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Zivilrecht

Gesetzliche Erbfolge

Die gesetzliche Erbfolge (§§ 1924–1936 BGB) regelt die Verteilung des Nachlasses, wenn keine (wirksame) letztwillige Verfügung (§ 1937 BGB) vorliegt. Entscheidend ist das Parentelsystem: Verwandte werden nach Ordnungen und Stämmen (§§ 1924 ff.) zum Erben berufen. Das Ehegattenerbrecht (§§ 1931, 1371) ist gesondert geregelt. Examensklassiker: Vorrang niedrigerer Ordnungen, Stamm- und Linienprinzip, Bestimmung des Ehegattenerbteils.

Zu diesem Thema haben wir 61 Klausuren im Portal.

Klausuren zum Thema

JA 2026Fortgeschrittene

„(K)ein Sommermärchen“

Die Klausur behandelt die zivilrechtlichen Fragestellungen rund um einen Kauf von Haushaltsgegenständen durch einen Ehegatten (Schlüsselgewalt), gesetzliche Erbfolge nach dem Tod eines Ehegatten, den Widerruf eines eigenhändigen Testaments, güterrechtliche Fragen beim überlebenden Ehegatten sowie vermächtnisrechtliche Ansprüche. Zugleich werden typische Probleme der Testamentsauslegung und -widerruf sowie güterrechtliche Auswirkungen nicht notariell beurkundeter Vereinbarungen aufgegriffen.

Susanne Zintl, Florian Eckert· JA 2026, 801· 120 Min
Gesetzliche ErbfolgeVermächtnis+4 weitere
JuS 20262. Staatsexamen / Referendariat1. Staatsexamen

Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Erben im Fokus

Die Klausur behandelt erbrechtliche Fragestellungen rund um die gesetzlichen und gewillkürten Erbfolge. Schwerpunktmäßig werden die Rechte und Pflichten von Erben untersucht. Weitere Aspekte des Erbrechts wie der Ausschluss von der Erbfolge oder Vermächtnisse können am Rand thematisiert werden.

Professor Dr. Matthias Fervers· JuS 2026, 442· 300 Min
Gesetzliche ErbfolgeGewillkürte ErbfolgeVermächtnis+7 weitere
JA 2026Fortgeschrittene

„Das Erbe fährt digital“

Die Klausur behandelt in zwei Teilen zentrale Probleme aus dem Erb- und Sachenrecht. Im ersten Teil geht es um die Wirksamkeit eines digitalen Testamentes sowie um die Erbenstellung und die Frage des gutgläubigen Erwerbs eines Autos. Im zweiten Teil steht die Wirkung einer Auflassungsvormerkung beim Grundstückskauf, insbesondere nach Barzahlung und Eigentumswechsel, im Fokus.

Simon Böhringer, Fabian Konnerth· JA 2026, 7· 180 Min
Gesetzliche ErbfolgeGrundprinzipien des SachenrechtsRechtsgeschäftlicher Eigentumserwerb an beweglichen Sachen+4 weitere
JURA 2026Fortgeschrittene

ZR-EJS-Probeklausur zum Erbrecht und Sachenrecht

Die Klausur befasst sich mit grundlegenden Problemen des Erbrechts sowie dem Sachenrecht, insbesondere Eigentumsübergang und Erbfolge. Ziel ist die eigenständige Fallbearbeitung und Anwendung relevanter Vorschriften aus dem BGB auf einen Sachverhalt.

Gesetzliche ErbfolgeRechtsgeschäftlicher Eigentumserwerb an beweglichen Sachen+2 weitere
JuS 20252. Staatsexamen / Referendariat1. Staatsexamen

Referendarexamensklausur – Zivilrecht: BGB AT, Erbrecht und Zwangsvollstreckungsrecht – Mein ganzes Erspartes

Diese Examensklausur behandelt grundlegende Fragestellungen des BGB AT, des Erbrechts und des Zwangsvollstreckungsrechts. Der Schwerpunkt liegt auf der rechtlichen Prüfung einer erbrechtlichen Konstellation mit zivilrechtlichen Bezugspunkten sowie typischen Problemen im Vollstreckungsrecht. Die Aufgabenstellung verlangt umfassende Kenntnisse in mehreren Bereichen des Zivilrechts.

Dr. Kevin Kulp· JuS 2025, 1144· 300 Min
Grundbegriffe der RechtsgeschäftslehreGesetzliche ErbfolgeVollstreckungsabwehrklage, § 767 ZPO+10 weitere
JuS 2025Assessorexamensklausur2. Staatsexamen / Referendariat

(Original-)Assessorexamensklausur – Zivilrecht: Sachen- und Erbrecht – Notargutachten

Die Klausur behandelt zentrale Fragen aus dem Sachenrecht und Erbrecht im Kontext eines Notargutachtens. Insbesondere stehen der Erwerb und Verlust von Grundstücksrechten sowie die gesetzliche und gewillkürte Erbfolge samt etwaigen Vermächtnissen im Mittelpunkt. Die Aufgabenstellung ist am Assessorexamen orientiert und verlangt vertiefte Kenntnisse und eine strukturierte gutachterliche Bearbeitung.

Erwerb und Verlust von GrundstücksrechtenGesetzliche ErbfolgeSicherungsrechte an beweglichen Sachen+5 weitere
JA 2025Original-ExamensklausurFortgeschrittene

Original-Examensklausur: „2 Häuser – 3 Probleme“

Der Klausurfall thematisiert drei zivilrechtliche Problemkreise im Zusammenhang mit dem Besitz und der Verwaltung von Mehrfamilienhäusern: Ablehnung eines Mietvertrags mit einer Studentin samt AGG-Frage und möglichen Vertragsgestaltungen, Wirksamkeit und Ausgestaltung eines Vorkaufsrechts für ein Nachbargrundstück sowie erbrechtliche Optionen zur lebzeitigen Übergabe der Immobilien an die Kinder und zur Absicherung der Eltern. Die Aufgabenstellung verlangt eine umfassende rechtliche Beratung bezüglich Mietrecht, Immobiliarsachenrecht und Erbrecht.

Dr. Anton Burger, Oliver Eitzinger· JA 2025, 491· 300 Min
Mietverhältnisse über WohnraumVorkaufGesetzliche Erbfolge+3 weitere
JA 2025Fortgeschrittene

Letzte Wünsche und unerwartete Geschenke: Ein Erbe voller Überraschungen

Die Klausur behandelt klassische Probleme des Erbrechts, insbesondere rund um Testamentsauslegung, Erbengemeinschaft und die Enterbung naher Angehöriger, sowie sachenrechtliche Fragen zum Eigentumserwerb und -verlust inklusive Besonderheiten wie Geheißerwerb. Es werden Ansprüche im Rahmen eines Erbfalls mit ungewöhnlicher letztwilliger Verfügung sowie typische Probleme im Zusammenhang mit dem Erwerb und der Übergabe beweglicher Sachen im Zusammenhang eines Erbes geprüft.

Frederik Looft, Marc Benedict· JA 2025, 359· 180 Min
Gewillkürte ErbfolgeVermächtnisRechtsgeschäftlicher Eigentumserwerb an beweglichen Sachen+5 weitere
JuS 2025Fortgeschrittene

Fortgeschrittenenklausur – Zivilrecht: Zivilprozessrecht und Schuldrecht AT – Vorweggenommene Erbfolge mit Schwierigkeiten

Die Klausur befasst sich mit zivilprozessualen Fragestellungen im Zusammenhang mit einer vorweggenommenen Erbfolge und den rechtlichen Schwierigkeiten, die dabei auftreten können. Im Mittelpunkt stehen die Gerichtszuständigkeit sowie die Entstehung von Schuldverhältnissen. Weitere Themen wie Klageänderung und Prozessführungsbefugnis werden am Rand behandelt.

GerichtszuständigkeitEntstehung von Schuldverhältnissen Gesetzliche Erbfolge+4 weitere
JURA 2025Fortgeschrittene

ZR-Fortgeschrittenenhausarbeit zum Erbrecht

» Mein letzter Wille! Im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte bin ich schweren Herzens zu dem Schluss gekommen, dass mein Sohn Stefan den Familienbetrieb nicht fortführen kann. Stattdessen soll diese Aufgabe mein Angestellter Armin Appeldoorn übernehmen. Er war mir über die Jahre stets eine große Stütze. In dieser Zeit konnte ich mich von seiner persönlichen und fachlichen Eignung überzeugen und habe in ihm auch einen guten Freund gefunden. Obwohl er Ostfriese ist, schwätzt er jetzt sogar a weng Alemannisch. Ich kann mir niemand anderen vorstellen, dem ich mein Lebenswerk anvertrauen wollte. Stefan soll vom Erfolg des ihm verhassten Betriebs keinesfalls profitieren.

Daniel Rodi· JURA 2025, 780
Gewillkürte Erbfolge+2 weitere
JuS 2024Anfänger:innen

Anfängerklausur – Zivilrecht: Ein Oldtimer und zwei Todesfälle

Die Klausur behandelt zivilrechtliche Fragestellungen aus dem Bereich des Eigentumserwerbs an beweglichen Sachen sowie erbrechtlicher Ansprüche im Zusammenhang mit einem Unfall unter Beteiligung eines Oldtimers und zwei Todesfällen. Es werden außerdem deliktsrechtliche und haftungsrechtliche Aspekte geprüft. Geeignet ist sie insbesondere für Studienanfänger:innen.

Maximilian Kluckert· JuS 2024, 846· 120 Min
Rechtsgeschäftlicher Eigentumserwerb an beweglichen SachenGesetzliche Erbfolge§ 844 BGB+7 weitere
JuS 2024Anfänger:innen

Anfängerklausur – Zivilrecht: Gesetzliche Schuldverhältnisse – Spaziergang im Park

Die Klausur thematisiert die gesetzlichen Schuldverhältnisse im BGB anhand eines Sachverhalts mit Alltagsbezug rund um einen Spaziergang im Park. Im Mittelpunkt steht die dogmatische Einordnung und Anwendung der zentralen Anspruchsgrundlagen gesetzlicher Schuldverhältnisse. Geeignet ist die Aufgabe für Studierende in der Anfangsphase des Studiums.

Tobias Solscheid, Tim Berweiler· JuS 2024, 523· 120 Min
Entstehung von Schuldverhältnissen Gesetzliche ErbfolgeRelativität der Schuldverhältnisse
JuS 20242. Staatsexamen / Referendariat1. Staatsexamen

Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Gesetzliche Schuldverhältnisse, Immobiliarsachenrecht und Zwangsvollstreckungsrecht

Die Klausur behandelt gesetzliche Schuldverhältnisse, das Immobiliarsachenrecht sowie das Zwangsvollstreckungsrecht. Es werden zentrale Anspruchsgrundlagen und prozessuale Besonderheiten in Bezug auf Grundstücksrechte und Zwangsvollstreckung geprüft. Die Aufgabenstellung orientiert sich an typischen Konstellationen der zivilrechtlichen Assessorklausur.

Raphael Reiss· JuS 2024, 249· 300 Min
Entstehung von Schuldverhältnissen Erwerb und Verlust von GrundstücksrechtenVollstreckungsabwehrklage, § 767 ZPO+5 weitere
JA 2023Fortgeschrittene

(Gute) Eltern kann man sich nicht aussuchen

Im ersten Teil der Klausur geht es um die Wirksamkeit verschiedener vom Erblasser errichteter Testamente und die Bestimmung des Erben. Im zweiten Teil werden die Voraussetzungen und Folgen einer Erbausschlagung durch die Eltern für das minderjährige Kind thematisiert sowie etwaige Schadensersatzansprüche des Kindes gegen die Eltern bei Fristversäumnis. Die Klausur verknüpft Aspekte des Erb- und Familienrechts.

Erik Schlereth, Katharina Starz· JA 2023, 725· 300 Min
Gesetzliche ErbfolgeGewillkürte ErbfolgeVerwandtschaft, Vertretung des Kindes und Haftung der Eltern
JuS 20232. Staatsexamen / Referendariat1. Staatsexamen

Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Zivilprozess- und Erbrecht - Der enterbte Ehemann

In der Klausur stehen die Pflichtteilsberechnung für Ehegatten unter besonderer Berücksichtigung von Zugewinnausgleichsansprüchen, die Beeinträchtigungsabsicht bei Pflichtteilsergänzungsansprüchen sowie die Auswirkungen des Erbscheinverfahrens auf die Erbenfeststellungsklage im Mittelpunkt. Es werden zentrale erbrechtliche und zivilprozessuale Problemstellungen behandelt. Schwerpunktmäßig geht es um die Anspruchsgegner des Pflichtteilsergänzungsanspruchs, das Niederstwertprinzip und die praktische Berechnung des Pflichtteils. Zudem wird die Rolle des Erbscheins und die Wechselwirkung zwischen Erbrecht und Prozessrecht beleuchtet. Die Klausur verlangt eine vertiefte Auseinandersetzung mit der erbrechtlichen Anspruchsprüfung im Verhältnis von Ehegatten.

Bühler, Bogner· JuS 2023, 494
Gesetzliche ErbfolgeGewillkürte Erbfolge+3 weitere
JA 20231. Staatsexamen

Der glücklose Nacherbe

Die Klausur behandelt die Ansprüche eines Nacherben nach dem Tod der Erblasserin insbesondere auf Schadensersatz wegen der Tötung eines wertvollen Rennpferdes und auf Herausgabe einer entwendeten Taschenuhr nach Veräußerungsketten. Zudem werden Probleme der Anfechtung und gutgläubigen Erwerbsverhältnisse angesprochen. Es geht um erbrechtliche Grundstrukturen, deliktische Schadensersatzansprüche, sachenrechtliche Herausgabeansprüche und Anfechtungstatbestände.

Lukas Münster· JA 2023, 364· 300 Min
Gewillkürte ErbfolgeRechtsgeschäftlicher Eigentumserwerb an beweglichen Sachen§ 823 Abs. 1 BGB+5 weitere
JA 2023Fortgeschrittene

Die (un)geliebte Erbin

Die Klausur behandelt die Wirksamkeit eines handschriftlichen Testaments zugunsten einer Geliebten, die daraus resultierende Erbfolge, Pflichtteils- und Zugewinnausgleichsansprüche des enterbten Ehegatten sowie Pflichtteilsansprüche weiterer Verwandter. Zudem wird die Wirkung der späteren Geburt eines gezeugten Kindes auf Erbfolge und Pflichtteilsansprüche analysiert. Die Bearbeitung erfolgt anhand eines umfassenden zivilrechtlichen Gutachtens.

Dr. Jonas Bühler· JA 2023, 100· 300 Min
Gewillkürte ErbfolgeGesetzliche ErbfolgeZugewinnausgleich und andere Vermögensausgleichsansprüche+5 weitere
JA 2022Fortgeschrittene

Ein Grundstück kommt selten allein

Die Klausur behandelt einen Erbfall zwischen zwei Geschwistern, die als Miterben eingesetzt wurden. Schwerpunkte sind die Auslegung eines Testaments hinsichtlich eines Vorausvermächtnisses, wechselseitige Zahlungsansprüche im Hinblick auf Erblasserverbindlichkeiten und Vermächtnisse sowie prozessuale Besonderheiten wie Widerklage und Hilfsanfechtung. Ein sachlicher und schwieriger Streit um die wirtschaftliche Gleichbehandlung der Erben sowie die Reichweite und Wirksamkeit von Vermächtnisanordnungen steht im Mittelpunkt.

Kyra Schimanowski· JA 2022, 762· 300 Min
VermächtnisGesetzliche ErbfolgeAuslegung der Willenserklärung+3 weitere
JuS 2022Fortgeschrittene

Fortgeschrittenenklausur – Zivilrecht: Familien- und Erbrecht - Blut ist dicker als Wasser?

Die Klausur behandelt zentrale Fragestellungen des Familien- und Erbrechts. Schwerpunktmäßig geht es um die Zugewinnberechnung, insbesondere die Einordnung eines Lottogewinns als Anfangs- oder Endvermögen, sowie die Formwirksamkeit eines Testaments (hier speziell die Unterschrift und der Testierwille). Weiterhin steht die konkludente Annahme einer Erbschaft durch die Beantragung eines Erbscheins im Mittelpunkt. Die Klausur prüft somit sowohl materielle als auch verfahrensrechtliche Probleme rund um das Erbrecht und Vermögensfragen im Familienrecht.

Ebner· JuS 2022, 839
Gesetzliche ErbfolgeGewillkürte Erbfolge+4 weitere
JuS 2022Schwerpunktbereich

Schwerpunktbereichsklausur – Unternehmen und Wettbewerb: Kautelarjuristische Praxis in der Unternehmensnachfolge

Im Mittelpunkt der Klausur steht die Gestaltung von erbrechtlichen Regelungen in der Unternehmensnachfolge, insbesondere die Differenzierung zwischen Erb- und Pflichtteilsverzicht sowie die Behandlung damit verbundener Risiken und Liquiditätsvorteile. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Grundsatz der materiellen Höchstpersönlichkeit bei letztwilligen Verfügungen und die Möglichkeit einer teleologischen Reduktion des § 2065 II BGB im Zusammenhang mit der Wahl von Vermächtnisnehmern. Zusätzlich wird die Gestaltung und Wirkung von Vorsorgeinstrumenten wie Nießbrauchsvermächtnissen, Rentenauflagen und die Zuweisung von Kommanditanteilen für zukünftige Erben behandelt.

Hendricks, Kunzmann· JuS 2022, 432
Gesetzliche ErbfolgeGewillkürte ErbfolgeHaftung bei Übertragung eines kaufmännischen Unternehmens+5 weitere
JA 2022Fortgeschrittene

ORIGINAL: "Für immer Dein

Der Klausurfall thematisiert den Testierwillen beim Brieftestament, die Auslegung wechselbezüglicher Verfügungen, Wirkungen eines Erbscheins, die Haftung des Erbschaftsbesitzers, Handlungsbefugnisse in der Miterbengemeinschaft sowie Ausgleichungspflichten unter Erben. Zu klären ist insbesondere, wer Erbe geworden ist, welche Herausgabe- und Zahlungsansprüche bestehen und wie der Nachlass zwischen den Abkömmlingen aufzuteilen ist. Die Aufgabenstellung beruht auf einer im Ersten Examen 2018 in Schleswig-Holstein gestellten Klausur.

Prof. Dr. Saskia Lettmaier· JA 2022, 284· 300 Min
Gewillkürte ErbfolgeVermächtnisAusschluss von der Erbfolge+2 weitere
ZjS 2021Fortgeschrittene1. Staatsexamen

Examensübungsklausur: Eine Erbschaft mit Investitionsaussichten

Nach dem Tod des V erhebt sein Sohn S Ansprüche gegenüber dem Patenkind P, der auf Basis eines notariellen Testaments als Alleinerbe eingesetzt wurde und den Nachlass an sich genommen hat. Im Mittelpunkt steht die Herausgabe von Eigentumswohnungen, einem Fahrzeug und wertvollen Kunstwerken, die aus dem Nachlass stammen oder damit in Verbindung stehen. Es besteht Streit über die Wirksamkeit zweier Testamente und die daraus resultierende Erbfolge sowie über die Herausgabe- und Zahlungsansprüche hinsichtlich Nachlassgegenständen und deren Wert. Zusätzlich werden investitionsbedingte Kosten und die Auswirkungen einer möglichen Schenkung des Klimt-Gemäldes thematisiert. Der Fall behandelt wesentliche Fragen des Erbrechts, der Auslegung von Testamenten und der Herausgabeansprüche im Verhältnis zwischen Erben und Dritten.

Damiano Mascia, Benedikt Fink· ZJS 2021, 599
(Gutgläubiger) Erwerb von Forderung und Sicherung durch DritteEinredefreier Erwerb von Forderung und Sicherung durch DritteVerwandtschaft, Vertretung des Kindes und Haftung der Eltern+5 weitere
ZjS 2021Fortgeschrittene

Fortgeschrittenenklausur: Der homophobe Erblasser

Im Mittelpunkt des Falls steht die erbrechtliche Auseinandersetzung um die Wirksamkeit mehrerer Testamente des Erblassers Erich Erlmann. Zentrale Streitpunkte sind die Bindung der Erbeneinsetzung an eine potenziell sittenwidrige Bedingung bezüglich des Lebenswandels seines Sohnes Sven und die formwirksame Änderung des Testaments mittels eines handschriftlichen Zusatzes. Zudem ist in einer Abwandlung die Wirksamkeit eines gemeinschaftlichen Testaments mit Einsetzung einer Vor- und Nacherbschaft und die Berechtigung zur Schenkung aus dem Nachlass zu prüfen. Die rechtlichen Schwerpunkte liegen im Erbrecht, insbesondere bei Bedingungs- und Formproblemen im Testament, Sittenwidrigkeit sowie im Sachenrecht hinsichtlich des Herausgabeanspruchs.

Sonja Breustedt· ZJS 2021, 472
Schadensersatz statt oder neben der Leistung (Leistungsstörungsrecht)Gesetzliche ErbfolgeSchenkung von Todes wegen+5 weitere
JA 20211. Staatsexamen

Der Parkassistent

In diesem zivilrechtlichen Übungsfall geht es um deliktische und erbrechtliche Fragestellungen nach einem tödlichen Verkehrsunfall mit einem teilautomatisierten Pkw. Gegenstand sind u.a. Schadensersatzansprüche der Krankenkasse, Schmerzensgeldforderungen und rechtsnachfolgerische Fragen im Erbfall.

Dr. Denise Wiedemann· JA 2021, 198· 300 Min
§ 823 Abs. 1 BGBGesetzliche ErbfolgeGewillkürte Erbfolge+5 weitere
ZjS 2021Examensklausur1. Staatsexamen

Examensklausur: Der gestohlene Schiele

Im Mittelpunkt des Falls steht ein gestohlenes Gemälde von Egon Schiele, das nach dem Tod der Eigentümerin Frieda verschwand und 15 Jahre später im Besitz von Roland wieder auftauchte. Mark, Miterbe nach Frieda und durch Abtretung auch Rechtsnachfolger seiner Schwester Lisa, verlangt von der Staatsanwaltschaft die Herausgabe des Gemäldes gemäß § 985 BGB. Zu klären sind Besitz- und Eigentumsverhältnisse am Gemälde unter Berücksichtigung von Erbrecht, gutgläubigem Erwerb, Abhandenkommen und Ersitzung sowie der Nachweislast nach § 1006 BGB. Im Rahmen einer Abwandlung ist zudem das Hinterlegungsrecht relevant und die Zusatzfrage thematisiert den Ausschluss des gutgläubigen Erwerbs abhandengekommener Kulturgüter nach § 40 Abs. 2 KGSG.

Steffen M. Jauß· ZJS 2021, 311
(Gutgläubiger) Erwerb von Forderung und Sicherung durch DritteVerzögerung der Leistung, §§ 280 Abs. 1, 2, 286 BGB (Leistungsstörungsrecht)Nicht oder nicht wie geschuldete Leistung, §§ 280 Abs. 1, 3, 281 BGB (Leistungsstörungsrecht)+5 weitere
JURA 2021Anfänger:innen

»Ärger auf dem Weihnachtsmarkt«

Der Fall schildert einen Schadensersatzstreit zwischen D und A/B nach einem Vorfall auf dem Weihnachtsmarkt, der im Rahmen einer Zivilprozessrechts-Anfängerklausur auf verschiedene prozessuale Sachverhalte wie Beklagtenwechsel, Prozessfähigkeit, Klageänderung und einseitige Erledigungserklärung eingeht. Die Aufgabenstellung erfordert die umfassende Lösung zivilprozessrechtlicher Probleme bis hin zum Abschluss des Verfahrens. Die Abwandlung betrifft einen Beklagtenwechsel nach Zeugenaussage.

Ordnungsgemäße KlageerhebungKlageänderungVorläufiger Rechtsschutz+5 weitere
JURA 2020Fortgeschrittene

Ein Griff ins Klo

Die Klausur behandelt einen komplexen Sachverhalt mit Schwerpunkt im allgemeinen Schuldrecht. Besonders relevant sind die Abgrenzung verschiedener Anspruchsgrundlagen, Schadensrecht, Mängelhaftung im Miet- und Werkvertragsrecht sowie Informationspflichten und der Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter. Zusätzlich werden Aspekte der gesetzlichen Erbfolge und Gesamtschuldnerschaft in einem Fortsetzungsfall thematisiert.

Vincent Calvin Brock· JURA 2020, 962
Entstehung von Schuldverhältnissen Grundlagen des Schadensersatzes (§ 280 Abs. 1 BGB) (Leistungsstörungsrecht)Pflichten im Mietverhältnis +3 weitere
JURA 2020Fortgeschrittene

Der letzte Wille einer Showgröße

Die Klausur stellt erbrechtliche Fragestellungen rund um das Testament einer verstorbenen TV-Moderatorin Birgit Maier dar. Weitere Probleme betreffen die Wirksamkeit einer Mietvertragskündigung unter Miterben, die Verteilung des Nachlasses sowie einen Anspruch auf Aufwendungsersatz wegen Verwahrung eines Koffers mit Schmuck im Schließfach. Die Sachverhaltskonstellation orientiert sich an Entscheidungen des BGH und beinhaltet auch eine Klage wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung.

Johanna Croon-Gestefeld· JURA 2020, 491
Gewillkürte ErbfolgeVermächtnisDie Leistungskondiktion+5 weitere
JURA 2020Fortgeschrittene

Von testamentarisch (bedingt) bedachten Kindern und Enkelkindern

Die dreistündige Fortgeschrittenenklausur behandelt die Wirksamkeit und Auslegung eines gemeinschaftlichen Testaments, insbesondere die bedingte Erbeinsetzung von Kindern und Enkelkindern, Pflichtteils(straf)klauseln sowie Fragen zu Ersatzerben. Zusätzlich wird die Vererbbarkeit von Online-Konten thematisiert. Die Klausur enthält komplexe erbrechtliche Fragestellungen mit Bezügen zu materiellen Bedingungen für den Erhalt des Erbes.

Jannes Drechsler· JURA 2020, 274
Gewillkürte ErbfolgeVermächtnisSchenkung von Todes wegen+2 weitere
JA 2019Fortgeschrittene

Die Modelleisenbahn

Im Nachlass von Horst Heedorfer befinden sich mehrere Schriftstücke, die von unterschiedlichen Personen als Testamente oder letztwillige Verfügungen interpretiert werden könnten. Nach seinem Tod beanspruchen verschiedene Personen, insbesondere Markus Möder, Ilse Igner und Joachim Jerrmann, das wertvolle Nachlassobjekt – eine Modelleisenbahnanlage. Die Klausur thematisiert die Fragen der Erbfolge, Testamentsauslegung, Besitz und Herausgabeansprüche im Erbrecht.

Prof. Dr. Martin Löhnig, Thomas Hornberger, Magdalena Mayr, Simon Naczinsky, Firsching, Runge-Rannow· JA 2019, 818· 120 Min
Gesetzliche ErbfolgeGewillkürte ErbfolgeVindikation & Eigentümer-Besitzer-Verhältnis+3 weitere
JURA 2019Fortgeschrittene

»Von Schatzfunden und Regalien«

Der Fall behandelt die zivilrechtlichen Fragen rund um einen Schatzfund im privaten Garten, insbesondere die Eigentumsverhältnisse nach BGB und landesrechtlichen Regelungen zum Schatzregal. Es geht um den Verkauf einer antiken Büste über eine Online-Plattform, den gutgläubigen Erwerb, etwaige Wirksamkeitshindernisse beim Vertragsschluss sowie erbrechtliche Bezüge nach dem Tod des ursprünglichen Finders.

Steffen M. Jauß· JURA 2019, 628
Gesetzlicher Eigentumserwerb an beweglichen SachenGrundlagen des KaufvertragsGesetzliche Erbfolge+2 weitere
JURA 2019Schwerpunktbereich

Einführung in das Internationale Privatrecht mit Schwerpunkt Internationales Erbrecht

Die Klausur bietet eine Einführung in das Internationale Privatrecht (IPR) mit besonderem Schwerpunkt auf das Internationale Erbrecht. Anhand konkreter Fälle mit Auslandsberührung werden die Grundlagen und die Anwendung des IPR, insbesondere die Ermittlung des anwendbaren Erbrechts und aktuelle Rechtsprechung, praxisnah erläutert.

Franziska Osterholzer· JURA 2019, 382
Einführung IPRBesonderer Teil - Vertiefung+3 weitere
JURA 2019Fortgeschrittene

Fehler passieren...

Der Fall thematisiert verschiedene Problembereiche aus dem Delikts-, Schuld- und Erbrecht. Im Kern stehen Fragen zur deliktischen Haftung des Grundstücksbesitzers, zur Geschäftsführung ohne Auftrag, zum Bürgschaftsrecht, zur Verjährung und zur Auslegung eines Testaments mit Anknüpfungspunkten zum Internationalen Privatrecht. Prüfungsrelevante Aspekte sind die Drittschadensliquidation sowie Einreden und Rechtskraft im Bürgschaftsprozess.

Jörg Domisch· JURA 2019, 307
§ 823 Abs. 1 BGBDie echte GoA – VoraussetzungenBürgschaft, §§ 765ff. BGB+4 weitere
JA 2018Fortgeschrittene

Anna, Ottilie und die enterbte Tochter

Die Übungsklausur behandelt den Rücktritt aus einem Grundstücksübertragungsvertrag mit Rückforderungsrecht und Auflassungsvormerkung, sowie die Gestaltung eines Erbvertrags/Testaments mit Vor- und Nacherbschaft. Es sind erbrechtliche und sachenrechtliche Aspekte zu prüfen, insbesondere wie die Mandantin das Eigentum an einer Wohnung zurückerlangen kann und wie die Erbfolge zugunsten einer Tochter unter Ausschluss der Pflichtteilsansprüche gestaltet werden kann.

Heike Matzkat-Eschenburg· JA 2018, 292· 300 Min
Gesetzliche ErbfolgeGewillkürte ErbfolgeVermächtnis+4 weitere
JURA 2018Fortgeschrittene

»Kuckuckskind und Krokodil«

Die Klausur stellt einen zivilrechtlichen Examensfall mit Schwerpunkt im Erbrecht und Schuldrecht dar. Im Mittelpunkt stehen die Testamentsanfechtung wegen Motivirrtums, Rückabwicklung einer motivirrtümlichen Schenkung (Geschäftsgrundlage, Aufklärungspflichtverletzung, § 123 I BGB, Kondiktion), sowie Aspekte des reformierten Kaufmängelgewährleistungsrechts. Zu prüfen sind Ansprüche des Bruder Berthold gegen Frieda nach Tod des Erblassers.

Luca Wimmer· JURA 2018, 1142
Gesetzliche ErbfolgeAnfechtung der WillenserklärungStörung der Geschäftsgrundlage, § 313 BGB+4 weitere
JURA 2018Schwerpunktbereich

Damenschneidermeisterin zwischen zwei Fronten

Die Klausur behandelt kollisionsrechtliche Fragen im Kontext der Europäischen Erbrechtsverordnung. Im Vordergrund stehen das Formstatut bei Rechtswahl, die Bestimmung des letzten gewöhnlichen Aufenthalts und die Ausweichklausel; zudem werden materiell-rechtliche Aspekte wie der Testierwille thematisiert. Es handelt sich um einen Fall aus dem Schwerpunktbereich Deutsches und Internationales Privat- und Verfahrensrecht.

Duy Tuong Huynh· JURA 2018, 799
Besonderer Teil - Rom I-VO+3 weitere
JA 20171. Staatsexamen

* "Das (vor-)weggenommene Erbe

In diesem zivilrechtlichen Übungsfall wird die Vermögensauseinandersetzung im Zusammenhang mit einem Testament und einer vorweggenommenen Erbfolge behandelt. Der Sohn des Erblassers entzieht sich durch unrechtmäßige Handlungen der testamentarischen Anordnung, woraufhin die Betreuerin und später die Tochter erbrechtliche und schuldrechtliche Ansprüche gegen ihn prüfen. Neben erbrechtlichen Fragestellungen werden auch Ansprüche aus dem Eigentümer-Besitzer-Verhältnis, bereicherungsrechtlichen Erwägungen und zivilprozessrechtlichen Aspekten wie Klageaufnahme diskutiert.

Dr. Lars Bierschenk· JA 2017, 665· 300 Min
Gesetzliche ErbfolgeVermächtnis+2 weitere
JA 2017Fortgeschrittene

Alle meine Erben

Die Klausur behandelt einen erbrechtlichen Fall rund um die Wirksamkeit einer testamentarischen Erbeinsetzung, den Einfluss einer Scheidung auf die Erbenstellung, die Wirksamkeit einer Kündigung durch eine Erbengemeinschaft mit uneinigen Mitgliedern sowie Anfechtungsrechte bei überschuldetem Nachlass. Die Studierenden sollen gutachterlich die Erbenstellung und die rechtliche Wirksamkeit der Kündigung im Namen der Erbengemeinschaft prüfen.

Dr. Hellen Hetterich· JA 2017, 178· 300 Min
Gewillkürte ErbfolgeAusschluss von der Erbfolge+2 weitere
JURA 2017Fortgeschrittene

Grundstückskauf mit Folgen

Im Sachverhalt werden verschiedene Fragen rund um den Grundstückskauf, die fehlerhafte Beurkundung des Vertrags, die Vormerkung zugunsten des Käufers und die Folgen von Erbrecht sowie Eigentümerwechsel behandelt. Es geht um die Wirkung einer vorhandenen Vormerkung nach dem Tod des Berechtigten, die Rolle von Erben und Dritten, sowie Ansprüche nach Grundstückserwerb und tatsächliche Nutzungen. Erörtert werden auch Konfusion und die Anwendung der EBV-Vorschriften analog im Verhältnis zwischen Dritterwerber und Vormerkungsinhaber.

Grundlagen des KaufvertragsErwerb und Verlust von GrundstücksrechtenGesetzliche Erbfolge+3 weitere
JA 2016Fortgeschrittene

Ersatzvornahme im Vollstreckungsrecht

Die Klausur behandelt die Frage der Ersatzvornahme im Vollstreckungsrecht in Form eines Antrags auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zur Sicherung der Beheizung einer Mietimmobilie nach dem Tod der Vermieterin. Thematisiert werden Ansprüche des Mieters gegen die Erbengemeinschaft als neue Vermieter hinsichtlich der Heizpflicht sowie die Voraussetzungen einstweiligen Rechtsschutzes. Neben mietrechtlichen und vollstreckungsrechtlichen Aspekten werden auch erbrechtliche Grundlagen der Vermieterstellung durch Erbfolge aufgegriffen.

Dr. Michael Hippeli· JA 2016, 851· 300 Min
Einstweiliger Rechtsschutz (Antragssteller)Vollstreckungserinnerung, § 766 ZPOPflichten im Mietverhältnis +1 weitere
JURA 2016Fortgeschrittene

Testament und gutgläubiger Erwerb

Die Klausur behandelt Fragen der Erbfolge und der Eigentumsübertragung im Zusammenhang mit mehreren Testamenten und damit verbundenen Auslegungsproblemen. Schwerpunkte sind die Testamentsauslegung, Anfechtung, Bestimmtheit der Erbeneinsetzung, Testamentsvollstreckung, Verfügungsbefugnis und der gutgläubige Erwerb. Es werden mehrere Fallkonstellationen zu testamentarischer und gesetzlicher Erbfolge sowie prozessuale Fragestellungen aufgegriffen.

Marc Schüßler· JURA 2016, 916
Gewillkürte ErbfolgeGesetzliche ErbfolgeRechtsgeschäftlicher Eigentumserwerb an beweglichen Sachen+3 weitere
JA 2015Fortgeschrittene

Erbschein und Erbfolge

Die Klausur behandelt den Herausgabeanspruch eines möglichen Erben gegenüber einem gutgläubigen Erwerber nach Verkauf des Nachlassgrundstücks und befasst sich zudem mit erbrechtlichen Beratungsmöglichkeiten in einer Patchwork-Familiensituation. Es werden Probleme rund um den Erbschein, die gesetzliche und gewillkürte Erbfolge sowie Testamentsgestaltung erörtert.

Jan Singbartl, Dr. Josef Zintl· JA 2015, 654· 300 Min
Gesetzliche ErbfolgeGewillkürte Erbfolge+3 weitere
JA 20151. Staatsexamen

Wirbel um das Villengrundstück

Die Klausur 'Wirbel um das Villengrundstück' behandelt mehrere komplexe zivilrechtliche Problemkreise rund um Erbrecht, Immobiliarsachenrecht und Schenkungsrecht. Im Ausgangsfall geht es um Grundstücksübertragung durch Erbrecht und Schenkung, eine mögliche testamentarische Zuwendung via Postkarte sowie um die Fragen der wirksamen Eigentumsübertragung und Vormerkung. Die Abwandlung thematisiert schuldrechtliche und sachenrechtliche Ansprüche im Zusammenhang mit der Abtretung von Rechten aus einem Schenkungsvertrag und dem späteren Eigentumserwerb durch einen Dritten.

Thekla Hengemühle· JA 2015, 177· 300 Min
Gesetzliche ErbfolgeErwerb und Verlust von GrundstücksrechtenSchenkung, §§ 516ff. BGB+4 weitere
JURA 20151. Staatsexamen

Examensprobleme zum Erbrecht

Die Klausur behandelt typische Examensprobleme aus dem Erbrecht, unter anderem zur Bindungswirkung gemeinschaftlicher Testamente und Pflichtteilsrecht. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage der Anwendbarkeit des § 822 BGB über den Verweis des § 2287 BGB analog im Kontext gemeinschaftlicher Testamente.

Hilmar Odemer· JURA 2015, 981
Gewillkürte ErbfolgeVermächtnis+3 weitere
JA 2014Fortgeschrittene

Das gefährliche Urteil

Die Klausur thematisiert die Situation einer Mieterin, gegen die nach dem Tod der Vermieterin im Erbfall ein Urteil auf Zahlung von Mietrückständen ergangen ist. Nach Zahlung an die Erbengemeinschaft über ein von nur einem Erben eingerichtetes Konto wird sie dennoch mit Zwangsvollstreckung bedroht und sucht anwaltlichen Rat. Zu prüfen ist das weitere Vorgehen zur Abwehr der doppelten Inanspruchnahme und zur Verhinderung der Vollstreckung.

Dr. Michael Duchstein· JA 2014, 848· 300 Min
Die Anwaltsklausur aus Beklagtensicht (Typ 2)Vollstreckungsabwehrklage, § 767 ZPO+2 weitere
JA 20141. Staatsexamen

Bis dass der Tod uns auseinandersetzt

Die Klausur befasst sich mit vermögensrechtlichen Auseinandersetzungen in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft nach dem Tod eines Partners. Geprüft wird, ob und auf welcher Anspruchsgrundlage der Sohn der verstorbenen Lebensgefährtin Rückforderung von Geldern und Architektenleistungen vom überlebenden Partner verlangen kann. Im Zentrum stehen familienrechtliche und erbrechtliche Fragestellungen sowie Fragen des Bereicherungsrechts.

Stefan Jobst· JA 2014, 659· 300 Min
Schenkung, §§ 516ff. BGBDie LeistungskondiktionGesetzliche Erbfolge+3 weitere
JURA 2014Fortgeschrittene

Das Sparbuch als Gegenstand von Rechtsgeschäften auf den Todesfall

In dem Übungsfall geht es um die zivilrechtliche Behandlung von Sparbüchern als Gegenstand von Rechtsgeschäften auf den Todesfall. Untersucht werden die Wirkungen der Zuwendung durch den Erblasser, insbesondere ob und wie M und S Ansprüche auf die Guthaben erhalten und welche erbrechtlichen sowie sachenrechtlichen Erwägungen dabei relevant sind. Die Stellung der Tochter T als Erbin, der Form und Wirksamkeit der Zuwendungen und das Verhältnis zum Sparbuchbesitz sind zu prüfen.

Christian Bochmann· JURA 2014, 729
Schenkung von Todes wegenGesetzliche ErbfolgeRechtsgeschäftlicher Eigentumserwerb an beweglichen Sachen+2 weitere
JURA 2014Schwerpunktbereich

Eine deutsch-türkische Erbschaft mit Tücken

Der Fall behandelt eine deutsch-türkische Erbschaft: Nach dem Tod eines türkischen Staatsbürgers mit Wohnsitz in Deutschland stellen sich Fragen zur internationalen Zuständigkeit für den Erbscheinsantrag, zur gesetzlichen Erbfolge sowie zu güterrechtlichen Auswirkungen einer Eheschließung. Zudem wird die internationale gerichtliche Zuständigkeit für eine Herausgabeklage bezüglich eines im Nachlass befindlichen Fahrzeugs geprüft.

Gesetzliche ErbfolgeEinführung IPR+2 weitere
JA 2013Fortgeschrittene

ORIGINAL: "Die Mühen des Erben

In dieser Originalexamensklausur aus Sachsen werden verschiedene erbrechtliche und prozessrechtliche Fragestellungen im Kontext eines Todesfalls und einer testamentarischen Verfügung geprüft. Thematisch geht es um die wirksame Errichtung eines Testaments, Pflichtteilsentziehung, das Erbscheinsverfahren inklusive Beschwerde und Wiedereinsetzung, Pflichtteilsansprüche, Anrechnung einer Schenkung sowie Einspruch gegen ein Versäumnisurteil. Außerdem sind Berechnungen zum Pflichtteilsanspruch sowie Ansprüche zwischen Käufer und Vormerkungsberechtigten zu erörtern.

Dr. Peter Kieß· JA 2013, 612· 300 Min
Gewillkürte ErbfolgeAusschluss von der ErbfolgeGesetzliche Erbfolge+4 weitere
JA 2013Fortgeschrittene

Probleme einer Erbschaftsausschlagung

Die Klausur beschäftigt sich mit den rechtlichen Problemen einer Erbschaftsausschlagung und den daraus resultierenden Folgen für die Ersatzpflicht nach § 35 SGB II. Anhand eines konkreten Sachverhalts werden Fristen, Wirksamkeit und Form der Ausschlagung sowie die Auswirkungen auf minderjährige Abkömmlinge geprüft. Zusätzlich wird die Möglichkeit erörtert, Sozialleistungsträger nach Eintritt verschiedener Konstellationen in Anspruch zu nehmen.

Dr. Peter Becker· JA 2013, 336· 180 Min
Gesetzliche Erbfolge+2 weitere
JA 2013Fortgeschrittene

Die Folgen des Zuwendungsverzichts in einer Patchwork-Familie

Die Klausur behandelt zivilrechtliche Fragen des Erbrechts im Kontext einer Patchwork-Familie. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bindungswirkung eines gemeinschaftlichen Testaments, der Zuwendungsverzicht einer Erbin und die sich hieraus ergebenden Auswirkungen auf die Erbfolge sowie die Einbeziehung von Abkömmlingen, einschließlich solcher, die nicht mit beiden Ehegatten verwandt sind. Darüber hinaus werden Normen des Erbscheinsverfahrens und das Verhältnis von materieller und formeller Rechtslage geprüft.

Lienhart Huber· JA 2013, 49· 300 Min
Gewillkürte ErbfolgeAusschluss von der Erbfolge+1 weitere
JURA 2013Fortgeschrittene

Der geschäftige Scheinerbe

Der Fall behandelt die Konstellation eines vermeintlichen Alleinerben, der auf Grundlage eines zunächst gültigen, später durch ein jüngeres Testament widerrufenen Erbscheins umfassend über den Nachlass verfügt. Es werden Fragen zur Schein- und Rechtsstellung des Erben, zur Wirksamkeit der von ihm geschlossenen Geschäfte, Herausgabe- und Schadensersatzansprüche sowie Ansprüche im Bereicherungsrecht und die Rolle des Erbscheins im Verfahren geprüft. Die Klausur umfasst zudem Prozesselemente im Zivilprozessrecht.

Gesetzliche ErbfolgeBereicherungsausgleich im MehrpersonenverhältnisDie Leistungskondiktion+5 weitere
JA 2011Fortgeschrittene

Streit um den Nachlass

In diesem Fall berät ein Rechtsanwalt die Alleinerbin eines Verstorbenen, der seiner Lebensgefährtin eine Kontovollmacht erteilt und diese als Bezugsberechtigte einer Lebensversicherung eingesetzt hatte. Strittig ist insbesondere, ob die Lebensgefährtin 25.000 € vom Konto behalten darf und ob sie nach Auszahlung die Versicherungssumme behalten darf. Der Fall erfordert eine Prüfung erbrechtlicher und bereicherungsrechtlicher Ansprüche sowie prozesstaktischer Überlegungen.

Torsten Kaiser· JA 2011, 49· 300 Min
Gesetzliche ErbfolgeDie Leistungskondiktion+2 weitere
JURA 2011Fortgeschrittene

Übungshausarbeit ZR Engelhardts Erbe

Der Sachverhalt behandelt die erbrechtlichen Ansprüche des Sohnes Siegfried Engelhardt nach dem Tod seines Vaters Ernst, der zuvor nahezu sein gesamtes Vermögen an eine Stiftung gespendet hatte. Dabei stehen Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüche, Geschäftsfähigkeit, Stellvertretung und Formfragen bei Grundstücksgeschäften sowie Vermögensverfügungen eines Ehegatten im Mittelpunkt.

Roman Guski, Julia Lübke· JURA 2011, 624
Gesetzliche ErbfolgeGeschäftsfähigkeit+5 weitere
JURA 2011Examensklausur1. Staatsexamen

Examensklausur ZR Das Geisterhaus

Die Klausur behandelt die erbrechtliche Situation rund um eine Familienvilla nach dem Tod der ursprünglichen Eigentümer A und E, insbesondere die Wirksamkeit eines Berliner Testaments, Stellvertretungsfragen bei der Ausschlagung der Erbschaft, Anfechtung sowie Fragen des Eigentumserwerbs und des Grundstückskaufs. Schwerpunktmäßig werden Ansprüche der Käuferin gegen die Erben und die Eigentumslage des Grundstücks nach Abschluss eines notariellen Kaufvertrags geprüft.

David von Mayenburg· JURA 2011, 48
Gesetzliche ErbfolgeStellvertretungGrundlagen des Kaufvertrags+4 weitere
JURA 2010Examensklausur1. Staatsexamen

Examensklausur Schwerpunktbereich Familien- und Erbrecht Unklarheiten nach Scheidung und Tod

Diese Examensklausur behandelt komplexe Fragestellungen im Familien- und Erbrecht. Im Fokus stehen der internationale Anerkennung von Urteilen, die Form von Verfügungen von Todes wegen, die rechtlichen Besonderheiten der Erbengemeinschaft sowie Grenzen korrelierender Ehe- und Erbverzichtsverträge. Der Fall eignet sich zur vertieften Auseinandersetzung mit Anspruchsgrundlagen und der praktischen Rechtsgestaltung.

Scheidung und ScheidungsfolgenGesetzliche ErbfolgeGewillkürte Erbfolge+4 weitere
JURA 2010Examensklausur1. Staatsexamen

Examensklausur ZR Erbschaftsansprüche

Die Examensklausur behandelt die Frage, welche Ansprüche auf den Nachlass nach dem Tod des W bestehen. Dabei steht im Mittelpunkt, ob die nichteheliche Lebensgefährtin F oder der Sohn S Erbe geworden ist, nachdem W zunächst F testamentarisch und später S in einem Erbvertrag zum Erben eingesetzt hatte.

Johannes Heyers· JURA 2010, 694
Gewillkürte Erbfolge+2 weitere
JURA 2009Examensklausur1. Staatsexamen

Examensklausur Schwerpunktbereich Zivilrechtspflege Der verpflichtete Erbe

Die Klausur behandelt einen Schwerpunktfall zum Zusammenspiel von Familien- und Erbrecht mit Bezügen zum Unterhaltsrecht und prozessualen Fragen. Sie ist als Anwaltsklausur im Schwerpunktbereich Zivilrechtspflege konzipiert und richtet sich an Examenskandidaten.

Gesetzliche ErbfolgeDie Anwaltsklausur aus Beklagtensicht (Typ 2)+2 weitere
JURA 20092. Staatsexamen / Referendariat

Referendarexamensklausur ZR Schokoladendieb und Scheinerbe

Der Fall behandelt die Folgen der eigenmächtigen Wegnahme und des Verzehrs einer Kaufsache durch den Käufer sowie die Problematik eines Erben, der im Vertrauen auf seine Erbenstellung Nachlassverbindlichkeiten begleicht, sich später jedoch als Scheinerbe herausstellt. Thematisiert werden dabei Ansprüche aus Kaufrecht, Bereicherungsrecht, Schadensersatz und Erbrecht sowie die Möglichkeit des Schuldners, den Regressadressaten frei zu wählen.

Arndt Kiehnle· JURA 2009, 60
Grundlagen des KaufvertragsGrundlagen des Schadensersatzes (§ 280 Abs. 1 BGB) (Leistungsstörungsrecht)Die Nichtleistungskondiktion+3 weitere
JA 2007Fortgeschrittene

Geschenkt oder geerbt?

In diesem Fall wendet sich S nach dem Tod seines Vaters E an einen Anwalt, um die Rechte an Nachlassgegenständen und auf Auskunft zu klären. Es geht insbesondere um die Herausgabe von Möbeln, einen Sportwagen sowie den Erlös aus einer Münzsammlung, die E seiner Lebensgefährtin F überlassen bzw. von ihr an einen Dritten verkauft wurden. Zu prüfen sind unter anderem Ansprüche aus dem Erbrecht, Herausgabe- und Auskunftsansprüche sowie etwaige Schenkung von Todes wegen.

Privatdozent Dr. Dr. Thomas Gergen· JA 2007, 762· 120 Min
Gesetzliche ErbfolgeSchenkung von Todes wegenDie Leistungskondiktion+4 weitere
JA 20051. Staatsexamen

Persönlichkeitsrechte und das Leben nach dem Tod

Im Fall geht es um die Frage, inwieweit postmortale Persönlichkeitsrechte eines prominenten Künstlers durch die kommerzielle Nutzung seines Namens und Erscheinungsbildes verletzt werden können. Zudem wird auf die Anspruchsberechtigung von Erben und Ehepartnern sowie die Reichweite deliktischer und bereicherungsrechtlicher Ansprüche nach dem Tod einer Person eingegangen.

Lorenz von Hassell· JA 2005, 592· 300 Min
§ 823 Abs. 1 BGB§ 1004 BGB (analog)+3 weitere
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Gesetzliche Erbfolge in der Jurafuchs-Lernapp

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