Klausuren
Filtere nach Studienstufe, Rechtsbereich, Quelle und Verfügbarkeit. Jede Filter-Kombination ist als URL teilbar.
Ein folgenschwerer Einbruch
Die Klausur behandelt einen Einbruch in ein Wohnmobil mit schlafenden Insassen und einen weiteren Einbruchversuch in ein polizeilich präpariertes Wohnmobil, gefolgt von einem Messerangriff auf eine vermutete Zeugin. Es werden strafrechtliche Fragestellungen sowohl des allgemeinen als auch des besonderen Teils thematisiert, insbesondere Wohnungseinbruchdiebstahl und schwere Körperverletzung.
Mein Haus ist Dein Haus
Die Klausur 'Mein Haus ist Dein Haus' behandelt strafrechtliche Probleme rund um Täterschaft und Teilnahme, Versuch und Rücktritt sowie Unterlassen im Kontext einer Hausbetretung durch einen Minderjährigen und einer Unterlassenen Hilfeleistung nach einem vermeintlichen Unfall. Zugrunde liegt ein Sachverhalt aus der Zwischenprüfung, der typische AT-Probleme kombiniert und zur sauberen Herausarbeitung auffordert. Es werden keine Mordmerkmale, Diebstahlstatbestände oder Straßenverkehrsdelikte geprüft.
Vom Beschimpfen, Lügen und einem Mordsvergnügen
Im Mittelpunkt der Übungsklausur stehen die rechtliche Prüfung eines Tötungsdelikts nach gemeinsamer Tatplanung und Ausführung, Beleidigungen gegenüber einem Polizeibeamten sowie Verdachtsmomente einer Falschaussage unter Berücksichtigung von Strafrahmenverschiebungen (§ 28 StGB) und der Abgrenzung zwischen Kollektiv- und Individualbeleidigung. Weiterhin ist die Strafbarkeit wegen Verleitung zur Falschaussage zu prüfen.
* "Von Eigenbedarf, Nikoläusen und Ungebühr
Im Fall geht es um die strafrechtliche Bewertung einer vorgetäuschten Kündigung wegen Eigenbedarfs, die Prüfung eines Befangenheitsantrags aus Verfahrensrecht sowie um die Rechtmäßigkeit eines Ordnungsgeldes gegen einen Verteidiger wegen ungebührlichen Verhaltens in der Hauptverhandlung. Die drei Teilfragen sind jeweils gutachterlich zu beantworten, wobei vor allem Betrug, die Voraussetzungen für eine Befangenheit und die Anwendbarkeit verfahrensrechtlicher Ordnungsmittel zu prüfen sind.
Beziehung mit schwerer Folge
In dieser Übungsklausur wird das strafrechtliche Verhalten von Rouven gegenüber Pamela thematisiert, die sich infolge seines Verhaltens einer schweren depressiven Episode ausgesetzt und schließlich Suizid begangen hat. Es sind verschiedene Straftatbestände wie Nachstellung, Bedrohung, Beleidigung, Erpressung und Sachbeschädigung zu prüfen, ebenso wie mögliche Erfolgsqualifikationen. Der Fall basiert auf einer BGH-Entscheidung und wurde im Examensrepetitorium als Prüfungsklausur gestellt.
Der begehrte Kowalski/Nedderfeld/Brodermeyer-Kommentar und das beste Dope des Orients
In dieser mittleren Semesterabschlussklausur werden strafrechtliche Probleme rund um Vermögensdelikte wie Raub, räuberische Erpressung und Betrug behandelt. Im Mittelpunkt stehen die Wegnahme eines juristischen Kommentars unter Anwendung von Gewalt und der Erwerb von Betäubungsmitteln mittels Täuschung. Die Strafbarkeit der beteiligten Personen nach dem StGB ist zu prüfen, § 261 StGB ist ausgenommen.
Breit gebaut, braun gebrannt, Schlüssel unter der Hantelbank
Die Klausur thematisiert die strafrechtliche Bewertung verschiedener Eigentums- und Vermögensdelikte, begangen durch den Protagonisten A im Fitnessstudio. Schwerpunkte sind die Wegnahme von Wertsachen aus einem Spind, der Gebrauch einer EC-Karte mit PIN zur Abhebung von Geld sowie eine Fundunterschlagung mit anschließender Erlangung einer Pulsuhr durch Täuschung. Zu klären ist, ob und wie A sich strafbar gemacht hat.
* "Mit dem Handy auf der Flucht
Die Klausur behandelt die Abgrenzung von Diebstahl und Betrug anhand eines Falles um die Aneignung eines Mobiltelefons. Zudem werden der Einsatz von Gewalt beim Diebstahl und anschließende Straßenverkehrsdelikte thematisiert. Im strafprozessualen Teil wird die Frage nach der vorschriftsmäßigen Besetzung des Gerichts im Hinblick auf das Mutterschutzgesetz und das Recht auf den gesetzlichen Richter erörtert.
* "Die konventionswidrige Tatprovokation und ihre Folgen
Die Klausur behandelt die Auswirkungen einer konventionswidrigen Tatprovokation durch einen verdeckten Ermittler im Zusammenhang mit einem Rauschgiftdelikt. Der Schwerpunkt liegt auf prozessualen Fragestellungen, insbesondere der Zulässigkeit der Revision und der Auswirkung von Verfahrensverstößen, etwa bei der Abnahme einer Speichelprobe und der Verteidigerbestellung.
Examensklausur: Sommernacht
Der Fall dreht sich um einen Verkehrsunfall, der durch das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und einen Vorfahrtverstoß verursacht wurde. Im Anschluss an den Unfall verlassen die drei Fahrgäste das Taxi ohne zu bezahlen. Der Sachverhalt wirft Fragen zur Strafbarkeit nach § 315c StGB (Gefährdung des Straßenverkehrs) und aus dem Bereich der Vermögensdelikte auf. Zusätzlich nimmt der zweite Teil des Falls Bezug auf die strafrechtliche Relevanz des Inverkehrbringens und Konsums der Substanz GBL (Gamma-Butyrolacton) sowie damit zusammenhängende Aspekte der eigenverantwortlichen Selbstgefährdung. Zentral sind hier die Probleme der objektiven Zurechnung und der Garantenpflicht aus Ingerenz.
Fortgeschrittenenklausur: „Das getäuschte Opfer als Täter“
Im vorliegenden Fall nutzt Anton die Gutgläubigkeit von Benedikt aus, indem er sich als Bankmitarbeiter ausgibt und vorgibt, Benedikts Konto durch die Herausgabe von Bankkarte und PIN vor einem angeblichen Virus schützen zu müssen. Nachdem Benedikt die Karte und die PIN übergibt, gibt Anton die Karte reumütig zurück. Im zweiten Teil versucht Benedikt, ohne oder nur teilweise zu bezahlen, an ein Virenschutz-Programm in Franziskas Geschäft zu gelangen und wendet dabei verschiedene Täuschungs- und Verbergungsstrategien an. Im Fokus stehen strafrechtliche Fragestellungen zum Betrug (§ 263 StGB), insbesondere zum Vorliegen eines Irrtums und Gefährdungsschadens, sowie die Abgrenzung zwischen Diebstahl und Betrug (§§ 242, 263 StGB).
Wahre Freunde
Die Klausur behandelt einen eskalierten Streit unter vier Freunden, der zu Handgreiflichkeiten und einer schweren Augenverletzung führt sowie einen versuchten Mord durch einen Stoß an einer Klippe. Es werden die Strafbarkeit der Beteiligten unter den Aspekten Täterschaft und Teilnahme, Mordmerkmale, Bedrohung, Beteiligung an einer Schlägerei und Rücktritt vom Versuch untersucht. Der Schwierigkeitsgrad entspricht einer Zwischenprüfung.
Schwerpunktbereichsklausur: Die falsche Birne
B betreibt ein Computerfachgeschäft und bewirbt einen PC im Schaufenster mit falschen Angaben über dessen Betriebsfähigkeit, um Kunden anzulocken. A kauft den PC aufgrund der versprochenen Mehrplatzfähigkeit, stellt jedoch später fest, dass diese nicht besteht, und erklärt die Anfechtung des Kaufvertrags sowie die Rückforderung des Kaufpreises. B erhält daraufhin einen Bußgeldbescheid wegen einer Ordnungswidrigkeit, legt Einspruch ein, und das Verfahren wird nach einem richterlichen Hinweis zum möglichen Betrug in ein Strafverfahren übergeleitet. Der Fall behandelt Fragen zur Täuschung im Geschäftsverkehr, Rückabwicklung nach Anfechtung, Ansprüche aus Betrug und die Wechselwirkungen zwischen Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren.
Nichts ist wie es scheint!
Die Klausur behandelt einen vermeintlichen Tankstellenüberfall, bei dem sich im Verlauf herausstellt, dass der Kassierer in die Tat involviert war und ein fingierter Überfall inszeniert wurde. Thematisiert werden die Abgrenzung zwischen Diebstahl und Unterschlagung, Beweisverwertung sowie Aspekte der Beteiligung und Täterschaft. Zudem spielt die fälschliche Selbstbezichtigung im OWi-Verfahren eine Rolle.
Fortgeschrittenenhausarbeit: Der arme Student
Student S plant einen bewaffneten Überfall auf die Kassiererin K, um die Tageseinnahmen der Mensa zu erbeuten. Während des Überfalls kommt es versehentlich zu einem tödlichen Schuss. Kurz darauf nutzt S eine irrtümliche bankinterne Gutschrift für eigene Zwecke, obwohl er weiß, dass ihm das Geld nicht zusteht. Im anschließenden Strafverfahren erwirkt S eine uneidliche Falschaussage seiner Großmutter G zu seiner Entlastung. Der Fall behandelt schwerpunktmäßig strafrechtliche Fragen zum versuchten Raub mit Todesfolge, Bankbetrug und Aussagedelikten.
Ein hundsgemeiner Coup
T nimmt im Park einen fremden Hund an sich und nimmt ihn mit nach Hause. Am nächsten Tag steckt er im Fachgeschäft einen Ball in die Tasche, legt ihn letztlich aber doch zur Bezahlung aufs Band. Es sind strafrechtliche Aspekte wie Diebstahl, Zueignungsabsicht im Zeitpunkt der Tat, Versuch sowie Unterschlagung und Manifestation zu prüfen.
Fortgeschrittenenklausur: Tödliche Missgunst unter Tierfreunden
In diesem Fall begehrt der Hobbyzüchter H nach einer Preisverleihung den Hund B von dem Rentner R und versucht, diesen durch einen Rempler an der U-Bahnstation an sich zu bringen. Dabei kommt R tödlich zu Fall, ohne dass H einen solchen Ausgang für möglich hält. Im Mittelpunkt stehen die strafrechtliche Bewertung eines möglichen Raubversuchs mit Todesfolge, die Prüfung eines möglichen strafbefreienden Rücktritts sowie die Frage der Zueignungsabsicht. Zusätzlich sind etwaige gemeingefährliche Straftaten und Vermögensdelikte relevant.
Ein Porsche zum Geburtstag
In dieser durchschnittlich schwierigen Übungsklausur ist eine Anklageschrift zu fertigen. Im Mittelpunkt stehen Vermögens- und Verkehrsdelikte, nachdem ein Beschuldigter unter Alkoholeinfluss einen Porsche ohne Erlaubnis aus einem Autohaus entwendet und auf einem Privatgrundstück verunfallt. Zusätzlich werden im Sachverhalt Einbruch, Diebstahl und die Nutzung einer entwendeten EC-Karte thematisiert.
Übungsfall: „Tod auf Rezept?“
Die Klausur thematisiert die strafrechtliche Verantwortlichkeit eines Arztes, der einer Patientin mit nicht tödlicher, aber unheilbarer Krankheit bei der Selbsttötung hilft, indem er ihr ein tödlich wirkendes Schlafmittel verschreibt, besorgt, Dosierung erklärt und ein weiteres Medikament injiziert. Im Mittelpunkt stehen die Abgrenzung zwischen strafbarer geschäftsmäßiger Sterbehilfe, Tötung auf Verlangen und anderen Beteiligungsformen sowie Fragen zur Relevanz einer Patientenverfügung und zum Umgang mit Beweismitteln.
* "Fußballfans sind keine Verbrecher - oder doch?
Der Fall behandelt strafrechtliche Fragen rund um Fußballfans, die trotz Stadionverbot ein Stadion betreten, ein beleidigendes Transparent zeigen, Pyrotechnik zünden und einem gegnerischen Fan unter Einsatz von Gewalt Fanartikel abnehmen. Die Klausur verlangt die Prüfung mehrerer Delikte aus dem StGB, sowie eine Zusatzfrage zur Verwertbarkeit von Überwachungsvideos.
Jede Leidenschaft hat ihren Preis
Im Fall sammelt der Student T hochwertige Mobiltelefone und verschafft sich aus finanzieller Not eines durch Täuschung und Wegnahme von einem Passanten. Die Klausur thematisiert dabei insbesondere die Abgrenzung von Diebstahl und Betrug am konkreten Beispiel sowie das Vorgehen des Täters bei der anschließenden Flucht. Es werden zwei Lösungswege diskutiert: Diebstahlslösung und Betrugslösung.
Besuch bei Mama
Die Klausur behandelt eine Vielzahl strafrechtlicher Problemstellungen aus dem Allgemeinen und Besonderen Teil: Ein Sohn schlägt seine Mutter, um deren Vermögenswerte zu erlangen, modifiziert nach einem missglückten Versuch seinen Tatplan und begeht anschließend Diebstahl. Im weiteren Verlauf kommt es zu gewaltsamen Eingreifen im Straßenverkehr, Freiheitsberaubung und Beleidigung gegenüber einer dritten Person. Es werden Qualifikationen des Raubes sowie die Strafbarkeit der Beteiligten umfassend geprüft.
Original-Examensklausur: 'Alchemie im 21. Jahrhundert'
Die Klausur behandelt verschiedene strafrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit der Entnahme und dem Verkauf von Zahngold aus einem Krematorium durch städtische Mitarbeiter, einschließlich der Ermittlungen und strafprozessualen Maßnahmen wie akustische Überwachung. Es sind die Delikte Diebstahl, Betrug, Störung der Totenruhe und Pfandkehr sowie verfahrensrechtliche Fragen (z.B. Abschlussverfügung der Staatsanwaltschaft, Zeugnisverweigerungsrecht) zu bearbeiten. Daneben geht es um rechtliche Würdigung der Überwachung von Besuchsräumen in der JVA.
ORIGINAL: "Auf der Flucht
Zwei Kleinkriminelle, die gemeinsam einen Diebstahl begangen haben, fliehen vor der Polizei. Während der Flucht fährt einer der Täter gezielt auf einen Polizisten zu, um der Verhaftung zu entgehen, der andere bestärkt ihn dabei. Der Polizist kann sich retten und bleibt unverletzt. Zu prüfen ist die Strafbarkeit der Beteiligten, insbesondere im Hinblick auf versuchte Tötungsdelikte und gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.