Examensübungsklausur: Dubioser Welpenkauf mit besonders schwerer Folge
ZJS 2023, 1368 · Strafrecht für Fortgeschrittene
Von Jeannine Ann Boatright, Irina Isabel Pommerenke
Im Mittelpunkt des Falls steht ein betrügerischer Welpenverkauf durch die Geschäftsfrau G, die gefälschte Impfpässe und Ahnennachweise über einen befreundeten Tierarzt T nutzt. Die Kundin K kauft einen vermeintlich reinrassigen und geimpften Hundewelpen, der tatsächlich ein nicht geimpfter Mischling ist. Als K nach Entdeckung des Betrugs ihren Hund auf den Nachbarn N anstachelt, kommt es zu einem tödlichen Tollwutvorfall. Die strafrechtliche Relevanz erstreckt sich auf Betrug, Urkundenfälschung und Körperverletzungsdelikte mit Todesfolge nach dem StGB.
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- Besonders schwerer Fall des Diebstahls (§ 243 StGB)Einbruch im Museum = Juwelen„raub“? (Der Louvre-Fall)
- Täterschaft und TeilnahmeRücktritt von versuchter Anstiftung, Vollentsorgungsfall
- Täterschaft und TeilnahmeBeteiligung an Unterlassungsdelikt
- Täterschaft und TeilnahmeFehlgeschlagene Anstiftung - vermeintlicher Täter gutgläubig
- Täterschaft und TeilnahmeFehlgeschlagene Anstiftung - vermeintlicher Täter schuldlos
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