Klausuren
Filtere nach Studienstufe, Rechtsbereich, Quelle und Verfügbarkeit. Jede Filter-Kombination ist als URL teilbar.
„Wer überbietet wen?“
Im Mittelpunkt der Fortgeschrittenenklausur steht der Vertragsschluss im Rahmen einer Online-Auktion auf einer Plattform, einschließlich der Einbeziehung von AGB. Zu prüfen ist, ob zwischen den Parteien ein Kaufvertrag über die Lampe zu einem bestimmten Preis zustande gekommen ist und welche Auswirkungen das sogenannte Shill Bidding auf die Wirksamkeit des Vertrags hat. Zusätzlich ist die Höhe der Gegenleistung zu bestimmen.
„Zu nah gewettet?“
Die Übungsklausur behandelt die Ablehnung einer Erlaubnis zum Betrieb einer Wettvermittlungsstelle in Berlin aufgrund der Unterschreitung eines gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstands zu einer Schule. Gegenstand sind insbesondere verwaltungsprozessuale Fragestellungen, grundrechtliche Erwägungen zur Berufsfreiheit sowie Bezüge zum Unionsrecht hinsichtlich der Niederlassungsfreiheit und Glücksspielregulierung.
Das Beweisrecht der ZPO – Teil I: Relation, Beweisantrag, Beweisgegenstand und begriffliche Gegensatzpaare
Der Beitrag behandelt Grundlagen des Beweisrechts in der Zivilprozessordnung (ZPO), insbesondere die Begriffe Relation, Beweisantrag, Beweisgegenstand und typische begriffliche Gegensatzpaare. Es handelt sich um den ersten Teil einer mehrteiligen Reihe, die systematisch das Beweisrecht aufarbeitet.
Fortgeschrittenenhausarbeit: Der geglückte Fehlwurf – Teil 1
Die Hausarbeit "Der geglückte Fehlwurf – Teil 1" behandelt strafrechtliche Fragen aus dem Allgemeinen Teil und zum Versuch. Fallbezogen werden Problemstellungen rund um den Versuch, die objektive Zurechnung und die Kausalität diskutiert.
„Heißes Klima an der Mosel – an den Haaren herbeigezogen?“
Der Fall thematisiert eine öffentlich-rechtliche Problemstellung mit Bezug zur Moselregion und greift Fragen des Polizei- und Ordnungsrechts in Rheinland-Pfalz auf. Im Zentrum steht die rechtliche Beurteilung polizeilichen Handelns im Zusammenhang mit Klimaprotesten oder ähnlichen Aktivismusformen. Die Klausur eignet sich zur Übung von Eingriffs- und Rechtmäßigkeitsprüfungen nach Landesrecht.
(Original-)Aktenvortrag – Zivilrecht: Familiensache Pellegrini
Bei dieser Übungsklausur aus dem Familienrecht geht es um eine Familiensache mit ausländischem Bezug. Zu klären sind die Voraussetzungen und Folgen zivilrechtlicher Ansprüche innerhalb einer Ehe bzw. Familie. Der Fall eignet sich zur vertiefenden Anwendung des materiellen und internationalen Familienrechts.
Fortgeschrittenenhausarbeit: „Die Qual der Wahl“
Die Hausarbeit behandelt eine Rechtsfrage aus dem öffentlichen Recht und dient der Übung und Vertiefung von Examenswissen. Der Fall beschäftigt sich insbesondere mit der Thematik rund um das Wahlrecht und dessen verfassungsrechtlichen Grundlagen.
Referendarexamensklausur – Öffentliches Recht: Versammlungsrecht – Tanz gegen rechts
Die Klausur behandelt das versammlungsrechtliche Vorgehen gegen eine geplante Demonstration ('Tanz gegen rechts') und die Zulässigkeit sowie Rechtmäßigkeit behördlicher Maßnahmen. Es geht um Grundrechte, speziell die Versammlungsfreiheit nach Art. 8 GG, sowie um einschlägige verwaltungsrechtliche und polizei-/ordnungsrechtliche Vorschriften. Die Prüfung umfasst die Abwägung zwischen Grundrechtsschutz und staatlicher Gefahrenabwehr.
„Energiewende um jeden Preis! Auch im Außenbereich?“
A beantragt die Baugenehmigung für eine Photovoltaikanlage im Außenbereich, deren Zulässigkeit angesichts der Darstellung im Flächennutzungsplan und der damit verbundenen Beeinträchtigung des Landschaftsbildes von der Stadt Donauwörth abgelehnt wird. Die Übungsklausur thematisiert die rechtliche Beurteilung nicht privilegierter Vorhaben, die Bedeutung des § 2 EEG und das gerichtliche Vorgehen auf Erteilung der Baugenehmigung.
Referendarexamensklausur – Strafrecht: Ein Künstler außer Kontrolle
Der Fall betrifft einen Künstler, der durch sein Verhalten erhebliche Strafrechtsfragen auslöst. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Delikte gegen die körperliche Unversehrtheit und das Eigentum sowie prüfungsrelevante Aspekte des Allgemeinen Teils des StGB.
„Kurz rasiert, lang diskutiert“
Die Klausur thematisiert die Abgrenzung zwischen mittelbarer Täterschaft und Anstiftung bei Kindern sowie die Abgrenzung von Betrug und Diebstahl. Es werden insbesondere der Diebstahl eines Rasierers durch eine strafunmündige 12-Jährige auf Veranlassung eines Erwachsenen und der Betrug beim Verkauf von Kerzen mit falschen Angaben über deren Herkunft und den Verwendungszweck des Erlöses behandelt.
Abschlussklausur Grundrechte: Keine Versammlungsfreiheit auf Autobahnen?
In dieser öffentlich-rechtlichen Übungsklausur wird die Frage geprüft, ob die Versammlungsfreiheit aus Art. 8 Abs. 1 GG auch für Versammlungen auf Autobahnen gilt. Dabei geht es insbesondere um die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen, Grenzen und mögliche Rechtfertigungen eines etwaigen Verbots oder anderer versammlungsrechtlicher Maßnahmen.
Fortgeschrittenenhausarbeit – Zivilrecht: Isolierte Grundschuld und Wettlauf der Sicherungsgeber
Eine fortgeschrittene Übungshausarbeit zum Zivilrecht thematisiert die isolierte Grundschuld und den Wettlauf der Sicherungsgeber. Es geht um die rechtlichen Konflikte, die bei der Sicherungsbestellung und -verwertung zwischen mehreren Beteiligten auftreten können. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Grundschuld und der Sicherungsrechte an Grundstücken.
Anfängerklausur im Schuldrecht: Zur falschen Zeit am falschen Ort
Die Anfängerklausur behandelt einen Fall aus dem allgemeinen Schuldrecht mit besonderem Augenmerk auf das Leistungsstörungsrecht. Im Mittelpunkt stehen rechtliche Fragestellungen zur Leistungszeit, Unmöglichkeit und möglichen Sekundäransprüchen. Es geht um die Prüfung typischer Probleme rund um die Erfüllung und Störung von Schuldverhältnissen.
„Nebelkerzen“
Die Klausur behandelt einen Fall aus dem BGB-AT, Handelsrecht und Zivilprozessrecht, in dem die Wirksamkeit eines Kaufvertrags zwischen einer GmbH (vertreten durch ihren Prokuristen und einen angestellten Verkäufer) und einem Hobbymagier (vertreten durch seine minderjährige Nichte) zu ungewöhnlich günstigen Preisen für Nebelkerzen zu prüfen ist. Im Zentrum stehen insbesondere die Stellvertretung, die Vertretungsmacht des handelnden Prokuristen bei interner Beschränkung, die Wirksamkeit eines von einer Minderjährigen geschlossenen Rechtsgeschäfts und prozessuale Fragen zur Widerklage. Die Bearbeitung bezieht sich auf Ansprüche des Käufers, das Minderjährigenrecht sowie prozessuale Zulässigkeit einer Widerklage.
Anfängerhausarbeit – Öffentliches Recht: Staatsorganisationsrecht – „B muss weg!“
Die Hausarbeit greift Fragestellungen des Staatsorganisationsrechts auf und behandelt insbesondere prozessuale und materielle Themen rund um die Abberufung eines Bundeskanzlers (sog. 'Konstruktives Misstrauensvotum') nach dem Grundgesetz. Es werden typische Streitfragen und die maßgeblichen verfassungsrechtlichen Strukturen im Kontext einer aktuellen Debatte erläutert.
„Italienische Herrenmode“
Die Klausur thematisiert einen Kaufvertrag über italienische Herrenanzüge, der wegen Lieferverzögerungen zu Ersatzbeschaffungen, Schadensersatz- und Rücktrittsansprüchen führt. Es sind Fragen zur Ersatzfähigkeit von Anwaltskosten, zum Schadensersatz wegen teurer Ersatzbeschaffung und entgangenem Gewinn, zum Zahlungsverlangen des Verkäufers sowie zu möglichen Ansprüchen gegen den beauftragten Anwalt zu prüfen. Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen des Kaufvertrags, dem Leistungsstörungsrecht und der Stellvertretung.
Referendarexamensklausur – Öffentliches Recht: Verwaltungsrecht – Der Automatenkiosk
Die Klausur behandelt eine öffentlich-rechtliche Problemstellung rund um den Betrieb eines Automatenkiosks im Verwaltungsrecht. Schwerpunkt sind die Prüfung der Voraussetzungen, Wirksamkeit und Rechtsfolgen von Verwaltungsakten sowie die Darstellung im urteilsmäßigen Stil. Es werden grundsätzliche Kenntnisse des Allgemeinen Verwaltungsrechts und methodische Fähigkeiten vorausgesetzt.
Referendarexamensklausur – Öffentliches Recht: Grundrechte – Ausfuhrbeschränkung als extraterritorialer Grundrechtsschutz
Die Klausur behandelt den Grundrechtsschutz bei Ausfuhrbeschränkungen mit Fokus auf extraterritorialen Wirkungen. Es werden Probleme der allgemeinen Grundrechtslehren und der Grundrechtskonkurrenzen behandelt, insbesondere unter Bezug auf europarechtliche und unionsgrundrechtliche Aspekte. Die Klausur eignet sich besonders für fortgeschrittene Examenskandidaten im öffentlichen Recht.
Referendarexamensklausur – Strafrecht: Von Diamantringen und Punkten in Flensburg
Die Klausur behandelt verschiedene strafrechtliche Probleme rund um eine Verkehrssituation, bei der es unter anderem zu einem Diebstahl, Betrugshandlungen sowie Verkehrsdelikten wie Gefährdung des Straßenverkehrs kommt. Im Zentrum stehen der Umgang mit vermögensbezogenen Delikten sowie die strafrechtliche Einordnung von Tathandlungen im Straßenverkehr. Zu prüfen sind insbesondere die Voraussetzungen des Diebstahls, des Betrugs und relevanter verkehrsbezogener Straftaten nebst möglichen Rechtfertigungs- und Entschuldigungsgründen.
(Original-)Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Eine Rückkehr mit Schrecken
Im Mittelpunkt dieser Examensklausur steht der Ausschluss der Leistungskondiktion insbesondere beim Pkw-Erwerb und die Auslegung einer Verwahrungsanweisung sowie die surrogatweise Abtretung des Herausgabeanspruchs. Zudem wird die Rechtsnatur des Pfändungspfandrechts umfassend behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reichweite der Schutzpflicht aus dem Verwaltungsvertrag. Die Aufgaben setzen sich mit zivilrechtlichen Problemstellungen im Zusammenhang mit Vollstreckungsverfahren und Eigentumsübertragung auseinander.
Original-Examensklausur: 'Tötung eines Erpressers – Notwehr oder unzulässige Selbstjustiz?'
Die Klausur behandelt die Tötung eines Erpressers durch den Beschuldigten Müller im Rahmen einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Prüfungsrelevant sind insbesondere das Notwehrrecht, das Mordmerkmal der Heimtücke sowie die Abgrenzung von Selbstjustiz. Zusätzlich werden Aspekte von Diebstahl im besonders schweren Fall und Prozessfragen (z.B. Beweisverwertungsverbote, Ermittlungsmaßnahmen) aufgegriffen.
Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Der Traum vom Haus am See
Im Mittelpunkt der Klausur stehen das Abgrenzungsproblem der materiell-rechtlichen und grundbuchrechtlichen Formbedürftigkeit sowie das Erfordernis der Zustimmung gemäß § 1365 I, II BGB, insbesondere im Zusammenhang mit belastenden Rechtsgeschäften und Konvaleszenz nach dem Tod gemäß § 873 II BGB. Daneben wird das Innenverhältnis verschiedenartiger Sicherungsgeber umfassend behandelt, wobei die gegenseitigen Verpflichtungen und Ausgleichsansprüche im Fokus stehen. Wesentliche Bedeutung kommt zudem der Analogie zur Sicherung des Regressanspruchs zu, auch wenn kein akzessorisches Sicherungsrecht vorliegt. Die Klausur prüft damit zentrale Aspekte der dinglichen Sicherheiten und deren Auswirkungen auf die Vertragsparteien.
Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Chatbots auf Shoppingtour
Die Klausur thematisiert zivilrechtliche Fragestellungen rund um den Einsatz von Chatbots beim Online-Shopping. Im Mittelpunkt stehen das Zustandekommen von Verträgen durch digitale Kommunikation sowie vertiefte prüfungsrelevante Aspekte zur Stellvertretung und Verwendung von AGB. Die Fallgestaltung greift zudem aktuelle Änderungen zu Verbraucherverträgen über digitale Produkte auf.