Klausuren
Filtere nach Studienstufe, Rechtsbereich, Quelle und Verfügbarkeit. Jede Filter-Kombination ist als URL teilbar.
Freund im Leid
Der Fall thematisiert eine alkoholisierte Autofahrt mit tödlicher Folge und anschließender Unfallflucht. Schwerpunkt ist die strafrechtliche Bewertung des Verhaltens von A und B insbesondere im Hinblick auf Straßenverkehrsdelikte, die Anwendung der a.l.i.c.-Lehre sowie die Beteiligung an einem Vollrausch und der sukzessiven Beihilfe zum unerlaubten Entfernen vom Unfallort. Zudem wird eine mögliche Strafvereitelung durch B geprüft.
Bullet Dodging
Die Klausur behandelt die Abgrenzung von dolus eventualis und grober Fahrlässigkeit im Rahmen eines gemeinschaftlichen Angriffs mit einer Flasche, verschiedene Qualifikationen der gefährlichen Körperverletzung, Rücktrittsmöglichkeiten und einen Notwehrexzess nach einem Schusswaffeneinsatz. Zu prüfen ist die Strafbarkeit der Beteiligten, wobei bestimmte Delikte ausgeschlossen sind.
Fortgeschrittenenklausur – Strafrecht: Tod im Yoga-Retreat
Im Mittelpunkt der Klausur stehen die Bestimmung der Sorgfaltspflicht und die Frage der eigenverantwortlichen Selbstgefährdung im Rahmen eines Todesfalls während eines Yoga-Retreats. Ferner ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Erlaubnistatbestandsirrtum, speziell bezüglich des Notstands nach § 228 S. 1 BGB und dessen Rechtsfolgen, gefordert. Daneben spielt die präzise Prüfung der mittelbaren Täterschaft eine Rolle. Die Klausur verlangt eine vertiefte Anwendung strafrechtlicher und zivilrechtlicher Grundsätze im Kontext besonderer Gefahrenlagen.
Fortgeschrittenenklausur: Cum-Cum des kleinen Mannes
Fortgeschrittenenhausarbeit: Die Blockierer von der A 81
Umweltaktivisten blockieren durch Sitzblockade, teils mit Festkleben an der Fahrbahn, die A 81 am Kreuz Hegau, wodurch ein massiver Verkehrsstau entsteht. Betroffene sind u.a. eine Rechtsanwältin, ein besorgter Arbeitnehmer sowie ein Rettungswagen mit einem lebensgefährlich verletzten Patienten. Die Aktion wird unter Berufung auf Umweltnotstand und Versammlungsfreiheit durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen strafrechtliche Fragen der Aktivisten (insbesondere Nötigung, Gewalt) und das Verhalten eines frustrierten Autofahrers, der auf eine Aktivistin zufährt. Zu prüfen ist die Strafbarkeit der beiden Beteiligten nach dem StGB vor dem Hintergrund eines Autobahnenversammlungsverbots.
(Original-)Referendarexamensklausur – Strafrecht: Nymphenbad
Die Klausur behandelt in Schwerpunkt die strafprozessuale Verwertbarkeit einer Spontanäußerung in festnahmeähnlicher Lage ohne Belehrung zur Aussagefreiheit und die mögliche Heilung nur durch qualifizierte Belehrung. Ebenso stehen die Voraussetzungen einer notwendigen Verteidigung nach § 140 StPO im Fokus. Weiterhin wird im materiellen Strafrecht der Schutz der persönlichen Fortbewegungsfreiheit durch § 239 StGB sowie die Güterabwägung beim Notstand thematisiert. Die Klausur legt besonderen Wert auf die Analyse von Beweisverwertungsverboten und die Anwendung strafprozessualer Schutzvorschriften.
Die 'Billiger-tanken-GmbH'
Die Klausur behandelt strafrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit Tankbetrug an einer Selbstbedienungstankstelle. Im Mittelpunkt stehen das Verhalten des A, der zweimal seine Fahrt betankt und das Benzin jeweils nicht bezahlt, sowie die rechtliche Bewertung hinsichtlich Eigentums- und Vermögensdelikten. Der Eigentumsvorbehalt am Kraftstoff ist ausdrücklich zu beachten.
Referendarexamensklausur – Strafrecht: Vollendung und Beendigung des Diebstahls und weitere Vermögensdelikte
In der Klausur steht die Frage im Mittelpunkt, ob ein Vorschlaghammer als gefährliches Werkzeug im Sinne des § 244 I Nr. 1a StGB anzusehen ist und wie die Wortlautgrenze bei der Auslegung zu erfassen ist. Ferner wird behandelt, wie die sukzessive Mittäterschaft in der Beendigungsphase eines Diebstahls zu beurteilen ist, insbesondere in Bezug auf das Gewicht des Tatbeitrags. Zudem geht es um die Abgrenzung und den Schutz des Vermögens im Zusammenhang mit Diebesgut. Die Bearbeitung umfasst damit zentrale Fragen zu Qualifikationstatbeständen und Beteiligungsformen bei Eigentums- und Vermögensdelikten.
Original-Examensklausur: "Brother‘s Keeper
Die Klausur behandelt die Strafbarkeit von mehreren Beteiligten nach einer Schlägerei in einer Kneipe, bei der es zu schweren Verletzungen und einem Todesfall kommt. Thematisiert werden unter anderem die objektive Bedingung der Strafbarkeit bei einer Schlägerei, die Anforderungen an psychische Beihilfe, Raub, rechtfertigender Notstand sowie der Irrtum über die Geeignetheit der Notstandshandlung. Die Klausur wurde im Saarland als Originalexamensklausur gestellt.
»Guter Rat ist nicht teuer«
Die Klausur behandelt vornehmlich strafrechtliche Probleme des Besonderen Teils, darunter das Akzessorietätsproblem aus § 28 StGB bei gekreuzten Mordmerkmalen. Thematisiert werden zudem Aspekte des besonders schweren Diebstahls bei bewusstlosen Opfern sowie Straftatbestände wie Totschlag, Mord, Aussetzung und gefährliche Körperverletzung. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Vorhaben zur Tötung und die anschließende Wegnahme von Wertgegenständen durch einen Dritten.
Selbstjustiz im Netz
Der Fall thematisiert Ermittlungsmaßnahmen der Staatsanwaltschaft wie die (Quellen-)Telekommunikationsüberwachung sowie Durchsuchung und Sicherstellung im Zusammenhang mit Hasskriminalität und modernen Kommunikationsmitteln. Zu prüfen sind u.a. die Rechtmäßigkeit der staatlichen Eingriffe, der Umgang mit Beweismitteln (Erhebungs- und Verwertungsverbote) und der Rechtsschutz für Betroffene.
Fortgeschrittenenklausur im Strafprozessrecht
Der Fall behandelt die bewegliche Zuständigkeit des Landgerichts, die Voraussetzungen einer Wohnungsdurchsuchung bei Nichtbeschuldigten, das Herausgabeverlangen nach § 95 Abs. 1 StPO, und die Frage der Befangenheit einer Dolmetscherin infolge persönlicher Beziehungen zu Ermittlungsbeamten. Dabei werden prozessuale Aspekte wie Verhältnismäßigkeit, sachliche Zuständigkeit und revisible Verfahrensfehler thematisiert.
Knacken sie den »Monetenbunker«?
In dieser Fortgeschrittenenklausur werden strafrechtliche Probleme rund um den Versuch des Wohnungseinbruchdiebstahls, den Einsatz von Werkzeugen und Qualifikationstatbeständen thematisiert. Zusätzlich werden Fragen zur Mittäterschaft und zum Rücktritt bei mehreren Tatbeteiligten behandelt.
Dolus alternativus, Anstiftung und Tatsachenalternativität
Die Klausur behandelt zwei Fälle zur Thematik des dolus alternativus im Strafrecht, insbesondere in Hinblick auf Vorsatzformen und die Verquickung mit Anstiftung. Es wird zudem auf den Einfluss von Tatsachenalternativität und Wahlfeststellung im prozessualen Kontext eingegangen.
Alles eine Frage der Vorbereitung
Die Klausur befasst sich mit einem geplanten Anschlag mittels einer selbstgebauten Rohrbombe auf einen Supermarkt, bei dem die Täter neben Verletzungen einer Mitarbeiterin auch Sachbeschädigungen verursachen. Zentral sind die strafrechtliche Bewertung der Vorbereitungshandlungen, die Versuchsstadien, die Verwendung eines gefährlichen Werkzeugs sowie die Abgrenzung zwischen Rücktritt und Abstandnahme im Tatplan. Es sind Qualifikationsfragen und Beteiligungsformen zu prüfen.
Aktenvortrag – Strafrecht: Strafbefehl - Die verschwundene Mietkaution
Die Klausur behandelt im Schwerpunkt die Prüfung der Zuständigkeit bei der Entscheidung zwischen Strafbefehl und Anklageerhebung, die materiell-rechtlichen Voraussetzungen einer Leistung auf Inhaberpapier ohne weitere Berechtigungsprüfung sowie die sachgerechte und kompakte Schilderung des Sachverhalts. Eingegangen wird auf die strafrechtlichen Implikationen verschwundener Mietkautionen und das Verfahren der Strafbefehlsausstellung. Die relevanten strafrechtlichen und prozessualen Fragestellungen stehen im Mittelpunkt der Falllösung.
Tödlicher Westerndreh
Im Rahmen eines Filmdrehs wird absichtlich scharfe Munition in einen Revolver geladen, um eine Hauptrolle neu zu besetzen. Ein Schauspieler schießt versehentlich auf eine Regieassistentin, die tödlich verletzt wird. Es sind strafrechtliche Aspekte von S, A, W und M zu prüfen, wobei Mittelbare Täterschaft, error in persona und Rücktritt vom Versuch thematisiert werden.
(Original-)Referendarexamensklausur – Strafrecht: Todfeinde
Die Klausur befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Unmittelbarkeitsgrundsatz im Strafprozess und dessen Durchbrechung, insbesondere im Zusammenhang mit einer Gehörsverletzung durch Zeugenvernehmungen ohne Anwesenheit des Angeklagten. Im materiellen Strafrecht liegt ein Fokus auf dem Problem der teleologischen Reduktion bei urlaubsbedingtem Leerstand, atypischem Kausalverlauf sowie dem Komplex rund um den error in persona, den Erlaubnistatbestandsirrtum und den Putativnotwehrexzess. Weiterhin ist das Verhältnis von Mord und Totschlag bzw. Tatbestandsverschiebung relevant. Die Klausur verlangt eine detaillierte Analyse strafrechtlicher Kernfragen und prozessualer Besonderheiten im Umgang mit Beweisaufnahme und Irrtümer.
Von heißer Mode und modebedingten Sünden
Die Klausur behandelt verschiedene brandstiftungsbezogene Delikte im Zusammenhang mit der absichtlichen Zerstörung einer Modekreation durch die Täterin T, wobei auch die Auswirkungen auf angrenzende Wohnungen und Leitungen im Mietshaus zu berücksichtigen sind. Zusätzlich wird ein Körperverletzungsdelikt mit Todesfolge sowie ein Fall von Urkundenfälschung durch ein fingiertes Alibi geprüft. Die Aufgabenstellung verlangt eine umfassende strafrechtliche Analyse der Tatkomplexe unter besonderer Berücksichtigung erfolgsqualifizierter Delikte.
Wildes (Dazwischen-)Treten in der Kreisklasse
Im Rahmen eines Kreisklasse-Fußballspiels kommt es aufgrund eines Revanchefouls zu einer schweren Verletzung eines Spielers durch eine Verwechslung. Außerdem führt eine ärztliche Fehlmedikation im Krankenhaus zum Tod des Verletzten. Zu prüfen ist die Strafbarkeit der handelnden Personen nach dem StGB.
Fortgeschrittenenklausur – Strafrecht: "Bruderliebe" im kriminellen Milieu
Die Klausur setzt sich mit der strafrechtlichen Bewertung von Regelbeispielen auseinander, insbesondere am Beispiel eines Störsenders als nicht zur ordnungsgemäßen Öffnung bestimmtes Werkzeug sowie unbenannten besonders schweren Fällen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Tankvorgang als Wegnahme im Rahmen des Diebstahls und den damit verbundenen Problemfeldern wie Gewahrsamsenklave und der Lehre vom bedingten Einverständnis. Zudem werden die Abgrenzung zwischen Beihilfe zum Diebstahl und zur Hehlerei sowie die Zurechnung von Regelbeispielen thematisiert. Das zeitliche Verhältnis zwischen Hehlereihandlung und Vortat (Perpetuierungstheorie) bildet einen weiteren zentralen Prüfungspunkt.
* "Von allen guten Geistern verlassen
Die Fallklausur thematisiert prozessuale Besonderheiten im Strafprozess, namentlich die Zulässigkeit der Verwertung eines Geständnisses nach unterlassener Beschuldigtenbelehrung, Beschlagnahmeverbote bei Geistlichen im Rahmen eines Strafverfahrens sowie die Bedeutung und Behandlung von Prozessvoraussetzungen und Prozesshindernissen. Die Bearbeitung verlangt insbesondere die Prüfung, ob die Revision gegen das Urteil aufgrund von Verfahrensfehlern Erfolg haben könnte.
(Original-)Assessorexamensklausur – Strafrecht: Revisionsaussichten - Baumarkt-Diamant
Die Klausur behandelt zentrale strafrechtliche Problemfelder im Rahmen einer Revision, insbesondere die Dreieckserpressung mit Bezug auf die Vermögensverfügung als Schwerpunkt. Zudem werden die sachliche Zuständigkeit bei minder schwerem Fall sowie die Reichweite der Verfahrenseinstellung bei einer einheitlichen prozessualen Tat und das Beruhen auf Belehrungsmangel in Zusammenhang mit der Verlesung ohne Gerichtsbeschluss vertieft erörtert. Die Aufgabenstellung umfasst auch Aspekte der Vererbung des Strafantragsrechts und der Antragsfrist. Damit liegt der Fokus der Klausur auf den prozessualen und materiell-rechtlichen Herausforderungen im Strafverfahren und deren revisionsrechtlicher Überprüfung.
Die missglückte Hauptverhandlung
Die Klausur befasst sich mit typischen Verfahrens- und Sachrügen im Rahmen einer strafrechtlichen Revision, insbesondere im Hinblick auf die Entfernung des Angeklagten aus dem Sitzungssaal bei Zeugenaussagen und einen Besetzungseinwand wegen mutmaßlich unzulässiger Mitwirkung einer Richterin im Mutterschutz. Im zugrundeliegenden materiellen Sachverhalt geht es um eine Verurteilung wegen Raubes und Betrugs.