Klausuren
Filtere nach Studienstufe, Rechtsbereich, Quelle und Verfügbarkeit. Jede Filter-Kombination ist als URL teilbar.
Fortgeschrittenenklausur zum Bürgschaftsrecht
Die Klausur behandelt einen typischen Fall aus dem Bürgschaftsrecht, bei dem der Anspruch einer Nachbürgin (Bank) auf Rückzahlung aus ungerechtfertigter Bereicherung gegen den Sicherungsnehmer (Bauherr) nach Inanspruchnahme aus einer Gewährleistungsbürgschaft zu prüfen ist. Schwerpunktmäßig werden die Wirksamkeit von Bürgschafts- und Nachbürgschaftserklärung unter Berücksichtigung von AGB und Einredeverzicht, sowie bereicherungsrechtliche Rückabwicklungsfragen, thematisiert.
Die Nacherfüllung Kaufrecht in der Fallbearbeitung
Die Klausur befasst sich mit der Nacherfüllung im Kaufrecht anhand eines Kooperationsvertrags zwischen einer Farbenherstellerin und einer Additiv-Herstellerin. Im Mittelpunkt stehen Mängel am Produkt "SuperCleaner" sowie die daraus resultierenden Ansprüche im kaufrechtlichen Verhältnis zwischen Unternehmern und gegenüber einem Verbraucher. Die Bearbeitung erstreckt sich auf Vertragsbeendigung, Nacherfüllung, Vorschuss und Regress.
Reise nach Bergen aan Zee
Die Klausur thematisiert das Pauschalreiserecht nach Umsetzung der Pauschalreiserichtlinie und stellt typische Haftungsfragen des Reiseveranstalters in unterschiedlichen Konstellationen dar. Es werden Sachmängel, Rechte und Ansprüche der Reisenden, insbesondere Minderung sowie Schadensersatz und Entschädigung, anhand eines Sachverhalts zur Reise nach Bergen aan Zee behandelt.
Drittschaden und Drittschadensliquidation
Die Klausur behandelt das Thema Drittschaden und Drittschadensliquidation im Zivilrecht. Es werden der Grundsatz des Gläubigerinteresses und die Relativität der Schuldverhältnisse erläutert sowie Ausnahmen und Prüfungsfragen im Kontext von Schaden Dritter besprochen. Beispielsweise wird auf die Ersatzfähigkeit von Besuchskosten naher Angehöriger nach einem Unfall eingegangen.
Urlaub lass' ich mir nicht nehmen
Die Klausur thematisiert die Frage, ob eine Arbeitnehmerin Urlaubsansprüche aus einem polnischen Arbeitsverhältnis auf ein neues Arbeitsverhältnis in Deutschland übertragen kann. Es sind insbesondere Probleme des Internationalen Privatrechts, der Vertragsauslegung sowie der Anspruchsgrundlagen nach deutschem und ggf. polnischem Recht zu prüfen. Im Zentrum steht dabei die Übertragbarkeit von Urlaubstagen und die Wirkung arbeitsvertraglicher Ausschlussfristen.
Streit um die Baumaschine
Die Klausur behandelt einen Streit um die Herausgabe und Beschädigung einer Baumaschine, die als Sicherungseigentum mehreren Parteien übereignet wurde. Im Mittelpunkt stehen Herausgabe- und Schadensersatzansprüche nach sachenrechtlichen Regeln, insbesondere die Rechtslage zwischen Sicherungsnehmer, Besitzer und späterem Erwerber. Die Prüfung umfasst zentrale Fragen des Eigentümer-Besitzer-Verhältnisses und der dinglichen Sicherungsübertragung.
Die Modelleisenbahn
Im Nachlass von Horst Heedorfer befinden sich mehrere Schriftstücke, die von unterschiedlichen Personen als Testamente oder letztwillige Verfügungen interpretiert werden könnten. Nach seinem Tod beanspruchen verschiedene Personen, insbesondere Markus Möder, Ilse Igner und Joachim Jerrmann, das wertvolle Nachlassobjekt – eine Modelleisenbahnanlage. Die Klausur thematisiert die Fragen der Erbfolge, Testamentsauslegung, Besitz und Herausgabeansprüche im Erbrecht.
Wellness aus dem Baukasten
Beim Angebot einer Pauschalreise über eine Online-Plattform bucht der Kläger Zusatzleistungen bei verschiedenen Vertragspartnern. Nach Ankunft erhält er statt der gebuchten Junior Suite ein einfacheres Doppelzimmer. Die Klausur thematisiert, ob und unter welchen Voraussetzungen dem Kläger gegen den Reiseveranstalter ein Anspruch auf Rückzahlung wegen der niedrigeren Zimmerkategorie zusteht.
* "Wer darf hier was?
Die Klausur behandelt im Rahmen einer Übung für die Zwischenprüfung eine zivilrechtliche Konstellation rund um die Zwangsvollstreckung. Schwerpunkt sind die Rechtsbehelfe nach ZPO und BGB, insbesondere Drittwiderspruchsklage, Dritterinnerung, sowie Eigentums- und Gewahrsamsvermutungen. Es werden zwei Sachverhalte zur Pfändung von Gegenständen (Schallplattensammlung und Pkw) in einer ehelichen Wohnung geprüft.
Die umtriebige Gute-Freunde-GbR
Die Klausur thematisiert einen Grundstückskauf und die Weiterveräußerung einer Teilfläche durch eine GbR, insbesondere Beteiligungsfragen, Bestimmtheit und sachenrechtliche Wirksamkeit nach dem Trennungs- und Abstraktionsprinzip. Es werden u.a. gesellschaftsrechtliche Vertretungsfragen und die analoge Anwendung des § 899a BGB geprüft. Ferner stehen Ansprüche auf Eigentumsherausgabe im Vordergrund.
Zahlen, bitte! Beschränkte Wirkung des PayPal-Käuferschutzes
In diesem Übungsfall geht es um einen Kaufvertrag über eBay und die Zahlung über PayPal. Nach Lieferung einer anderen, höherwertigen Sache als bestellt stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang die Inanspruchnahme des PayPal-Käuferschutzes sowie die Rückbuchung Auswirkungen auf die Erfüllung der Kaufpreisforderung haben. Zu prüfen ist, ob dem Verkäufer noch ein Anspruch auf Kaufpreiszahlung zusteht.
Familie Veistenauer
Die Klausur behandelt die rechtlichen Fragen rund um die Übertragung eines Grundstücks von Veit Veistenauer an seine minderjährige Tochter Stephanie sowie Möglichkeiten der vertraglichen Absicherung hinsichtlich einer Rückübertragung. Zudem wird eine Abwandlung mit Schenkung und bestehendem Pachtverhältnis thematisiert. Im Mittelpunkt stehen das Minderjährigenrecht, Grundstücksübertragung und damit verbundene Gestaltungsrechte.
Eine dunkle Vergangenheit
Die Klausur behandelt familienrechtliche Probleme rund um die Eheschließung zwischen Dörte und ihrer Nichte Claudia nach Erpressung durch ihren Bruder. Zudem ist die Frage nach der Wirksamkeit der Ehe, möglichen Anfechtungsgründen sowie vermögensrechtlichen Ansprüchen im Zusammenhang mit dem Verkauf eines Oldtimers zwischen Claudia und Emil zu prüfen.
* "Zu spät? Zu früh! Nie ist es recht.
Die Klausur behandelt einen Kfz-Kauf, der von einer Vertreterin ohne Vertretungsmacht abgeschlossen wird, die weitere Abwicklung nach Genehmigung und Probleme bei Sachmängeln nach Übergabe. Zudem wird die Nacherfüllung und der Rücktritt beim Gebrauchtwagenkauf sowie ein Haftungsausschluss im Kaufvertrag geprüft. Die Fälle beinhalten zudem Fragen zum Fristablauf, zur Sachmängelhaftung und zu prozessualen Fragen wie Versäumnisurteil und richtiger Klagepartei.
Anfängerklausur: Freud und Leid liegen nah beieinander
Im ersten Teil der Klausur verlangt Fiona von ihrem Ex-Ehemann Mats einen Zugewinnausgleich nach der Scheidung, wobei insbesondere ein Kronkorkengewinn in Höhe von 10.000 € im Streit steht. Es geht um die Berechnung des Zugewinns und die Frage, ob dieser Gewinn beim Ausgleich zu berücksichtigen ist. Der rechtliche Schwerpunkt liegt auf den Vorschriften der §§ 1373 ff. BGB sowie der Bewertung verschiedener Vermögenswerte, darunter Erbschaft, Wertzuwächse und Schmerzensgeld. Im zweiten Teil geht es um die Erbfolge nach dem Tod von Fiona, die ihrem Ehemann Karl und ihrer Freundin Sophie testamentarische Anordnungen hinterlässt; hier stehen die erbrechtlichen Regelungen und die Wirksamkeit einer eigenhändigen Verfügung im Vordergrund.
Das Recht auf Vergessenwerden: DS-GVO und APR
Die Klausur behandelt zivilrechtliche Ansprüche im Kontext des Rechts auf Vergessenwerden bei Fotos und Filmaufnahmen. Thematisiert werden das Allgemeine Persönlichkeitsrecht, Widerruf von Einwilligungen und Löschung personenbezogener Daten nach der DS-GVO. Es werden verschiedene Konstellationen zwischen privaten und beruflichen Beziehungen analysiert.
Fortgeschrittenenklausur: Die Kündigungs- verzichtsklausel
Im Mittelpunkt des Falls steht ein Mietvertrag zwischen der Vermieterin V und dem Mieter X, der von Makler M vermittelt wurde. Strittig ist eine handschriftlich eingefügte Kündigungsverzichtsklausel mit einer Laufzeit von fünf Jahren, die im Vertrag vereinbart wurde. X möchte das Mietverhältnis vor Ablauf der Verzichtsfrist kündigen und beruft sich auf die Unwirksamkeit der Klausel wegen AGB-rechtlicher Vorgaben (§§ 305 ff. BGB). Zu erörtern sind insbesondere die Einordnung der Klausel als Allgemeine Geschäftsbedingung, die wirksame Einbeziehung und die Zulässigkeit des Laufzeitverzichts nach § 307 BGB sowie die Abgrenzung zur Individualvereinbarung.
Fortgeschrittenenklausur: Der Schnee-Fall
Der Fall behandelt die Schneeräumpflicht an einem bayrischen Mehrfamilienhaus, dessen Eigentümer V auf Mallorca lebt und die Erdgeschosswohnung an M vermietet hat. In der Hausordnung wird die Schneeräumungspflicht formularmäßig auf M übertragen, der dieser Pflicht jedoch nicht nachkommt. Als Folge des unterlassenen Schneeräumens verletzt sich der 16-jährige K beim Betreten des Grundstücks und verlangt von V Schadensersatz, wobei V auf die Pflichtenübertragung verweist. Später verlangt V die Erstattung der Behandlungskosten von M und es werden die Wirksamkeit der Übertragung und die rechtlichen Ansprüche zwischen den Beteiligten geprüft. Zentrale Schwerpunkte sind vertragliche und deliktische Haftung, Verkehrssicherungspflichten sowie die Wirksamkeit von AGB-Regelungen.
Examensklausur: Lust zu tauschen oder Lust zu täuschen?
Im Mittelpunkt steht ein Tauschgeschäft zwischen Viktoria und Katharina, bei dem beide jeweils zwölf Schallplatten-Sets der B-Band tauschen. Nach Übergabe bemerkt Katharina, dass im gelieferten 70er-Jahre-Set eine Schallplatte fehlt, was ihre Mutter zunächst behebt. Später erhebt ein Dritter, Daniel, Anspruch auf Eigentum am 70er-Set und fordert die Herausgabe, weshalb Katharina die Rückabwicklung des Tauschs begehrt. Der Fall thematisiert Ansprüche auf Rückgewähr im Rahmen des Tauschs, Eigentumsverhältnisse und Täuschung, unter besonderer Berücksichtigung von Sachmängeln, Gutglaubenserwerb sowie Auswirkungen neuer Erkenntnisse auf bereits abgeschlossene und erneut angestrebte Klagen.
Prinzip der freien Vertragspartnerwahl – oder doch nicht?
Im Mittelpunkt des Übungsfalls steht ein Schaden durch eine leicht fahrlässige Handlung eines Lehrlings während der Arbeitszeit. Thematisiert werden mögliche Ansprüche eines Arbeitnehmers gegen seinen Ausbilder bei Unternehmensverkauf sowie die Haftung des Betriebsübernehmers und des bisherigen Inhabers. Betriebsübergang und Haftungsfragen nach Firmenfortführung werden angesprochen.
Pagode im Zweitlack
Die Klausur behandelt Ansprüche im Zusammenhang mit dem Verkauf eines Oldtimers, insbesondere Schadensersatz statt der Leistung wegen eines verspäteten Wertgutachtens, das Konkurrenzverhältnis von Gewährleistungsrecht und c.i.c./Anfechtung und die Haftung des Sachverständigen. Außerdem wird die Frage erörtert, ob und wie der Käufer oder ein Dritter nach einem Unfall(mangel) Schadensersatz verlangen kann.
Anfängerklausur: Displayschaden
Der Fall betrifft einen Kaufvertrag über zwei gebrauchte Laptops, die ein Powerseller (V) auf einer Online-Auktionsplattform verkauft hat. Nach Zuschlag durch den Höchstbietenden (K) und erfolgter Lieferung verweigert K die Zahlung des Kaufpreises, weil die Geräte durch einen Transportschaden defekte Displays aufweisen. Im Mittelpunkt stehen die Wirksamkeit des Vertragsschlusses über die Plattform sowie die Rechte und Pflichten bei Sachmängeln und Risiken des Versandes. Zu klären ist insbesondere, ob K die Zahlung mit Blick auf die Mängel verweigern darf und wer die Gefahr für den Transportschaden trägt.
Fortgeschrittenenklausur: Brand im Mietshaus
Im Mittelpunkt des Falls stehen Schadensersatzforderungen nach einem Brand in einem vermieteten Mehrfamilienhaus mit angeschlossenem Ladenlokal. M verlangt von dem neuen Eigentümer K Ersatz für bei dem Brand zerstörtes Bäckerei-Inventar, während S Ersatz für ein während der Löscharbeiten entwendetes iPhone von K und/oder M fordert. Die rechtlichen Schwerpunkte liegen im Bereich des Mietrechts, insbesondere bei der Frage nach Haftungsausschlüssen, der Haftung aus Eigentümerwechsel und der Zurechnung von Schäden durch Mängel der Mietsache, sowie möglichen Ansprüchen deliktischer oder mietrechtlicher Natur. Weiterhin ist die Bedeutung einer vom Vermieter erteilten Erlaubnis zur Gebrauchsüberlassung und der Umgang mit Versicherungsleistungen zu thematisieren.
Unternehmenskauf mit Hindernissen
Die Klausur behandelt einen komplexen Unternehmenskauf zwischen mehreren Gesellschaften und Privatpersonen. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu den Wirkungen und Problemen von Vorvertrag und endgültigem Abtretungsvertrag, Gewährleistungsausschluss, der Ausgestaltung verschiedener Schuldverhältnisse sowie Fragen der subjektiven Klagehäufung und der perpetuatio fori. Daneben werden maßgebliche Aspekte des Kaufrechts und des Allgemeinen Teils des BGB geprüft.