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JurafuchsKlausuren
Öffentliches Recht

Polizei- und Ordnungsrecht Rheinland-Pfalz

Das Polizei- und Ordnungsrecht Rheinland-Pfalz regelt Gefahrenabwehr und Eingriffsmaßnahmen durch Polizei und Ordnungsbehörden (§ 9 Abs. 1 S. 1 POG, SPolG). Prüfungsrelevant sind die polizeiliche Generalklausel, typische Standardmaßnahmen, Abgrenzungen von Realakt/Verwaltungsakt, Voraussetzungen von Gefahrenabwehrverordnungen sowie die Polizeipflichtigkeit. Examensklassiker: Erfordernis einer Ermächtigungsgrundlage, Rechtsschutz gegen polizeiliches Handeln (§ 80 Abs. 5 VwGO), Sekundäransprüche (Art. 34 GG, § 839 BGB).

Zu diesem Thema haben wir 57 Klausuren im Portal.

Unterthemen

Neueste Klausuren zum Thema

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JA 2026Fortgeschrittene

„Heißes Klima an der Mosel – an den Haaren herbeigezogen?“

Der Fall thematisiert eine öffentlich-rechtliche Problemstellung mit Bezug zur Moselregion und greift Fragen des Polizei- und Ordnungsrechts in Rheinland-Pfalz auf. Im Zentrum steht die rechtliche Beurteilung polizeilichen Handelns im Zusammenhang mit Klimaprotesten oder ähnlichen Aktivismusformen. Die Klausur eignet sich zur Übung von Eingriffs- und Rechtmäßigkeitsprüfungen nach Landesrecht.

GrundlagenPolizeiliche Generalklausel (§ 9 Abs. 1 S. 1 POG)
JA 2026Fortgeschrittene

* "Schwanensee

Die Klausur behandelt polizeiliche Standardmaßnahmen am Beispiel einer Identitätsfeststellung und eines Platzverweises im Berliner Polizei- und Ordnungsrecht. Geprüft werden insbesondere die Voraussetzungen und die Rechtmäßigkeit von Maßnahmen nach dem ASOG Bln, der Gefahrbegriff, Störerauswahl und die Zulässigkeit (insbesondere eines Fortsetzungsfeststellungsantrags) vor dem Verwaltungsgericht. Der Sachverhalt betont die Grundrechtsrelevanz und typische Streitfragen wie Verantwortlichkeit und Verhältnismäßigkeit.

Dr. Carl-Wendelin Neubert· JA 2026, 387· 120 Min
Maßnahmen gegen Versammlungen in geschlossenen RäumenVerwaltungsgerichtlicher Rechtsschutz gegen versammlungsrechtliche MaßnahmenWeitere Maßnahmen (Versammlungen unter freiem Himmel)+5 weitere
JA 20251. Staatsexamen

Schulpflicht wider Willen

Die Klausur behandelt die Rechtmäßigkeit eines schulrechtlichen Bescheids, mit dem Eltern zur Durchsetzung der Schulpflicht ihres Kindes verpflichtet und mit einem Zwangsgeld bedroht werden. Thematische Schwerpunkte sind das Widerspruchsverfahren, die verwaltungsprozessuale Anfechtung von Verwaltungsakten, mögliche Ermächtigungsgrundlagen im Schulrecht sowie die Kollision zwischen Schulpflicht und Grundrechten wie Glaubensfreiheit und Elternrecht. Zusätzlich sind Fragen der Verhältnismäßigkeit und die Anforderungen an formelle Rechtmäßigkeit zu prüfen.

Dr. Daniel Berneith· JA 2025, 678· 90 Min
Ausführung der Gesetze durch die VerwaltungErledigung von VerwaltungsaktenNichtigkeit von Verwaltungsakten+5 weitere
Verwandte Themen in Landesrecht (bundeslandspezifisch)

Polizei- und Ordnungsrecht Rheinland-Pfalz in der Jurafuchs-Lernapp

In der Jurafuchs-App findest du interaktive Fälle zu diesem Thema — für Studium, Referendariat und Praxis. Anfangs verlinken wir die passenden Fälle redaktionell pro Klausur; mit Phase 2 erhält jede Themenseite hier eine eigene Auswahl.

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