensklausur1. Staatsexamen

Original-Examensklausur: "Easy Rider

Die Klausur befasst sich mit polizeilichen Sicherstellungsmaßnahmen wegen Geschwindigkeitsüberschreitung, der Rechtmäßigkeit einer Verwahrung eines Motorrads durch die Polizei sowie einer daran anschließenden Staatshaftungskonstellation nach Beschädigung des Fahrzeugs durch einen Abschleppunternehmer. Der Student A klagt auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der Maßnahme und verlangt Schadensersatz vom Land Hessen. Die Aufgabenstellung erfordert eine verwaltungs- und staatshaftungsrechtliche Prüfung.

Prof. Dr. Markus Ogorek· JA 2016, 279· 300 Min
Grundlagen Grundlagen+4 weitere
JA 2016Fortgeschrittene

Arbeitsfreie Samstage

Die Klausur behandelt die Verfassungsbeschwerde eines Möbelunternehmens gegen die landesgesetzliche Pflicht zu arbeitsfreien Samstagen (§ 12 III TLadÖffG). Schwerpunkte liegen auf der Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerde durch juristische Personen, der Auslegung der Gesetzgebungskompetenzen nach der Föderalismusreform sowie dem Eingriff in die Berufsfreiheit des Unternehmens. Zu prüfen ist außerdem, ob ein fachgerichtlicher Rechtsweg vor Beschwerdeerhebung zumutbar ist.

Dr. Ulrike Pollin· JA 2016, 272· 120 Min
VerfassungsbeschwerdeBerufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG)Gesetzgebungskompetenzen+1 weitere
ZjS 2016Fortgeschrittene

Hausarbeit: Die unbeugsame Bürgerschaft

Im Mittelpunkt des Falls steht ein Beschluss der Bürgerschaft von Greifswald zur Sanierung eines historischen Bürgerhauses, das an die Stadtbäckerei vermietet ist. Nach Kontroversen um die Verantwortlichkeit für Dachschäden und Befangenheitsvorwürfen gegen einen Bürgerschaftsvertreter beschließt die Bürgerschaft, das Land als Eigentümer zur Reparatur heranzuziehen. Der Innenminister hebt diesen Beschluss auf und verlangt eine Rücknahme, was die Bürgerschaft ablehnt. Die rechtlichen Schwerpunkte liegen beim Kommunalaufsichtsrecht, insbesondere der Rechtmäßigkeit der Beanstandung und Aufhebung des Bürgerschaftsbeschlusses sowie Fragen zu Klagezulässigkeit und Begründetheit.

Annette Prehn· ZJS 2016, 470
Beschluss gemäß § 123 Abs. 1 VwGOAusführung der Gesetze durch die VerwaltungRecht der öffentlichen Sachen+5 weitere
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