Klausuren
Filtere nach Studienstufe, Rechtsbereich, Quelle und Verfügbarkeit. Jede Filter-Kombination ist als URL teilbar.
Fortgeschrittenenklausur: Briefe, Brüder & Beweise
Im Mittelpunkt des Falls steht Fabian (F), der einen Friseursalon als Deckmantel für kriminelle Aktivitäten betreibt und sich durch eine fingierte Notrufmeldung Zugang zum Dienstgebäude der Staatsanwaltschaft verschafft, um ein belastendes Beweismittel zu vernichten. Dabei handelt es sich jedoch um einen privaten Brief, nicht um das Hauptbeweismittel. Um einer strafrechtlichen Verfolgung zu entgehen, versucht F, seinen Bruder Boris (B) zu einer falschen Zeugenaussage zu überreden, die ihm ein Alibi verschaffen soll. Der Fall behandelt schwerpunktmäßig Straftaten im Zusammenhang mit falschen Verdächtigungen, Vortäuschen von Straftaten, Beweismittelvernichtung und falscher Zeugenaussage.
Anfängerübungsklausur: Das Gesetz der Ehre
Im Mittelpunkt des Falls stehen die Mitglieder zweier rivalisierender Gangs, wobei ein Streit um Drogenverkaufsplätze eskaliert: B wird von O getötet. Daraufhin besorgt A, aus Trauer und unter dem Einfluss von C und D, eine Pistole für C und D, die daraufhin O nach einer Verfolgungsjagd erschießen. Thematisiert werden die strafrechtliche Verantwortlichkeit von A, C und D, insbesondere Mord und Beihilfe zum Mord gemäß dem 16. Abschnitt des StGB. Die Prüfung umfasst Aspekte wie Täterschaft und Teilnahme, subjektive Tatbestände sowie Schuld und persönliche Merkmale in Zusammenhang mit den Handlungen.
* Original-Examensklausur: "'Deine Drogen? Meine Drogen!'
Die Klausur behandelt die Strafbarkeit der Beteiligten rund um den Diebstahl von Betäubungsmitteln, einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, räuberischen Diebstahl, Tötungsvorsatz sowie die Möglichkeit von Rücktritt und Rechtfertigungsgründen einschließlich Notwehr und Besitzkehr. Zusätzlich werden prozessuale Fragen zur Verständigung im Strafverfahren und einer auf die unterbliebene Belehrung gestützten Revision geprüft.
Fortgeschrittenenklausur – Strafrecht: Vermögensdelikte – Toucan play that game
Die Fortgeschrittenenklausur behandelt zentrale Vermögensdelikte des Strafrechts. Im Mittelpunkt stehen Betrug (§ 263 StGB), Untreue (§ 266 StGB) sowie mögliche Abgrenzungsfragen zum Diebstahl (§ 242 StGB). Die Aufgabenstellung fordert die vertiefte Gutachtenbearbeitung der Tatbestände sowie problematischer Grenzfälle.
Anfängerhausarbeit: „Ein frevelhaftes Unterfangen“
Im Mittelpunkt des Falls steht ein gemeinsamer Diebstahlsplan von A und B, die versuchen, den Opferstock einer Dorfkirche zu entwenden. Während des Versuchs werden sie von Pfarrer P überrascht, woraufhin B den Pfarrer niederschlägt und in den Kofferraum sperrt. Anschließend bedroht B seinen Komplizen A mit einem Schraubenzieher, übernimmt das Fluchtfahrzeug und fährt mit dem gefesselten Pfarrer davon. Die strafrechtliche Würdigung bezieht sich unter anderem auf versuchten Diebstahl, gefährliche Körperverletzung, Nötigung und die strafbare Freiheitsberaubung.
Anfängerhausarbeit – Strafrecht: Weidmannsheil
Die Klausur behandelt schwerpunktmäßig die strafrechtliche Zurechnung einer Wundinfektion mit problematischen Irrtümern wie Identitätsirrtum und Erlaubnistatbestandsirrtum. Zudem steht der Entschuldigungs- und Notwehrexzess mit der Anerkennung und den rechtlichen Anforderungen an eine Entschuldigung im Mittelpunkt. Weiter beschäftigt sich die Hausarbeit mit dem Versuch durch Unterlassen und den Anforderungen an das Rücktrittsverhalten. Durch diese Themen werden zentrale Probleme des Strafrechts für Anfänger:innen praxisnah vertieft.
Fortgeschrittenenklausur: Der Mitternachtsclub
Im Mittelpunkt des Falls steht M, der mit seiner Freundin K auf dem Weg zu einem nächtlichen Treffen eines Tuning-Clubs mehrfach gegen Verkehrsregeln verstößt und dabei hohe Geschwindigkeiten trotz schlechter Sicht riskiert. Der Fall thematisiert vor allem Straßenverkehrsdelikte, insbesondere gefährliche Fahrweisen und die daraus resultierende potenzielle Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Nach dem Treffen plant M, mit Unterstützung von Y, einen Geldautomaten gewaltsam zu öffnen, was schließlich scheitert. Im Fokus stehen somit neben den Verkehrsdelikten auch versuchte Diebstahls- und Beteiligungskonstellationen, einschließlich der Frage nach Mittäterschaft und Teilnahmeformen.
Die Gauner und der Geldspeicher
Die Fortgeschrittenenklausur behandelt das strafrechtliche Verhalten der drei Panzerknacker E, M und O, die einen Einbruch in Dagobert Ducks Wohnhaus planten und teilweise ausführten. Thematisiert werden Hausfriedensbruch, verschiedene Diebstahlsdelikte, Rücktritt vom Versuch, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort sowie eine Beleidigung im Zusammenhang mit einer Unfallflucht. Die strafrechtliche Bewertung umfasst sowohl Tathandlungen als auch strafrechtlich relevante Reaktionen nach der Tatausführung.
Anfängerhausarbeit: K.O.-Tropfen
In diesem Strafrechtsfall versucht B, zusammen mit seinem Freund A, die Kommilitonin E mit K.O.-Tropfen zu betäuben und kompromittierende Fotos anzufertigen, um sie zu demütigen. Durch eine Verwechslung wäre beinahe die Schwester S zum Opfer des Angriffs geworden, der jedoch im letzten Moment verhindert wird. Einige Wochen später kommt es infolge emotionaler Verzweiflung zu einem Angriff mit einem Messer durch B auf E. Schwerpunktmäßig werden Fragen zur Qualifikation von K.O.-Tropfen als gefährliches Werkzeug, zur Behandlung eines error in persona bei der Rücktrittsprüfung sowie zum Vorliegen niedriger Beweggründe bei einer Trennungstötung aufgeworfen.
(Original-)Referendarexamensklausur – Strafrecht: Der tückische Trucker
Die Klausur befasst sich schwerpunktmäßig mit den Mordmerkmalen des § 211 StGB sowie der Zurechnung und der Schuldproblematik. Im Mittelpunkt steht die strafrechtliche Würdigung eines heimtückischen Tötungsdelikts durch einen Lkw-Fahrer ('Trucker'). Die Klausur eignet sich insbesondere zur Vorbereitung auf das Zweite Staatsexamen mit Schwerpunkt auf die Fallbearbeitung zu schwierigen Mordmerkmalen und Zurechnungsfragen.
„Verhängnisvolle Eifersucht“
Im Fall "Metallketten" wird die Strafbarkeit einer Domina (D) geprüft, die bei einer BDSM-Sitzung einen Kunden (M) mit Metallketten fixiert, sodass dieser nach Bewusstseinsverlust und längerer Sauerstoffunterbrechung verstirbt. Thematisiert werden insbesondere Fragen zur objektiven Fahrlässigkeit, zum Zusammenhang zwischen tatbestandsspezifischer Gefahr und Erfolg, zu Einwilligung, Sittenwidrigkeit nach § 228 StGB sowie zur eigenverantwortlichen Selbstgefährdung und einverständlichen Fremdgefährdung.
Fortgeschrittenenklausur: Wechselnde Loyalitäten
Im vorliegenden Fall geht es um eine kriminelle Gruppe, die einen Raubüberfall plant und sich während der Tat mit einem Wachmann und der Polizei konfrontiert sieht. Zahlreiche strafrechtlich relevante Handlungen, darunter Körperverletzung, Mord und versuchte Tötung, werden begangen, wobei Rücktrittsfragen und Fragen der Rechtfertigung eine zentrale Rolle spielen. Besonderes Augenmerk liegt auf komplexen Tatbeiträgen, unterschiedlichen Motivlagen der Beteiligten sowie Nebenaspekten wie Notrettung und Täuschung in der Identität. Die Konstellation betrifft sowohl das Verhältnis zwischen Täter:innen als auch die möglichen Qualifikationstatbestände und Mordmerkmale im Strafrecht.
Fortgeschrittenenklausur: Die Reise ins Gericht: Wenn der Einbruch nach hinten losgeht
T bricht in ein fremdes Haus ein, um dort Wertgegenstände zu stehlen, und nimmt Schmuck im Wert von 2.500 € mit. Dabei geht T davon aus, das Haus sei noch bewohnt, obwohl die Eigentumsverhältnisse aufgrund des Todes der Bewohnerin bereits gewechselt haben. S, ein flüchtiger Bekannter von T, beobachtet den Einbruch und wird später als Zeuge geladen. T versucht, S vor dessen Aussage vor Gericht zur Falschaussage zu bewegen; S folgt zunächst, korrigiert aber in der Verhandlung seine Aussage. Die zentrale Fallkonstellation betrifft die Strafbarkeit von T im Zusammenhang mit Diebstahl und Einbruch sowie die Strafbarkeit im Zusammenhang mit der Beeinflussung des Zeugen S.
Schwerpunktbereichsklausur – Strafrecht: Kriminalwissenschaften
Die Klausur befasst sich mit strafrechtlichen Fragestellungen aus dem Schwerpunkt Kriminalwissenschaften. Besonderer Wert wird auf vertiefte Analyse und wissenschaftliche Herangehensweise gelegt. Es handelt sich um eine typische Schwerpunktbereichsklausur im Strafrecht.
Das Schreckgespenst § 28 StGB: Besondere persönliche Merkmale in der Klausur
Die Klausur behandelt die praxisrelevanten Besonderheiten des § 28 StGB im Rahmen der Täterschaft und Teilnahme sowie deren Bedeutung für die Prüfung von besonderen persönlichen Merkmalen. Im Mittelpunkt steht die dogmatische Einordnung dieser Merkmale und deren Auswirkungen auf Strafbarkeit und Konkurrenzen. Ziel ist es, die Anwendung des § 28 StGB in der strafrechtlichen Klausur sicher zu beherrschen.
„Der ,eigenmächtige‘ Überstundenbonus“
Die Klausur behandelt die Strafbarkeit der T, die im Betrieb des O zunächst ein Schnitzmesser betrachtet und sich sodann eine wertvolle Uhr (10.000 EUR) als 'Überstundenbonus' aneignet. Zudem schubst sie nach einem enttäuschenden Fußballspiel einen Fan gezielt gegen einen Stahlträger, wodurch dieser eine Prellung erleidet. Prüfungsgegenstand sind insbesondere Diebstahl mit Waffen und die Anforderungen an ein gefährliches Werkzeug, sowie Körperverletzung mit Blick auf das verwendete Mittel.
StR-Anfängerhausarbeit zum Strafrecht AT und gefährlicher Körperverletzung
Die StR-Anfängerhausarbeit behandelt einen strafrechtlichen Sachverhalt aus dem Bereich des Allgemeinen Teils sowie der gefährlichen Körperverletzung. Der Fall eignet sich insbesondere zur Anwendung und Vertiefung von Grundkenntnissen im Strafrecht AT und in den §§ 223, 224 StGB.
StR-Fortgeschrittenenklausur
A und B treffen sich abends in einem Kölner Brauhaus. Sie essen und trinken dort gemeinsam (Rechnungsbetrag: 60 Euro). Wortlos und unaufgefordert gesellt sich nach einiger Zeit der C an ihren Tisch, der ebenfalls beim Köbes1 (K) eine Bestellung aufgibt (Wert 20 Euro), trinkt und isst. Nach ca. einer Stunde verlässt C den Gastraum. Dabei geht er davon aus, dass seine Rechnung entweder von A und B beglichen wird, oder der Inhaber des Brauhauses auf dieser» sitzen bleibt «. A und B denken, der C werde seine Rechnung beim K bezahlen. Schließlich ist es nicht unüblich, sich in Brauhäusern an größeren Tischen dazuzusetzen und Rechnungen getrennt zu begleichen. Der K nimmt wiederum an, der C gehöre zu den beiden anderen am Tisch und diese würden später für ihn zahlen. Als A und B sich eine Stunde später vereinbarungsgemäß die Rechnung (80 Euro) teilen, fällt ihnen nicht auf, dass ihnen mehr in Rechnung gestellt wurde als sie verzehrt haben. Sie haben offenbar auch für C mitbezahlt. Das bemerken sie aber erst, als sie wieder zuhause sind. C betritt, von diesem finanziellen Erfolg beschwingt, spontan den Kiosk des I, um sich kostenfrei eine süße Tüte zu verschaffen. Hierfür befüllt er selbst zuerst die Tüte prall mit Süßigkeiten (Warenwert 10 Euro). Anschließend steckt er sie in seine Jackentasche ein und möchte den Laden verlassen. I, welcher das Geschehen die ganze Zeit beobachtet hat, geht auf den C zu, kriegt ihn jedoch erst zu fassen, als er den Laden bereits verlassen hat und auf der Straße steht. Als C den Griff des I spürt und die Situation erkennt, schlägt er, um die Süßigkeiten behalten zu können, dem I bewusst mehrfach mit der Faust, an der er einen festen, groben Lederhandschuh trägt, ins Gesicht, wodurch es zu einer klaffenden, langgezogenen Platzwunde und tiefen Hautabschürfungen kommt. Auch als I bereits am Boden liegt, tritt C ihm wiederholt mit seinen festen Turnschuhen wuchtig gegen den gesamten Kopf-und Flankenbereich und trifft den I dabei auch mehrfach im Gesichts-und Nierenbereich. Dies führt zu zahlreichen großflächigen Prellungen, tief einblutenden Hämatomen und erheblichen Schmerzen. Der I ist daraufhin mehrere Wochen arbeitsunfähig. C erkennt, dass derartige Handlungen auch äußerst gefährlich sind, die Verletzungen sind allerdings zu keinem Zeitpunkt tatsächlich lebensbedrohlich. Anschließend lässt C von I ab und verlässt den Tatort fluchtartig.
StR-Schwerpunktbereichsklausur zum Jugendstrafrecht
Die Klausur behandelt schwerpunktmäßig das Jugendstrafrecht und prüft dessen Anwendung im Rahmen einer Strafrechtsklausur. Kandidat:innen sollen Kenntnisse im Allgemeinen und Besonderen Teil des Strafrechts sowie im Jugendgerichtsgesetz (JGG) unter Beweis stellen.
StR – Fortgeschrittenenhausarbeit zur Triage
Im Frühjahr 2023 kommt es im Zuge der weltweiten Covid-19-Pandemie aufgrund einer neuen Virusvariante zu einem immensen Anstieg der Infektionen mit Sars-CoV‑2 in Deutschland. Als der 30-jährige Familienvater V wegen eines schweren Lungenödems (Flüssigkeitsansammlung in der Lunge) am 25. 05. 2023 um 16.50 Uhr mit dem Krankenwagen in das Universitätsklinikum Halle eingeliefert wird, steht auf der Intensivstation wegen der zahlreichen Infektionen mit Sars-CoV‑2 nur noch ein freies Bett zur Verfügung. Auch regional und überregional sind alle intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten infolge der Infektionslage ausgeschöpft. In der Notaufnahme wird schnell festgestellt, dass V an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden muss und intensivmedizinische Betreuung benötigt. Fast zeitgleich kommt die 68-jährige Rentnerin R mit Symptomen einer Covid-19-Erkrankung um 16.54 Uhr im Eingangsbereich des Klinikums an. Auf dem Weg in die Notaufnahme begegnet sie dem diensthabenden Facharzt für Intensivmedizin Dr. I, der gerade dabei ist, den V auf die Intensivstation zu verlegen. Dieser erkennt sofort, dass auch bei R eine intensivmedizinische Behandlung inklusive Anschluss an ein Beatmungsgerät dringend notwendig ist und hält inne. Um eine Entscheidung über die Zuteilung der letzten intensivmedizinischen Behandlungskapazität treffen zu können, nimmt Dr. I in einem Untersuchungszimmer der Notaufnahme eine medizinische Beurteilung von V und R vor. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen als Leiter der Intensivstation des Klinikums schätzt er die Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Behandlung bei beiden Patienten1 als dringlich ein. Dr. I erkennt, dass sich Vs Zustand zunehmend verschlechtert und er für eine Rettung nun umgehend handeln muss. Ob V allerdings überhaupt, selbst bei Ergreifen aller Maßnahmen, die Nacht übersteht, sieht Dr. I kritisch. R hingegen prognostiziert er eine gute Chance, die Infektion durch eine vorübergehende künstliche Beatmung kurzfristig zu überleben und wieder vollständig zu genesen. Bevor er eine Entscheidung trifft, bittet er die Assistenzärztin Dr. A, die seit vier Wochen auf der vollen Intensivstation aushilft, um eine unabhängige Begutachtung beider Patienten. Da ihre Einschätzungen übereinstimmen, bringt Dr. I die R von der Notaufnahme in einen Behandlungsraum der Intensivstation und schließt sie dort an das letzte freie Beatmungsgerät an. Er bedauert, dass er nicht auch den jungen V retten kann und lässt ihn schweren Herzens zur Behandlung auf die Allgemeinstation verlegen. Dabei hat er keine Hoffnung, dass V ohne intensivmedizinische Behandlung überlebt, womit er sich bei seiner Entscheidung abfindet. Zur Überraschung aller Ärzte und Pfleger überlebt der V seine Erkrankung jedoch, ebenso wie die R. Zwei Jahre später haben die Infektionszahlen wieder ein moderates Niveau erreicht und die Krankenhäuser sind
StR-Anfängerklausur zu Delikten gegen Leib und Leben
Die Klausur behandelt verschiedene Aspekte der Körperverletzungs- und Tötungsdelikte im Zusammenhang mit einer durch einen Nichtmediziner durchgeführten Injektion von Silikonöl und den hierdurch verursachten tödlichen Folgen. Schwerpunkte bestehen in der Prüfung der objektiven Zurechnung der Todesfolge, der Abgrenzung von bedingtem Vorsatz und bewusster Fahrlässigkeit sowie der Erörterung von Rechtfertigungs- und Schuldausschließungsgründen.
Stress im Parlament
Die Anfängerklausur mit dem Titel 'Stress im Parlament' behandelt das Staatsorganisationsrecht und richtet sich an Einsteiger:innen im Öffentlichen Recht. Im Mittelpunkt steht die verfassungsrechtliche Problematik parlamentarischer Abläufe und möglicher Konflikte zwischen Staatsorganen.
»Cheaten« bei Onlineschachturnieren und Drohen mit Rufschäden
Die Hausarbeit behandelt strafrechtliche Fragestellungen zu Vermögensdelikten im Zusammenhang mit Betrug bzw. ‚Cheaten‘ bei Onlineschachturnieren sowie dem Drohen mit Rufschäden. Sie ist als Übungsfall für Fortgeschrittene konzipiert.
Die Gefährdung als Merkmal der Straßenverkehrsdelikte
Der Beitrag behandelt anhand eines Übungsfalls die Prüfung der konkreten Gefahr als zentrales Tatbestandsmerkmal der Straßenverkehrsdelikte. Im Fokus stehen die Abgrenzung zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit sowie Fragen zu Kausalität und objektiver Zurechnung bei § 315b StGB. Zugleich wird kritisch hinterfragt, ob die in der Rechtsprechung vertretene dreistufige Struktur für konkrete Gefährdungsdelikte tragfähig ist.