Klausuren
Filtere nach Studienstufe, Rechtsbereich, Quelle und Verfügbarkeit. Jede Filter-Kombination ist als URL teilbar.
Der Geldwäschetatbestand § 261 StGB in der Klausur
Die Klausur behandelt den Geldwäschetatbestand gemäß § 261 StGB und prüft das Verständnis der einschlägigen Vorschriften sowie deren Anwendung im Rahmen strafrechtlicher Klausuren. Schwerpunkt liegt auf Aufbau, Problemen und aktuellen Entwicklungen dieses speziellen Nachtatdelikts. Die Bearbeitung erfordert solide Kenntnisse im Strafrecht und vertiefte Auseinandersetzung mit den Anforderungen des § 261 StGB.
… Sambas, Sambas die ganze Nacht'
Die Anfängerklausur behandelt einen Fall von gemeinschaftlichem Diebstahl unter Einsatz einer Brechstange mit anschließender Sachbeschädigung. Thematisiert werden Mittäterschaft, Versuch und Rücktritt bei Diebstahl sowie die Qualifikation des § 244 StGB und das Regelbeispiel des § 243 StGB. Zusätzlich wird eine versuchte gefährliche Körperverletzung mit dolus eventualis analysiert.
Original-Examensklausur: „Smartphone-Wirrwarr“
Die Klausur behandelt einen Kaufvertrag über ein Smartphone, dessen Lieferkette von Kinderarbeit betroffen ist, und prüft, ob der Käufer Anspruch auf Lieferung eines neuen Geräts hat. In einer Abwandlung wird ein Schaden am Smartphone repariert, anschließend verkauft die Werkstatt das Gerät nach vergeblicher Kontaktaufnahme im Zuge einer Auktion – die Eigentumslage, das Pfandrecht des Werkunternehmers, Schadensersatz und Bereicherungsansprüche sind zu prüfen.
Die Büste des Bayreuther Bäckers
Im Fall geht es um den Verkauf und Versand einer von einem Bäckermeister geschnitzten Holzbüste, die in der Auslage seiner Bäckerei stand. Nach Vertragsabschluss soll die Büste dem Käufer durch einen Kurierdienst zugeschickt werden, wird jedoch beim Transport schuldhaft zerstört. Zu prüfen ist, ob der Verkäufer trotz des Untergangs der Sache den Kaufpreis verlangen kann, insbesondere unter Berücksichtigung von Gefahrtragung beim Versendungskauf, Drittschadensliquidation und dem Unternehmerbegriff.
(Original-)Assessorexamensklausur – Zivilrecht: Das Kronkorken-Gewinnspiel
Die Klausur behandelt die rechtliche Einordnung eines Kronkorken-Gewinnspiels zivilrechtlich im Assessorexamen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Vertragsschluss und der Verwendung von AGB im Rahmen von Preisausschreiben und Gewinnspielen. Es sind verschiedene zivilrechtliche Probleme im Kontext von Verbraucherverträgen und den dazugehörigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu lösen.
Finanzielle Verflechtungen – vom Abiball zum Kommanditisten
Die Klausur thematisiert zwei zentrale Fragen des Personengesellschaftsrechts: Zunächst wird die Haftung und die vertragliche Bindung eines informellen Abiball-Finanzkomitees bei einer Bandbuchung geprüft. Anschließend wird anhand des Kommanditistenbeitritts und Gesellschafterwechsels einer KG die Haftung des ausscheidenden Gesellschafters sowie des Kommanditisten bei einer nicht vollständig eingelegten Hafteinlage behandelt.
Referendarexamensklausur – Strafrecht: Es weihnachtet sehr
Die Klausur behandelt schwerpunktmäßig die Fremdheit beim Diebstahl sowie die Auslegung von Gegenständen im Zusammenhang mit einem Weihnachtsmarkt und der Abgrenzung von Gewahrsamslockerung und Gewahrsamsaufgabe. Zudem wird das unechte Unterlassungsdelikt mit besonderem Fokus auf die Sorgfaltswidrigkeit und die Bedeutung löschunabhängiger Rettungsaktivitäten als tätige Reue thematisiert. Ein weiterer zentraler Punkt ist der Vermögensschaden beim Betrug, insbesondere persönliche Schadenseinschläge und die Zweckverfehlung bei wirtschaftlich ausgeglichenen Verträgen. Die Bearbeitung dieser Aspekte steht im Mittelpunkt der rechtlichen Prüfung.
Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Vertrags- und Deliktsrecht und Zivilprozessrecht – „Bitte nicht den Stecker ziehen!“
Die Klausur behandelt zentrale Fragestellungen aus dem Vertrags- und Deliktsrecht, insbesondere im Bereich der Haftung nach § 823 Abs. 1 BGB sowie das Zusammenspiel mit vertraglichen Ansprüchen. Flankierend werden civilprozessuale Probleme wie die Feststellungsklage und die Prozessführungsbefugnis abgeprüft. Die Prüfung erfolgt im Stil des 2. Staatsexamens.
Fortgeschrittenenklausur – Öffentliches Recht: Verwaltungsrecht – Aufhebung eines teilrechtswidrigen Subventionsbescheids
Die Klausur behandelt die Voraussetzungen und Grenzen der Rücknahme eines teilrechtswidrigen Subventionsbescheids im Verwaltungsrecht. Geprüft wird insbesondere die verwaltungsverfahrensrechtliche Einordnung, die materielle Rechtmäßigkeit des Verwaltungsakts sowie einschlägige Folgefragen. Die Bearbeitung erfordert vertiefte Kenntnisse im allgemeinen Verwaltungsrecht und Grundrechtslehren.
Anfängerklausur – Öffentliches Recht: Staatsorganisationsrecht – Der Bundespräsident im Ring
Diese Anfängerklausur behandelt schwerpunktmäßig das Staatsorganisationsrecht mit besonderem Fokus auf die Stellung und Aufgaben des Bundespräsidenten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kompetenzen und Funktionen des Staatsoberhauptes im System der obersten Verfassungsorgane. Die Klausur prüft grundlegende Kenntnisse zum Aufbau und Zusammenspiel der Staatsorgane gemäß Grundgesetz.
Original-Examensklausur: „Wiedersehen macht Freude“
Die Klausur thematisiert einen Kaufvertrag über ein gebrauchtes Kfz zwischen einem Händler und einer Verbraucherin mit Problemen rund um einen wirksamen Gewährleistungsausschluss, Rücktritt, Mangelbeseitigungskosten und Standgebühren. Zudem treten prozessuale Besonderheiten wie die Eventualdrittwiderklage auf, etwa im Zusammenhang mit der Abwehr von Zahlungsansprüchen des Verkäufers.
'Rien ne va plus'…auf Europas Straßen
Die Klausur thematisiert die Anforderungen an das Hochschulgesetz eines Mitgliedstaats der EU, das die Tätigkeit ausländischer Hochschulen von der tatsächlichen Unterrichtung im Sitzstaat abhängig macht. Zu prüfen ist die Vereinbarkeit mit den europäischen Grundfreiheiten sowie den Grundrechten der EU-Grundrechtecharta und das Verfahren einer Vertragsverletzungsklage durch die Kommission. Es ist ein Gutachten zu den Erfolgsaussichten dieser Klage beim EuGH zu erstellen.
Mein Kind teile ich mit niemandem!
Die Klausur behandelt die Strafbarkeit von A und C im Zusammenhang mit einem familiengerichtlichen Sorgerechtsverfahren. A manipuliert einen Arztbrief und versteckt das Original, während C als Zeugin eine unwahre Aussage macht. Die Prüfung umfasst Aussagedelikte, Rechtspflegedelikte und Urkundendelikte.
Assessorexamensklausur – Zivilrecht: Ein schwarzer Tag im Sommer
Die Klausur behandelt zentrale zivilrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit einer Erbengemeinschaft, insbesondere die objektive Klagehäufung sowie Verträge zugunsten Dritter und die Schutzwirkung für Dritte bei der Verletzung von Organisationspflichten. Ein Schwerpunkt liegt auf dem fehlenden Mitverschulden eines Geschäftsunfähigen und der rechtlichen Kontrolle von AGB, einschließlich der Aufsichtspflicht. Darüber hinaus werden prozessuale Aspekte wie die Zulässigkeit von Klagen durch Erben und gesetzliche Prozessstandschaft geprüft.
Ein verhängnisvoller Kühlschrankkauf
K erwirbt bei V einen Kühlschrank, der aufgrund einer bekannten Serienfehlers Wasser verliert und einen Parkettboden beschädigt. Es stellt sich die Frage, ob K von V Ersatz der Reparaturkosten sowie Lieferung eines mangelfreien Geräts verlangen kann, wobei Themen wie kaufrechtliche Gewährleistung, Stellvertretung und Aufrechnung sowie potenzielle Verjährung einer Gegenforderung zu prüfen sind.
Referendarexamensklausur – Öffentliches Recht: Staatsorganisationsrecht – Wirbel um das Wahlrecht
Die Klausur behandelt zentrale Fragestellungen des Staatsorganisationsrechts, insbesondere zu den verfassungsrechtlichen Anforderungen an das Wahlrecht und die Wahlrechtsgrundsätze. Im Mittelpunkt steht eine aktuelle Kontroverse um Reformen des Wahlrechts und deren verfassungsrechtliche Zulässigkeit. Die Aufgaben bieten Gelegenheit, verfassungsrechtliche Prinzipien anhand eines praxisrelevanten Problems zu vertiefen.
(Original-)Referendarexamensklausur – Strafrecht: Betrogene Kunstdiebe
Die Examensklausur aus dem Strafrecht behandelt Fragen aus dem Bereich Eigentums- und Vermögensdelikte, insbesondere Diebstahl und Betrug. Im Mittelpunkt stehen die Strafbarkeit von Kunstdieben, die ihrerseits Opfer eines Betruges werden, sowie mögliche Tatbeteiligungen Dritter. Die Aufgabenstellung eignet sich besonders zur Wiederholung der Vermögensdelikte sowie der Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme.
Semesterabschlussklausur – Öffentliches Recht: Europarecht – Binnenmarktbarrieren für Böller
Die Klausur behandelt europarechtliche Binnenmarktbarrieren am Beispiel von Böllern. Schwerpunkte sind die Warenverkehrsfreiheit gemäß Art. 34 AEUV sowie deren praktische Anwendung und Ausnahmen. Neben der Grundfreiheitenproblematik werden unionsrechtliche Grundsatzfragen und Bezüge zu Grundrechten angesprochen.
Anfängerklausur – Zivilrecht: Immer nur Ärger mit Mietern
Die Klausur behandelt grundlegende Fragestellungen im Mietrecht mit Fokus auf Pflichten aus dem Mietverhältnis sowie die Besonderheiten bei Wohnraummietverhältnissen. Im Mittelpunkt steht außerdem die Beendigung solcher Mietverhältnisse. Für Anfänger:innen geeignet, prüft sie Basiswissen und die typischen Problemstellungen in der Vermieter-Mieter-Beziehung.
Schnee auf der Reeperbahn
Die Klausur behandelt Ansprüche einer Bank gegen einen Kunden auf Rückzahlung eines Darlehens sowie Erstattungs- oder Entschädigungsansprüche im Zusammenhang mit einer durch ein Nachbargebäude notwendig gewordenen Ertüchtigung des eigenen Bankgebäudedachs. Thematisiert werden insbesondere bereicherungsrechtliche Rückabwicklungsfragen, das Nachbarschaftsverhältnis und prozessuale Gesichtspunkte bei Zahlungsklage und Entschädigungsbegehren.
Vergesellschaftung jetzt!
Die Klausur behandelt die verfassungsrechtliche Zulässigkeit eines Landesgesetzes, das die Überführung von großen Wohnungsbeständen in Gemeineigentum vorsieht und dabei die Entschädigung für die betroffenen Eigentümer auf die Hälfte des Verkehrswerts begrenzt. Im Mittelpunkt stehen die Eigentumsgarantie des Art. 14 GG, die Unterscheidung zwischen Enteignung und Vergesellschaftung, und die Anforderungen an eine verfassungsmäßige Entschädigungsregelung. Zu prüfen ist insbesondere die Erfolgsaussicht eines Normenkontrollantrags des Landgerichts beim BVerfG.
Eine Schifffahrt, die ist lustig …
Die Klausur behandelt strafrechtliche Probleme rund um eine Bootsfahrt, darunter Aggressivnotstand, Gefährdung des Schiffsverkehrs, Abgrenzung Raub und räuberische Erpressung sowie den Einsatz einer Luftpumpe als gefährliches Werkzeug. Zusätzliche prozessuale Fragen betreffen das Zeugnisverweigerungsrecht und die Verwertung von Aussagen im Ermittlungsverfahren. Die Aufgaben gliedern sich in materielle und prozessuale Fragestellungen.
(Original-)Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Streit um einen Wiederkauf
Die Examensklausur behandelt einen zivilrechtlichen Streit um einen Wiederkauf. Schwerpunkte liegen auf den Rechtsgrundlagen des Kaufvertrags, dem gesetzlichen Vorkaufsrecht und Fragen der Auslegung sowie Wirksamkeit von Willenserklärungen. Es werden zudem Fragen zur Form und zum Zustandekommen entsprechender Vereinbarungen thematisiert.
Schwerpunktbereichsklausur – Kartellrecht: Datenmacht – Kartellrecht 4.0
Die Klausur behandelt aktuelle Fragen des Kartellrechts im Kontext von Datenmacht und den Herausforderungen der Digitalisierung ('Kartellrecht 4.0'). Im Mittelpunkt stehen Probleme der Marktmacht im digitalen Raum sowie die Anpassung klassischer kartellrechtlicher Instrumente an neue Gegebenheiten. Ziel ist die Vertiefung der Kenntnisse in wettbewerbsrechtlichen Spezialfragen an der Schnittstelle zwischen Recht und digitalen Märkten.