Klausuren
Filtere nach Studienstufe, Rechtsbereich, Quelle und Verfügbarkeit. Jede Filter-Kombination ist als URL teilbar.
Heimweg nach dem Stammtisch
In dieser strafrechtlichen Übungsklausur geht es um eine Fahrt unter Alkoholeinfluss sowie erhebliche Verkehrsverstöße, darunter die Missachtung eines Stoppschilds und eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug, die Verletzungen knapp verhindert. Das Verhalten der Beteiligten nach dem Unfall sowie die strafrechtliche Verantwortlichkeit sowohl für fahrlässiges Verhalten als auch für das unerlaubte Entfernen vom Unfallort stehen im Fokus. Die Klausur thematisiert verschiedene Straßenverkehrsdelikte und Fragen von Fahrlässigkeit und Unterlassen.
Anfängerklausur – Zivilrecht: Sachenrecht – Fußballlegenden
Die Klausur behandelt grundlegende Fragestellungen des Sachenrechts mit Schwerpunkt auf Besitz, Eigentum und deren Erwerb an beweglichen Sachen. Die Teilnehmer:innen analysieren typische Konstellationen zu Besitzschutz und Eigentumsübertragung im Rahmen eines fiktiven Falls aus dem Bereich Fußball. Geeignet ist die Klausur als Einstieg in das Sachenrecht für Studierende im Anfangsstudium.
Fortgeschrittenenhausarbeit: Der große Wurf
Die Klausur befasst sich mit einer grenzüberschreitenden Drogentat zwischen Deutschland und Frankreich. Im Mittelpunkt stehen J, die eine größere Menge Fentanyl von F erhält, einsammelt und schließlich verkauft, sowie T, die aus Rache im alkoholisierten Zustand versucht, F mit dem Auto zu überfahren, dabei aber eine andere Person tödlich verletzt. Es geht um die Strafbarkeit von J und T nach deutschem Strafrecht, insbesondere wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Beihilfeshandlungen sowie Fragen zum vorsätzlichen und fahrlässigen Handeln im Zusammenhang mit einer Tötung. Zusätzlich wird thematisiert, ob eine Aussage von F bei der Polizei im Verfahren gegen J verwertbar ist.
Abriss
In dieser Zwischenprüfungsklausur geht es um die Strafbarkeit der T im Zusammenhang mit einer Party in Bayreuth. Thematisiert werden Urkundenfälschung, Urkundenunterdrückung, Täterschaft an zwei Tötungsdelikten mit Fokus auf Mordmerkmale und erfolgsqualifizierten Versuch bei mehraktigem Geschehen. Die Bearbeitung findet mit Sachverhalt und Gesetzestexten statt.
Anfängerklausur: Drama am Mount Everest
B, eine Bergführerin, lässt ihren Kunden K am Mount Everest im Zustand akuter Erschöpfung zurück, obwohl sie eine Sauerstoffflasche zur Verfügung hat, die K retten könnte. Trotz späterer Gewissensbisse unternimmt B keine rechtzeitige Rettungsmaßnahme, wodurch K schwere Erfrierungen erleidet. Im zweiten Teil des Falls rettet E ihre Mit-Bergsteigerin H durch einen Hechtsprung vor einem herabstürzenden Eisblock, wodurch H sich das Handgelenk bricht. Die Klausur prüft die Strafbarkeit von B und E im Hinblick auf unterlassene Hilfeleistung, Rücktritt vom Versuch und Eingriffe zur Gefahrenabwehr im Rahmen des Strafrechts.
Hausarbeit: Der Umwelt zuliebe
In diesem Fall geht es um eine Gruppe von vier Umweltaktivist:innen, die verschiedene Aktionen zum Tier- und Klimaschutz durchführen und dabei unter anderem in einen Stall eindringen, sich Zugang zu einem Baugrundstück verschaffen, Straßenblockaden durchführen und dabei mit Autofahrern sowie der Polizei kollidieren. Die rechtlichen Schwerpunkte liegen insbesondere im Strafrecht und betreffen Fragen zu Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, gefährlicher Körperverletzung und Nötigung im Rahmen von Protestaktionen. Zudem stehen Notrufhandlungen, Vermummung oder Täuschung, das Verhalten Dritter sowie Notwehrsituationen und Eskalation in persönlichen Beziehungen im Fokus. Im Mittelpunkt stehen jeweils die wechselseitigen Ansprüche und mögliche strafrechtliche Verantwortlichkeiten der Beteiligten gegenüber den jeweils Betroffenen sowie betriebs- und eigentumsbezogenen Interessen Dritter.
Anfängerklausur – Baurecht: Escape-Rooms im allgemeinen Wohngebiet
A errichtet auf seinem Grundstück in einem Wohngebiet eine Anlage für sogenannte Escape-Rooms, nachdem zuvor eine Baugenehmigung für eine Indoor-Fußballhalle erteilt wurde. N, eine benachbarte Grundstückseigentümerin, fühlt sich durch das erhöhte Verkehrsaufkommen und den Lärm in ihrer Vermietung beeinträchtigt und fordert von der Stadt S den Erlass einer Abrissverfügung gegen A. Hauptsächlich steht die Rechtmäßigkeit einer solchen Abrissverfügung sowie die Verpflichtung der Behörde zu deren Erlass auf Antrag von N im Mittelpunkt. Zudem wird die Klagebefugnis eines Mieters im Zusammenhang mit bauplanungsrechtlichen Belangen geprüft. Wesentliche rechtliche Themen sind das Bauordnungsrecht, die Zulässigkeit der Nutzung, Nachbarschutz und Stellplatzanforderungen.
Fortgeschrittenenklausur Europarecht: Autofrei – Spaß dabei?
Im Mittelpunkt des Falls steht ein bundesweit eingeführtes Zulassungsverbot für privat genutzte PKW in bestimmten deutschen Städten, um Platz- und Umweltprobleme zu adressieren. Annette Auer, wohnhaft in einer betroffenen Stadt, begehrt die Zulassung ihres neu gekauften Verbrenner-PKW, was die Behörde unter Berufung auf das Gesetz verweigert. Im Raum stehen damit unionsrechtliche Fragen, insbesondere die Vereinbarkeit des Zulassungsstopps mit den Grundfreiheiten des AEUV sowie Fragen zur Rechtfertigung und Verhältnismäßigkeit solcher Maßnahmen. Zudem sind Aspekte aus dem Bereich der Rechtsetzungskompetenzen und des Vorabentscheidungsverfahrens relevant.
Fortgeschrittenenklausur: Streit um ein Grundstück
In diesem Fall streiten mehrere Beteiligte um Rechte an einem Grundstück, das aufgrund eines Fehlers des Grundbuchamts zunächst einer nichtberechtigten Person (E) zugeschrieben wurde. Nach Abschluss eines notariell beurkundeten Grundstückskaufvertrags zu einem zu niedrig angegebenen Preis tritt der Käufer (K) seine Ansprüche an einen Dritten (D) ab. Im weiteren Verlauf werden die echten Eigentumsverhältnisse aufgedeckt, und der ursprüngliche Eigentümer (U) wird wieder ins Grundbuch eingetragen und nimmt wertsteigernde Baumaßnahmen vor. Die Fallfragen betreffen vor allem Ansprüche des D gegen verschiedene Beteiligte sowie prozessuale Besonderheiten, insbesondere im Zusammenhang mit der Vormerkung, Abtretung von Ansprüchen und der Rolle von Rechtsanwälten im Zivilprozess.
Die Grabstein-Konkurrenten
Die Klausur behandelt einen Fall, in dem zwei konkurrierende Steinmetzbetriebe um die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit und die Zwangsvollstreckung aus einem Unterlassungsurteil streiten. Besonderes Augenmerk liegt auf der Vollstreckungsgegenklage gemäß § 767 I ZPO sowie auf Fragen des Wettbewerbsrechts und der Wirksamkeit einer Friedhofssatzung als Marktverhaltensregel. Der Fall fordert die vertiefte Auseinandersetzung mit Vollstreckungsrecht und wettbewerbsrechtlichen Anspruchsgrundlagen.
Assessorexamensklausur – Strafrecht: Brandstiftungsdelikte
Die Klausur im Assessorexamen befasst sich vertieft mit den Brandstiftungsdelikten nach §§ 306 ff. StGB, insbesondere der Brandstiftung, der schweren und besonders schweren Brandstiftung. Zudem werden Folge- und Randkonstellationen wie Brandstiftung mit Todesfolge, fahrlässige Brandstiftung und tätige Reue angesprochen. Schwerpunkt ist die Prüfung und Abgrenzung der einzelnen Tatbestände im Gutachtenstil.
Examensübungsklausur: Nur Ärger mit dem Infotainment
In diesem Fall begehrt K, der einen Pkw der Marke M über einen Leasingvertrag mit der L-GmbH anschafft, die Reparatur einer defekten Lenkradwalze sowie die Bereitstellung eines Software-Updates zur Behebung einer Sicherheitslücke im Infotainmentbereich. Im Vertragsverhältnis bestehen spezifische Regelungen zu Gewährleistungsansprüchen und Aktualisierungspflichten. Der Fall thematisiert die typischen Problemstellungen im Leasingdreieck zwischen Leasingnehmer, Leasinggeber und Lieferant, insbesondere im Hinblick auf Mängel analoger und digitaler Komponenten sowie Abtretung von Ansprüchen. Es werden sowohl Ansprüche gegen die L-GmbH als auch gegen die X-OHG geprüft.
(Original-)Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Gesellschaftsrecht und allgemeines Leistungsstörungsrecht – Rechtsanwälte und Haftungsfallen
Die Klausur behandelt zentrale Problemstellungen im Gesellschaftsrecht, insbesondere zur Gesellschaft bürgerlichen Rechts sowie zur Anwaltshaftung. Daneben werden typischen Haftungsfallen und Fragen des allgemeinen Leistungsstörungsrechts, insbesondere zum Schadensersatz, geprüft. Sie eignet sich zur Vorbereitung auf das Zweite Staatsexamen.
Homöopathie für Tiere
Im Jahr 2022 wird das Tierarzneimittelgesetz (TAMG) erlassen, das unter anderem die Verabreichung von Humanarzneimitteln – dazu zählen auch homöopathische Mittel – an Tiere auf Tierärzte beschränkt. Eine Tierheilpraktikerin sieht sich hierdurch in ihrer Berufsfreiheit verletzt und erhebt Verfassungsbeschwerde. Die Klausur verlangt die Prüfung der Erfolgsaussichten dieser Verfassungsbeschwerde, insbesondere unter den Aspekten der Berufsfreiheit, Verhältnismäßigkeit und des Gleichheitssatzes.
Schwerpunktbereichsklausur – Öffentliches Recht: Europarecht – „Smart sanctions“ in der Europäischen Außenpolitik
Die Klausur thematisiert die rechtlichen Grundlagen und die Wirkweise sogenannter "Smart sanctions" in der europäischen Außenpolitik. Die Studierenden sollen insbesondere die unionsrechtlichen Aspekte von Sanktionen analysieren und mit den Grundrechten innerhalb der EU-Grundrechte-Charta verknüpfen. Im Fokus steht das Zusammenspiel von Europäischem Recht und politischen Maßnahmen der EU.
Fortgeschrittenenklausur – Zivilrecht: Autonomiegefahren
Die Klausur thematisiert zivilrechtliche Haftungsfragen rund um den Einsatz von KI-Systemen. Im Mittelpunkt stehen die Sorgfaltsmaßstäbe bei unternehmerischen Entscheidungen und die Abwägung von Informationsbeschaffungskosten zum erwarteten Informationswert. Weiterhin wird die Systematik des § 278 BGB sowie die Zurechnung von Pflichtverletzungen eines KI-Systems diskutiert und eine Analogie zu § 278 BGB geprüft. Ebenso werden die Pflichten eines Geschäftsführers bei der Delegation von Aufgaben und beim Einsatz technischer Systeme betrachtet.
Examensübungsklausur: Spiel-Verderberin
Veronika (V) verlangt von der Unity Software Solutions GmbH (U-GmbH) die Rückzahlung des gezahlten Entgelts für ein Computerspiel-Abo und eine im Paket erworbene Grafikkarte, nachdem das Spiel aufgrund technischer Änderungen nicht mehr auf ihrem Betriebssystem genutzt werden kann. Der Fall thematisiert insbesondere die Rechte bei digitalen Produkten nach §§ 327 ff. BGB, die Vertragsbeendigung sowie etwaige Widerrufsrechte. Ein Schwerpunkt liegt auf der richtlinienkonformen Auslegung anhand der EU-Digitale-Inhalte-Richtlinie. Zu prüfen ist, ob und in welchem Umfang Rückabwicklungsansprüche bestehen.
Anfängerklausur – Öffentliches Recht: Grundrechte – Sterbehilfe für Strafgefangene
Die Klausur behandelt grundrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit Sterbehilfe für Strafgefangene. Es werden insbesondere die Anwendung und mögliche Einschränkungen der Menschenwürde sowie des Grundrechts auf Leben im Kontext von staatlichem Handeln gegenüber Strafgefangenen geprüft. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung der maßgeblichen Grundrechte, deren dogmatische Grundlagen und ihrer Wechselwirkungen.
Der Schlagstock schlägt, ein Funke genügt
Im Fall 'Lebensgefährlicher Klimaprotest' blockieren Klimaaktivist:innen eine Straße, woraufhin einer der Autofahrer einen Aktivisten aus Rache würgt und dessen Tod herbeiführt. Die Klausur stellt strafrechtliche Fragen u.a. zur Nötigung, Mord durch Unterlassen, Mordmerkmale und Täterschaft, besonders im Kontext von Sitzblockaden und dem Verhalten Dritter.
Anwalt ohne Abschluss
Die Klausur thematisiert schwerpunktmäßig bereicherungsrechtliche Rückforderungsansprüche nach Anstellung eines Anwalts ohne Abschluss, die arbeitsrechtliche Wirksamkeit einer Kündigung sowie Ansprüche auf Mindestlohnanpassung. Zahlreiche Fragestellungen zu Täuschung, Rückforderung von Gehalt, Kündigungsschutz und Lohnanspruch sind am Sachverhalt einer Großkanzlei in Frankfurt zu prüfen.
Umzug mit Folgen
Die Klausur behandelt das neue Recht der GbR nach der MoPeG-Reform und setzt sich mit der Haftung der Gesellschaft sowie der Gesellschafter auseinander. Besonders relevante Themen sind der gesellschaftsinterne Widerspruch gegen ein Geschäft nach § 715 IV BGB, der Umgang mit dem Ausscheiden und Austausch von Gesellschaftern sowie mögliche Haftungstatbestände bei Rechtsscheinhaftung. Zu prüfen ist, inwieweit verschiedene Beteiligte für den durch eine Pflichtverletzung verursachten Schaden einstehen müssen.
Schicksalhafter Pfadfinderausflug
Die Examensklausur mit dem Titel 'Schicksalhafter Pfadfinderausflug' wurde von Moritz Brinkmann und Thomas Schmitz-Justen verfasst und behandelt eine zivilrechtliche Fallkonstellation. Der spezifische Sachverhalt ist den Metadaten nicht entnehmbar.
Partynacht mit Folgen
Die Klausur behandelt schuldrechtliche Fragestellungen vor dem Hintergrund von Ereignissen nach einer Partynacht. Behandelt werden typische Problemstellungen des Schuldrechts, insbesondere aus dem Bereich des Leistungsstörungsrechts.
Kein Glück mit dem Grundstück
Die Klausur behandelt grundlegende Fragen des Sachenrechts mit Schwerpunkt auf Grundstücksrecht. Der Titel und Untertitel weisen darauf hin, dass der Schwerpunkt auf Problemen rund um den Grundstückserwerb und das Eigentum daran liegt. Es handelt sich um eine Übungsklausur für Anfänger in der Zivilrechtsausbildung.