Klausuren
Filtere nach Studienstufe, Rechtsbereich, Quelle und Verfügbarkeit. Jede Filter-Kombination ist als URL teilbar.
„Zu nah gewettet?“
Die Klausur behandelt einen öffentlich-rechtlichen Sachverhalt, der sich mit der Zulässigkeit und den Grenzen von Wetten und deren räumlicher Nähe auseinandersetzt. Es geht insbesondere um die rechtliche Bewertung von staatlichen Eingriffen und die Grundrechtsproblematik im Zusammenhang mit Gewerberecht und möglichen Beschränkungen. Schwerpunkte liegen auf der Abwägung von Grundrechten und deren Einschränkungen sowie der Verwaltungspraxis.
Das Beweisrecht der ZPO – Teil I: Relation, Beweisantrag, Beweisgegenstand und begriffliche Gegensatzpaare
Der Beitrag behandelt Grundlagen des Beweisrechts in der Zivilprozessordnung (ZPO), insbesondere die Begriffe Relation, Beweisantrag, Beweisgegenstand und typische begriffliche Gegensatzpaare. Es handelt sich um den ersten Teil einer mehrteiligen Reihe, die systematisch das Beweisrecht aufarbeitet.
„Heißes Klima an der Mosel – an den Haaren herbeigezogen?“
Der Fall thematisiert eine öffentlich-rechtliche Problemstellung mit Bezug zur Moselregion und greift Fragen des Polizei- und Ordnungsrechts in Rheinland-Pfalz auf. Im Zentrum steht die rechtliche Beurteilung polizeilichen Handelns im Zusammenhang mit Klimaprotesten oder ähnlichen Aktivismusformen. Die Klausur eignet sich zur Übung von Eingriffs- und Rechtmäßigkeitsprüfungen nach Landesrecht.
(Original-)Aktenvortrag – Zivilrecht: Familiensache Pellegrini
Bei dieser Übungsklausur aus dem Familienrecht geht es um eine Familiensache mit ausländischem Bezug. Zu klären sind die Voraussetzungen und Folgen zivilrechtlicher Ansprüche innerhalb einer Ehe bzw. Familie. Der Fall eignet sich zur vertiefenden Anwendung des materiellen und internationalen Familienrechts.
Referendarexamensklausur – Öffentliches Recht: Versammlungsrecht – Tanz gegen rechts
Die Klausur behandelt das versammlungsrechtliche Vorgehen gegen eine geplante Demonstration ('Tanz gegen rechts') und die Zulässigkeit sowie Rechtmäßigkeit behördlicher Maßnahmen. Es geht um Grundrechte, speziell die Versammlungsfreiheit nach Art. 8 GG, sowie um einschlägige verwaltungsrechtliche und polizei-/ordnungsrechtliche Vorschriften. Die Prüfung umfasst die Abwägung zwischen Grundrechtsschutz und staatlicher Gefahrenabwehr.
„Energiewende um jeden Preis! Auch im Außenbereich?“
Der Fall befasst sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für die Errichtung von Bauvorhaben im Außenbereich im Zusammenhang mit energiepolitischen Zielen. Im Zentrum steht die Vereinbarkeit von energiewendebedingten Bauvorhaben mit bauplanungsrechtlichen Vorgaben sowie etwaigen Eigentumspositionen Betroffener.
Referendarexamensklausur – Strafrecht: Ein Künstler außer Kontrolle
Der Fall betrifft einen Künstler, der durch sein Verhalten erhebliche Strafrechtsfragen auslöst. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Delikte gegen die körperliche Unversehrtheit und das Eigentum sowie prüfungsrelevante Aspekte des Allgemeinen Teils des StGB.
„Kurz rasiert, lang diskutiert“
In dieser Übungsklausur müssen strafrechtliche Probleme rund um eine offenbar gewaltsam vorgenommene Rasur und die damit verbundenen Folgen gelöst werden. Der Fall diskutiert typische Abgrenzungen zwischen verschiedenen Körperverletzungsdelikten und fragt nach der Strafbarkeit der handelnden Personen.
Fortgeschrittenenhausarbeit – Zivilrecht: Isolierte Grundschuld und Wettlauf der Sicherungsgeber
Eine fortgeschrittene Übungshausarbeit zum Zivilrecht thematisiert die isolierte Grundschuld und den Wettlauf der Sicherungsgeber. Es geht um die rechtlichen Konflikte, die bei der Sicherungsbestellung und -verwertung zwischen mehreren Beteiligten auftreten können. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Grundschuld und der Sicherungsrechte an Grundstücken.
„Nebelkerzen“
Die Klausur behandelt die rechtliche Einordnung von Willenserklärungen, insbesondere im Hinblick auf die Abgabe, den Zugang und die Auslegung. Im Mittelpunkt stehen dabei Fallgestaltungen, in denen durch Uneindeutigkeit oder bewusste Irreführung möglicherweise lediglich "Nebelkerzen" gezündet werden, um den wahren Willen zu verschleiern. Examiniert werden typische Probleme rund um Angebot und Annahme sowie die Wirksamkeit der Erklärungen.
Anfängerhausarbeit – Öffentliches Recht: Staatsorganisationsrecht – „B muss weg!“
Die Hausarbeit greift Fragestellungen des Staatsorganisationsrechts auf und behandelt insbesondere prozessuale und materielle Themen rund um die Abberufung eines Bundeskanzlers (sog. 'Konstruktives Misstrauensvotum') nach dem Grundgesetz. Es werden typische Streitfragen und die maßgeblichen verfassungsrechtlichen Strukturen im Kontext einer aktuellen Debatte erläutert.
„Italienische Herrenmode“
Die Übungsklausur "Italienische Herrenmode" behandelt zivilrechtliche Fragen rund um einen Kaufvertrag über hochwertige Herrenmode. Der Sachverhalt stellt typische Problemfelder des Kaufrechts und angrenzender Schuldrechtsbereiche dar. Die Klausur eignet sich zur Vertiefung grundlegender Kenntnisse im Vertragsrecht.
Referendarexamensklausur – Öffentliches Recht: Verwaltungsrecht – Der Automatenkiosk
Die Klausur behandelt eine öffentlich-rechtliche Problemstellung rund um den Betrieb eines Automatenkiosks im Verwaltungsrecht. Schwerpunkt sind die Prüfung der Voraussetzungen, Wirksamkeit und Rechtsfolgen von Verwaltungsakten sowie die Darstellung im urteilsmäßigen Stil. Es werden grundsätzliche Kenntnisse des Allgemeinen Verwaltungsrechts und methodische Fähigkeiten vorausgesetzt.
Referendarexamensklausur – Öffentliches Recht: Grundrechte – Ausfuhrbeschränkung als extraterritorialer Grundrechtsschutz
Die Klausur behandelt den Grundrechtsschutz bei Ausfuhrbeschränkungen mit Fokus auf extraterritorialen Wirkungen. Es werden Probleme der allgemeinen Grundrechtslehren und der Grundrechtskonkurrenzen behandelt, insbesondere unter Bezug auf europarechtliche und unionsgrundrechtliche Aspekte. Die Klausur eignet sich besonders für fortgeschrittene Examenskandidaten im öffentlichen Recht.
Referendarexamensklausur – Strafrecht: Von Diamantringen und Punkten in Flensburg
Die Klausur behandelt verschiedene strafrechtliche Probleme rund um eine Verkehrssituation, bei der es unter anderem zu einem Diebstahl, Betrugshandlungen sowie Verkehrsdelikten wie Gefährdung des Straßenverkehrs kommt. Im Zentrum stehen der Umgang mit vermögensbezogenen Delikten sowie die strafrechtliche Einordnung von Tathandlungen im Straßenverkehr. Zu prüfen sind insbesondere die Voraussetzungen des Diebstahls, des Betrugs und relevanter verkehrsbezogener Straftaten nebst möglichen Rechtfertigungs- und Entschuldigungsgründen.
(Original-)Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Eine Rückkehr mit Schrecken
Im Mittelpunkt dieser Examensklausur steht der Ausschluss der Leistungskondiktion insbesondere beim Pkw-Erwerb und die Auslegung einer Verwahrungsanweisung sowie die surrogatweise Abtretung des Herausgabeanspruchs. Zudem wird die Rechtsnatur des Pfändungspfandrechts umfassend behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reichweite der Schutzpflicht aus dem Verwaltungsvertrag. Die Aufgaben setzen sich mit zivilrechtlichen Problemstellungen im Zusammenhang mit Vollstreckungsverfahren und Eigentumsübertragung auseinander.
Original-Examensklausur: 'Tötung eines Erpressers – Notwehr oder unzulässige Selbstjustiz?'
Diese Original-Examensklausur thematisiert die strafrechtliche Bewertung der Tötung eines Erpressers im Zusammenhang mit einem Diebstahl und einer anschließenden gewalttätigen Auseinandersetzung. Die Prüfung des Mordmerkmals Heimtücke, Notwehrrecht, Selbstjustiz sowie die Bewertung strafprozessualer Aspekte wie Abschlussverfügung und Beweisverwertungsverbote stehen im Mittelpunkt. Der Fall behandelt insbesondere die Abgrenzung zwischen rechtfertigender Notwehr und unzulässiger Selbstjustiz.
Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Der Traum vom Haus am See
Im Mittelpunkt der Klausur stehen das Abgrenzungsproblem der materiell-rechtlichen und grundbuchrechtlichen Formbedürftigkeit sowie das Erfordernis der Zustimmung gemäß § 1365 I, II BGB, insbesondere im Zusammenhang mit belastenden Rechtsgeschäften und Konvaleszenz nach dem Tod gemäß § 873 II BGB. Daneben wird das Innenverhältnis verschiedenartiger Sicherungsgeber umfassend behandelt, wobei die gegenseitigen Verpflichtungen und Ausgleichsansprüche im Fokus stehen. Wesentliche Bedeutung kommt zudem der Analogie zur Sicherung des Regressanspruchs zu, auch wenn kein akzessorisches Sicherungsrecht vorliegt. Die Klausur prüft damit zentrale Aspekte der dinglichen Sicherheiten und deren Auswirkungen auf die Vertragsparteien.
Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Chatbots auf Shoppingtour
Die Klausur thematisiert zivilrechtliche Fragestellungen rund um den Einsatz von Chatbots beim Online-Shopping. Im Mittelpunkt stehen das Zustandekommen von Verträgen durch digitale Kommunikation sowie vertiefte prüfungsrelevante Aspekte zur Stellvertretung und Verwendung von AGB. Die Fallgestaltung greift zudem aktuelle Änderungen zu Verbraucherverträgen über digitale Produkte auf.
(Original-)Assessorexamensklausur – Strafrecht: Abschlussverfügung der Staatsanwaltschaft – Der Tod des Juweliers
Die Assessorexamensklausur behandelt die Erstellung einer staatsanwaltschaftlichen Abschlussverfügung im Rahmen eines Todesfalls (Juwelier). Schwerpunktmäßig werden die materiellrechtliche Prüfung von Tötungsdelikten und die prozessuale Beurteilung im Ermittlungsverfahren gefordert. Neben Totschlag und Mord können Begleitthemen wie Diebstahl und Fragen zur Täterschaft und Teilnahme angesprochen werden.
Referendarexamensklausur – Öffentliches Recht: Staatsrecht – Bundestagsauflösung mit Hindernissen
Die Klausur behandelt die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen und Abläufe einer Bundestagsauflösung. Besonderes Augenmerk liegt auf den Schwierigkeiten und Hindernissen bei der Umsetzung nach Grundgesetz. Es werden die Rollen und Befugnisse der obersten Bundesorgane analysiert.
Schwerpunktbereichsklausur – Zivilrecht: Aktienrecht – Vertrauen mit Nebenwirkungen
Die Klausur behandelt zentrale Fragestellungen des Aktienrechts mit Schwerpunkt auf den Vertrauensgrundsatz und dessen Nebenwirkungen. Relevante Regelungen zur Aktiengesellschaft werden praxisnah geprüft. Die Aufgaben zielen auf eine vertiefte Anwendung gesellschaftsrechtlicher Grundsätze im Schwerpunktbereich.