Klausuren
Filtere nach Studienstufe, Rechtsbereich, Quelle und Verfügbarkeit. Jede Filter-Kombination ist als URL teilbar.
(Original-)Assessorexamensklausur – Zivilrecht: Sachen- und Erbrecht – Notargutachten
Die Klausur behandelt zentrale Fragen aus dem Sachenrecht und Erbrecht im Kontext eines Notargutachtens. Insbesondere stehen der Erwerb und Verlust von Grundstücksrechten sowie die gesetzliche und gewillkürte Erbfolge samt etwaigen Vermächtnissen im Mittelpunkt. Die Aufgabenstellung ist am Assessorexamen orientiert und verlangt vertiefte Kenntnisse und eine strukturierte gutachterliche Bearbeitung.
Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter – Ärger im Fitnessstudio
Die Klausur behandelt den Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter am Beispiel eines Streitfalls im Fitnessstudio. Schwerpunkt ist die Haftung des Schuldners gegenüber einem Dritten bei einer Leistungsstörung sowie die Einbindung des Dreipersonenverhältnisses im Schuldrecht. Zu prüfen sind die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Schutzwirkung im typischen Examen-Niveau.
Pay, Consent, Regret – Wenn dich die Cloud im Regen stehen lässt
In dieser Übungsklausur schließen S und die Macrohard-AG (M) einen Vertrag über Cloud-Speicher, wobei S die Leistung durch Einwilligung in Datennutzung statt Zahlung erhält. Nach Problemen durch einen Fehler eines Support-Mitarbeiters und ausbleibender Abhilfe kündigt S, widerruft die Einwilligung und stellt die Nutzung ein. Die Klausur prüft Zahlungsansprüche der M sowie innerbetriebliche Schadensersatz- und Regressfragen.
Schwerpunktbereichsklausur – Völkerrecht: Menschenrechte von Frauen ohne Grenzen?
Die Klausur behandelt die völkerrechtlichen Menschenrechte, insbesondere im Kontext von Frauenrechten. Es wird geprüft, wie und in welchem Umfang diese Rechte universell gelten und welche Grenzen sich ergeben. Schwerpunktmäßig werden die internationalen Rechtsquellen und Mechanismen beleuchtet.
Schwerpunktbereichsklausur – Deutsche Strafrechtsgeschichte: Der Verjährungsskandal von 1968/1969
Die Klausur thematisiert den Verjährungsskandal von 1968/1969 im Spiegel der deutschen Strafrechtsgeschichte. Die Aufgabenstellung verlangt die historische Einordnung, Analyse des Gesetzgebungsverfahrens sowie Bewertung der rechtlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen. Besondere Schwerpunkte liegen auf rechtshistorischer Recherche und der kritischen Reflexion damaliger Entwicklungen.
Fortgeschrittenenklausur – Zivilrecht: Schuldrecht – Die Leiden der literarisch Tätigen
Die Klausur hat ihren Schwerpunkt auf der vertraglichen Schutzwirkung für Dritte sowie der Prüfung des § 106 UrhG als Verbotsgesetz und der Betrachtung des Plagiats als Sachmangel im Rahmen einer Beschaffenheitsvereinbarung. Wesentliche Themen sind dabei die rechtliche Einordnung von Plagiarismus, insbesondere hinsichtlich Plagiatsfreiheit als Eigenschaft und entsprechende Authentizitätsvereinbarungen. Außerdem wird die Pflicht zur Plagiatsprüfung sowie mögliche Folgeprobleme bei deren Unterlassung, unter anderem im Zusammenhang mit § 275 BGB, thematisiert. Insgesamt stehen die Abgrenzung der Rechte und Pflichten zwischen den Beteiligten sowie der Umgang mit plagiierten Werken im Mittelpunkt.
Anfängerklausur – Öffentliches Recht: Staatsorganisationsrecht – Online-Wahl statt Briefwahl
Die Klausur behandelt die Voraussetzungen und Grenzen einer Online-Wahl als Alternative zur Briefwahl aus Sicht des Staatsorganisationsrechts. Im Fokus stehen die Wahlrechtsgrundsätze des Grundgesetzes und das Demokratieprinzip. Die Aufgabenstellung prüft die Vereinbarkeit einer Online-Wahl mit dem bestehenden Wahlrecht sowie verfassungsrechtliche Problemfelder.
Schulpflicht wider Willen
Die Klausur thematisiert die Anordnung und zwangsweise Durchsetzung der Schulpflicht gegen den Willen der Eltern und des schulpflichtigen Kindes. Im Mittelpunkt stehen verwaltungsrechtliche Fragestellungen zur Rechtmäßigkeit des Bescheids, zur Ermächtigungsgrundlage im Schulgesetz sowie kollidierende Grundrechte wie Religionsfreiheit und Elternrecht.
* "Zwischen Autobahn, Drogengeld und Bananen
Die Klausur behandelt eine polizeiliche Kontrolle und Durchsuchungsmaßnahmen auf einem Autobahnparkplatz sowie die Sicherstellung von Bargeld durch die Polizei. Es sind die Erfolgsaussichten eines gerichtlichen Vorgehens gegen die Maßnahmen sowie die Rechtmäßigkeit der Sicherstellung und die richtige Klageart zur Herausgabe zu prüfen.
(Original-)Aktenvortrag – Zivilrecht: Anwaltsgutachten – Werkvertrag und negative Feststellungsklage
Die Klausur behandelt einen zivilrechtlichen Aktenvortrag aus anwaltlicher Sicht mit Schwerpunkt auf dem Werkvertragsrecht und der negativen Feststellungsklage gemäß § 256 ZPO. Geprüft werden die Anspruchsgrundlagen aus dem Werkvertragsverhältnis, typische Probleme bei der Geltendmachung und Abwehr von Werklohnforderungen, sowie die prozessualen Besonderheiten der negativen Feststellungsklage. Die Klausur eignet sich besonders zur Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen und legt Wert auf systematische Analyse aus Sicht des Beklagten.
Student auf Abwegen
Ein Student stößt einen Universitätsmitarbeiter mitsamt Prüfungsunterlagen in den Main, um die Klausuren zu vernichten und nimmt dabei den Tod des Mitarbeiters billigend in Kauf. Nach einem Autounfall wird dem Student im Krankenhaus ohne seine ausdrückliche Einwilligung der Arm amputiert, um sein Leben zu retten. Zu prüfen ist jeweils eine Strafbarkeit nach den §§ 212 I, 223 I StGB.
(Original-)Referendarexamensklausur – Öffentliches Recht: Baurecht – Der Bunkerbau
Die Klausur behandelt eine öffentlich-rechtliche Fragestellung aus dem Baurecht am Beispiel eines Bunkerbaus. Schwerpunkte liegen auf bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Themen, insbesondere im Kontext eines Bauvorhabens im beplanten Innenbereich. Zudem werden Genehmigungsvoraussetzungen, einschlägige Ermessensfragen und mögliche Konflikte mit Grundrechten geprüft.
Fortgeschrittenenhausarbeit – Zivilrecht: Vertragsstrafen in AGB – Kriminelle Umtriebe im Kaufhaus
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Wirksamkeit und Kontrolle von Vertragsstrafen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) im Kontext eines Kaufhausvertrags. Besonderes Augenmerk gilt der Prüfung von Klauselverboten und der Inhaltskontrolle nach den §§ 305 ff. BGB. Zudem werden die Auswirkungen strafbaren Verhaltens von Kunden auf zivilvertragliche Ansprüche beleuchtet.
Anfängerklausur – Öffentliches Recht: Grundrechte – Einfahrt frei für den Arbeitskampf
Die Klausur behandelt zentrale Grundrechtsfragen, insbesondere die Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit im Kontext des Arbeitskampfes. Anhand eines praxisnahen Szenarios müssen die Studierenden die Voraussetzungen und Schranken des Art. 9 GG analysieren. Zusätzlich werden Grundzüge der Grundrechtslehren thematisiert.
Examensübungsklausur: Wer bremst, verliert – und wer überholt, riskiert alles
Pamilla (P) und Sajan (S) liefern sich mit hochmotorisierten Fahrzeugen spontan ein Rennen auf einer Landstraße, wobei P auf der Gegenfahrbahn bleibt und beide deutlich zu schnell fahren. Im Verlauf ignorieren sie bewusst die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. P kollidiert bei einem Überholmanöver nach einer Kuppe mit dem Fahrzeug der entgegenkommenden Gali (G), die lebensgefährlich verletzt und dauerhaft querschnittsgelähmt wird. Der Fall thematisiert strafrechtliche Aspekte rund um verbotene Kraftfahrzeugrennen, fahrlässige und vorsätzliche Gefährdung des Straßenverkehrs sowie mögliche Delikte gegen Leib und Leben. Die Prüfung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit von P und S in Bezug auf das Unfallgeschehen steht im Mittelpunkt.
* "Die mondäne Leuchtverkleidung und der geschäftstüchtige Sammler
Der Fall behandelt komplexe Fragen aus dem Zivilrecht wie Scheingeheißerwerb, den Geldbegriff des § 1007 II 2 BGB, Unmöglichkeit und gutgläubigen Erwerb vom Minderjährigen sowie kondiktionsbezogene Anspruchsketten. Die Klausur umfasst mehrere Sachverhaltsabschnitte rund um extravagante Deckenlampen, Münzsammlungen, Briefmarken sowie eine Zwangsvollstreckung und prüft jeweils Ansprüche nach BGB und ZPO. Es handelt sich um eine anspruchsvolle Examensübungsklausur mit vier Teilen.
Anfängerklausur – Strafrecht: Die Leiden des Struppi
Die Klausur behandelt zentrale Aspekte der mittelbaren Täterschaft durch vorsatzloses Handeln und das unmittelbare Ansetzen bei mittelbarer Täterschaft. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf den Anforderungen an das 'Bestimmen' im Sinne des § 26 StGB sowie der Abgrenzung zwischen Täterschaft und mittelbarer Täterschaft. Studierende setzen sich mit diesen strafrechtlichen Problemfeldern auseinander und zeigen ihre Kenntnisse im Bereich der Strafrechtsdogmatik.
Examensübungsklausur: Hools, Corona und ein Supersportwagen
Im Fall geht es um mehrere strafrechtliche Problemstellungen: T beteiligt sich als Hooligan an einer Prügelei mit gegnerischen Fußballfans, nimmt infiziert an einer Corona-Demonstration teil und greift einen Polizeibeamten körperlich sowie durch Anspucken an. Zudem geht es um den Supersportwagenfahrer X, der auf einer unbegrenzten Autobahn mit extrem hoher Geschwindigkeit einen Geschwindigkeitsrekord erzielen und filmen will. Zentral sind Fragestellungen rund um die Strafbarkeit von Körperverletzungen im Rahmen von Raufhändeln, die Begehung von Straftaten im Zusammenhang mit Demonstrationen und Infektionsschutz, sowie die strafrechtliche Relevanz des sogenannten Alleinrasens gemäß § 315d StGB.
Zwischenprüfungsklausur: Kunstfreiheit und Jugendschutz
Der Rapper B wendet sich gegen die Aufnahme seines neuen Albums in die Liste jugendgefährdender Medien, die von einer Bundesoberbehörde nach Entscheidung eines unabhängigen Gremiums erfolgt ist. Die Indizierung wurde mit der Verherrlichung von Gewalt und Selbstjustiz in den Songtexten begründet, während B sich auf seine Kunstfreiheit beruft und eine Verletzung seiner Grundrechte geltend macht. Nach erfolgloser Klage vor den Verwaltungsgerichten legt B Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein. Zentral sind Fragestellungen zum Verhältnis von Kunstfreiheit und Jugendschutz sowie zur verfassungsrechtlichen Überprüfung der Indizierung und der gesetzlichen Grundlagen.
Fortgeschrittenenhausarbeit: „Kaufrausch mit Katerstimmung“
M betreibt eine Kfz-Werkstatt und übergibt seine mobile Hebebühne an S, um den Kauf einer Reifenwuchtmaschine zu fördern, obwohl über den Kaufpreis keine Einigung besteht. Nachdem der Kaufvertrag scheitert, veräußert S die Hebebühne widerrechtlich an den gutgläubigen X, und M verlangt den Verkaufserlös von 14.000 € von S. Im zweiten Teil errichtet M auf einem von S gemieteten Grundstück ein Lager, das nach gescheiterten Kaufverhandlungen am Ende der Mietzeit an S zurückgegeben wird. M fordert von S hierfür entweder einen Materialwert von 20.000 € oder die Wertsteigerung des Grundstücks von 30.000 €. Zentrale rechtliche Schwerpunkte sind Herausgabe- und Bereicherungsansprüche sowie der Umgang mit Bauleistungen auf fremdem Grund.
Fortgeschrittenenklausur Sachenrecht: Villenbau auf fremdem Grund
E, Eigentümer eines Grundstücks, der unerkannt geisteskrank war, verkauft das Grundstück an W, der die neue Eigentümerstellung im Grundbuch erhält und eine Villa errichtet. E verlangt nach Rückkehr seiner Geschäftsfähigkeit von W die Herausgabe des Grundstücks sowie den Abriss der Villa und die Zustimmung zur Grundbuchberichtigung, da er bereut, verkauft zu haben. W verweigert dies und fordert Ersatz seiner Investitionen. Im Mittelpunkt stehen die Wirksamkeit des Erwerbs, Auswirkungen der Geschäftsunfähigkeit auf Eigentumsübertragung sowie Ansprüche im Zusammenhang mit Errichtung und Herausgabe der neuen Villa und dem Grundstück im Sachenrecht.
Konstituierungskrise
Im Fall wirft ein Fußgänger der Gemeinde vor, infolge einer scharfkantigen, mit Laub teilweise verdeckten Aussparung im Gehweg zu Schaden gekommen zu sein. Thematisiert werden Ansprüche aus Deliktsrecht wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht, Mitverschulden des Geschädigten sowie prozessuale Fragen zur Bewilligung von Prozesskostenhilfe.
Konstituierungskrise
Die Klausur behandelt eine Konstituierungskrise im Deutschen Bundestag nach einer vorgezogenen Neuwahl. Es geht um die rechtliche Bewertung der Vorgehensweise des Alterspräsidenten bei der ersten Sitzung, insbesondere über die Reihenfolge der Tagesordnungspunkte und die Wahl der Bundestagspräsidentin, sowie um die Zulässigkeit und Begründetheit eines Organstreitverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht. Zudem wird die Verfassungsmäßigkeit einer vorgeschlagenen Änderung der Geschäftsordnung des Bundestages geprüft.
(Original-)Assessorexamensklausur – Strafrecht: Plädoyer der Staatsanwaltschaft – Schwere räuberische Erpressung mit unerwünschter Beute
Die Assessorklausur behandelt ein staatsanwaltschaftliches Plädoyer mit Schwerpunkt auf der schweren räuberischen Erpressung nach §§ 253, 255 StGB sowie Problemen bei einer unerwünschten Beute. Es sind Prüfungen zu materiellen und prozessualen Aspekten sowie dem Aufbau und der Ausgestaltung der Abschlussverfügung zu fertigen.