Klausuren
Filtere nach Studienstufe, Rechtsbereich, Quelle und Verfügbarkeit. Jede Filter-Kombination ist als URL teilbar.
Die Tücken des Internetversandhandels
Die Klausur behandelt typische Probleme des Internetversandhandels, insbesondere im Zusammenhang mit Angebot und Annahme, Zugangsproblemen, Leistungsstörungen und Schadensersatz. Im Mittelpunkt stehen Ansprüche aus nicht erfolgten oder verzögerten Lieferungen sowie die Rechtsfolgen bei Lieferproblematiken und Annahmeverzug. Verschiedene zivilrechtliche Konstellationen zwischen Händler und Kunden werden anhand von drei Fallgestaltungen geprüft.
Der verschwundene Sattelzug
Die Klausur behandelt den Erwerb des Eigentums an einem geleasten Sattelzug, der durch eine manipulierte Vermittlung veräußert wurde. Schwerpunkt ist die Frage, ob und wie der gutgläubige Erwerb beweglicher Sachen und die Zurechnung einer Anscheinsvollmacht zu beurteilen sind. Es stehen sowohl Ansprüche auf Herausgabe als auch Schadensersatzforderungen im Raum.
Die Stolperfalle
In der Klausur geht es um eine Käuferin, die in einem Einrichtungshaus einen Kronleuchter bestellt. Beim vereinbarten Liefertermin kommt es durch ein Zusammenspiel von Fremd- und Eigenverschulden zu einem Unfall, bei dem der Kronleuchter zerstört und der Auslieferer verletzt wird. Es sind zahlungs- und schadensrechtliche Ansprüche im Rahmen des Leistungsstörungsrechts und Deliktsrechts zu prüfen.
* "Der Unternehmer in der Zwickmühle?
Die Klausur behandelt die Rechte und Pflichten im Rahmen eines Verbrauchsgüterkaufs, insbesondere das Vorgehen bei Mängeln, Widerruf und Unternehmerregress. Der Sachverhalt umfasst die Lieferung eines mangelhaften Mobiltelefons, den Verlust beim Kunden sowie prozessuale Erwägungen zur Bindung des Lieferanten an ein mögliches Urteil. Es handelt sich um eine zivilrechtliche Übungsklausur mit hoher Komplexität, die kaufrechtliche und prozessuale Themen verknüpft.
* "Schluss mit der Vetternwirtschaft!
Die Klausur behandelt zivilrechtliche Fragen aus dem Personengesellschaftsrecht am Beispiel einer OHG. Es geht um mögliche Schadensersatzansprüche der Gesellschaft gegen einen Gesellschafter wegen eines missglückten Aktiengeschäfts und unbefugter Entnahmen sowie um die actio pro socio und den Ausschluss eines Gesellschafters bei Vorliegen eines wichtigen Grundes. Die Durchsetzung der Ansprüche und gesellschaftsvertragliche Regelungen stehen im Fokus.
Die Vogelhändler
Im Fall 'Die Vogelhändler' geht es um die Herausgabe und den Untergang eines von A treuhänderisch für E verwahrten Papageis, der von A an B verkauft wurde. Nach dem Entfliegen des Papageis verlangt E von B Wertersatz, während B Gegenforderungen geltend macht. Es werden Fragen zum Eigentümer-Besitzer-Verhältnis, zur Wirksamkeit des Rechtsgeschäfts, zu Ansprüchen aus Bereicherungs- und Deliktsrecht sowie Erbenstellung geprüft.
Schadensersatz wegen Wegfalls der Ehefrau?
In der Klausur wird geprüft, ob der Ehemann M gegen den Autofahrer D Schadensersatzansprüche wegen Verletzung oder Tod seiner Ehefrau F geltend machen kann. F führte den Haushalt und arbeitete in Ms Praxis, fällt aber durch einen Unfall mehrere Monate aus. Gegenstand sind deliktsrechtliche und familienrechtliche Ansprüche, insbesondere aus Haushaltsführung und Unterhaltspflicht, und die Frage, wem die Ersatzansprüche zustehen.
Das war's mit dem Smart
Die Klausur thematisiert einen komplexen Schadenfall rund um die Reichweite der Betriebsgefahr eines Kraftfahrzeugs. Im Mittelpunkt stehen ein Garagenbrand ausgelöst durch einen falsch geparkten Audi und anschließende Schäden am Smart der Mandantin durch einen Nachbarn, der beim Löschversuch durch eine marode Garagendecke stürzt. Die rechtliche Einordnung der Haftungskonstellationen im Deliktsrecht und bei der Kfz-Betriebsgefahr ist zu prüfen.
Jukebox in Flammen
Die Klausur behandelt die vermächtnisrechtlichen Ansprüche aus einem Testament, das zunächst nicht auffindbar war, und die zivilrechtlichen Ersatz- und Schadensansprüche wegen der Zerstörung einer wertvollen Jukebox. Zu prüfen sind insbesondere Verwendungsersatz, Schadenszurechnung, Drittschadensliquidation und mietrechtliche Fragestellungen.
Fortgeschrittenenklausur im Zivilrecht: Künstlerpech
Im Mittelpunkt des Falls steht die Frage, ob Johannes Jüttgen (J) von der Hochschule H Schadenersatz in Höhe von 100.000 € wegen der Zerstörung einer Kunstinstallation („Fettecke“) verlangen kann, die von Professor Boris Bös (B) im Atelier der Hochschule geschaffen und J gewidmet wurde. Nach dem Tod von B wird das Atelier renoviert und die Kunstinstallation von einer Reinigungskraft der H beseitigt. Zwischen J und H ist streitig, wer Eigentümer der Installation war und ob H zum Entfernen der Fettecke berechtigt war. Der Fall behandelt insbesondere sachenrechtliche Fragestellungen zu Eigentumserwerb, Eigentumsverhältnissen an Kunstwerken und etwaigen Schadensersatzansprüchen.
Der Kahnfall gestern und heute - ein Klassiker des Schadensrechts
In dem Übungsfall wird die Schadensersatzpflicht bei einer Schiffskollision auf der Donau behandelt: Die Eignerin eines beschädigten Frachtschiffs verlangt von der Schädigerin Ersatz der Kosten für Hebung und Reparatur sowie einen Nutzungsausfallschaden. Die Klausur fragt nach der Ersatzfähigkeit der geltend gemachten Positionen unter Würdigung älterer und aktueller Rechtsprechung zum Schadensrecht, insbesondere zu § 249 BGB und dem klassischen Kahnfall.
Übungsfall: Kein Heu im Holzrückebetrieb
Im Mittelpunkt des Falls steht H, der zur Finanzierung seines Holzrückebetriebs von seinem Bekannten G ein Darlehen über 100.000 Euro gegen Bestellung einer Hypothek erhält. Nach vollständiger Rückzahlung übergibt G den Hypothekenbrief jedoch später an D, der von H nun die Zahlung der 100.000 Euro fordert. Parallel hat H mit dem Bauern B einen Kauf über fünf Heuballen abgeschlossen, die B trotz Bezahlung an einen Dritten, den Zirkusdirektor Z, weiterverkauft. Der Fall thematisiert insbesondere Fragen aus dem Kredit- und Hypothekenrecht, sowie dem Besitz- und Sachenrecht, namentlich Herausgabe- und Zahlungsansprüche.
Die Perle in der Auster
Ein Fischer verkauft Austern an einen Restaurantbesitzer; in einer Auster befindet sich eine unerkannte Perle, die eine Restaurantbesucherin beim Essen findet. Es ist zu prüfen, ob der Restaurantbesitzer von dem Fischer Eigentum an der Perle erworben hat und ob er gegenüber der Finderin einen Herausgabeanspruch geltend machen kann. Der Fall behandelt Probleme aus BGB AT, Kaufrecht, Bereicherungsrecht und Sachenrecht.
Von Heuschrecken und Adeligen
Die Klausur behandelt die Übertragung eines Grundstücks während einer finanziellen Krise und die daran anschließende Rückabwicklung. Relevant sind die Störung der Geschäftsgrundlage, das wucherähnliche Geschäft, die Frage der Einheit von Verträgen und Rückgewähransprüche, insbesondere aus condictio ob rem. Die Lösung erfordert auch eine Auseinandersetzung mit Formproblemen, Rücktritt und Bereicherungsrecht.
Übungsfall: Missglückter Freundschaftsdienst
Im Mittelpunkt des Falls steht der Kauf eines Oldtimers, den die E auf Vermittlung ihres Freundes F erwerben möchte. F schließt einen Kaufvertrag über das Fahrzeug im Namen der E mit dem für einen Oldtimerhändler tätigen Mechaniker A ab, der hierfür jedoch keine Vollmacht besitzt. Nachdem E ihre zunächst erklärte Zustimmung zum Vertrag widerruft, verlangt der Händler O von F Zahlung und Abholung des Fahrzeugs. Zentrale rechtliche Schwerpunkte sind das Handeln ohne Vertretungsmacht, die Voraussetzungen und Folgen eines Vertragsschlusses durch Vertreter ohne Vertretungsmacht (§§ 164, 177, 179 BGB) sowie eventuelle Ersatzansprüche zwischen den Beteiligten.
Riskante Schenkung
Die Klausur behandelt die zivilrechtlichen Probleme rund um die Schenkung von Immobilien an Minderjährige, insbesondere die Wirksamkeit von Schenkungsverträgen, Formvorschriften sowie die Grundbuchfähigkeit von Vormerkungen. Es werden Fragen des Minderjährigenschutzes, des lediglich rechtlichen Vorteils nach § 107 BGB, des Verbots des Selbstkontrahierens (§ 181 BGB) sowie der Vertretung und Genehmigung bei Minderjährigen geprüft.
Übungsfall: Später Widerruf und gefährliche Zigarettenpause
Die Studentin K wird von Kaufmann V auf dem Campus zum Kauf eines Computers angesprochen und schließt nach Unterzeichnung eines Bestellformulars sowie Abschluss eines Darlehensvertrags bei der X-Bank den kreditfinanzierten Kauf ab. Kurz nach Erhalt des Computers überlegt K, die getätigten Geschäfte zu widerrufen, und fragt ihre Rechtsanwältin nach den Möglichkeiten sowie etwaigen Gegenansprüchen von V und der X-Bank. Zusätzlich schildert K einen Unfall während einer Nebentätigkeit, bei dem sie durch den Einsturz eines mangelhaften Balkons verletzt wurde, und möchte wissen, ob sie Schmerzensgeld von V als Vermieter verlangen kann. Der Fall behandelt im Wesentlichen verbraucherrechtliche Widerrufsrechte, Rückabwicklung verbundener Verträge und Mietrechtliche Haftungsfragen.
Der hilfsbereite Nachbar
A beauftragt während des Urlaubs seines Nachbarn B als vermeintlichen Eigentümer Sicherungsmaßnahmen am Haus, um drohende Schäden durch ein Unwetter zu verhindern; später führt er trotz Ablehnung des Vermieters V Dachreparaturen durch und verursacht dabei einen Schaden. Im Anschluss fordert A von V Ersatz für die Kosten und seine Vergütung, während V Schadensersatz für die beschädigte Treppe verlangt. Die Klausur prüft insbesondere Ansprüche aus Geschäftsführung ohne Auftrag, Bereicherungs- und Deliktsrecht.
Übungsfall: Nur Europa kann den Bürgen retten
Im Mittelpunkt des Falls steht die Frage, ob die Regionalbank C von D Zahlung aus einer sogenannten "Haftungserklärung" verlangen kann, nachdem A ein mit Sicherheiten unterlegtes Darlehen zur Beteiligung als Kommanditist an der X-KG aufgenommen und später nicht bedient hat. D hatte sich unter Vorbehalt zur Haftung für die künftigen Darlehensverbindlichkeiten des A bis zu 10.000 € gegenüber C verpflichtet und macht nun Einwendungen hinsichtlich der Reihenfolge der Inanspruchnahme sowie ein Widerrufsrecht geltend. Der Fall thematisiert die Abgrenzung zwischen Bürgschaft, Garantie und Schuldbeitritt, den Verbraucherschutz insbesondere im Hinblick auf das Widerrufsrecht, sowie die richtlinienkonforme Auslegung im europäischen Kontext. Außerdem ist die gesellschaftsrechtliche Einbindung von A als Kommanditist relevant.
Übungsfall: Action im Kino
A besucht eine 3D-Kinovorstellung bei B und kann den Film wegen eines unbekannten Sehfehlers nicht räumlich wahrnehmen. Nach dem missglückten Erlebnis wechselt A eigenmächtig in eine 2D-Vorstellung, bei der seine Hose aufgrund mangelnder Reinigung des Sitzes beschädigt wird. Zwischen A und B entstehen Streitigkeiten über Zahlungsansprüche für die weitere Vorstellung, Ansprüche auf Rückerstattung des Ticketpreises bzw. der Brille, Schadensersatz für die verschmutzte Hose sowie Ersatz für angeblich entgangene Umsätze wegen mitgebrachten Bieres. Im Mittelpunkt stehen Probleme des Leistungsstörungsrechts, Geschäftsgrundlage, deliktische Haftung und Nebenpflichten im Kinobesuchsvertrag.
Das Beste aus dem Internet
Die Klausur behandelt umfassend zivilrechtliche Fragestellungen bei eBay-Versteigerungen. Im Mittelpunkt stehen die Themen Stellvertretung und Botenschaft beim Online-Vertragsschluss, die Besonderheiten des Vertragsschlusses auf Versteigerungsplattformen, Fragen des Widerrufsrechts im reformierten Fernabsatzrecht und die Rückerstattung von Versandkosten. Neben zivilrechtlichen Standardproblemen wird insbesondere die Konstellation beleuchtet, dass der Minderjährige S im Namen seines Vaters ein Geschäft tätigt.
Maultaschen und Missverständnisse
Die Klausur behandelt einen Streit zwischen K, der über einen Vertreter eine Maschine zu einem zu hohen Preis gekauft hat, und dem Verkäufer V. Die Probleme reichen von der wirksamen Vertretung und Anfechtung wegen Irrtums über Kaufmängel bis hin zu möglichen Rücktritts- und Bereicherungsansprüchen nach zerstörter Lieferung. Erörtert wird, ob und wie K gegen V vorgehen kann.
Das gelbe Cabrio
Der Fall thematisiert den Vertragsschluss über eBay, das Widerrufsrecht im Fernabsatz sowie kaufrechtliche Gewährleistungsrechte. Nach dem Erwerb eines Cabrios durch einen Minderjährigen entstehen Fragen zur Geschäftsfähigkeit, Vertretung, zu Sachmängeln und Wertersatz nach Widerruf. Der Fall enthält eine Abwandlung zur Kenntnis des Verkäufers über Vorschäden.
Haftungspartner im Straßen- und (Verkehrs-)Wegebau
Die Klausur behandelt die zivilrechtliche Haftungsverteilung bei Mängeln im Zusammenhang mit der Sanierung von Verkehrswegen. Betrachtet werden insbesondere die Ansprüche der Klinik GmbH gegen die planende i-GmbH und die ausführende Straßenbau GmbH, das kaufmännische Bestätigungsschreiben, die Bedeutung von Werkmängeln und die Folgen unterlassener Bedenkenanzeige. Der Sachverhalt erfordert die Abgrenzung der Verantwortlichkeiten und Gewährleistungsansprüche aus dem Werkvertragsrecht sowie die Prüfung möglicher gesamtschuldnerischer Haftung.