Anfängerhausarbeit: Rechenfehler mit Folgen
ZJS 2021, 319 · Zivilrecht für Anfänger:innen
Von Sven dos Santos Lopes, Franz Löffler
E, eine Kunstsammlerin, erwirbt von R, einem Kunsthändler, ein siebenteiliges Tonfiguren-Set zu einem zu niedrig kalkulierten Preis aufgrund eines Rechenfehlers von R. Nachdem der Fehler auffällt, verlangt R nachträglich die Rückgabe der Figuren und beruft sich auf die Anfechtung des Kaufvertrags sowie angebliche Erpressung durch E. Im Mittelpunkt stehen typische Probleme des allgemeinen Teils des BGB wie Kalkulationsirrtum, Anfechtung, Zugangsproblematik von Erklärungen und Herausgabeansprüche gemäß § 985 BGB. Der Fall thematisiert zudem die Eigentumslage und das Verhältnis zwischen Eigentum und Besitz sowie die wirksame Übermittlung von Rücktritts- oder Anfechtungserklärungen.
Schwerpunkte
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- Anfechtung der WillenserklärungKappungsgrenze: positives Interesse
- Anfechtung der WillenserklärungEntgangener Gewinn
- Anfechtung der Willenserklärung
- Störung der Geschäftsgrundlage, § 313 BGBVerwendungszweckstörung - Krönungszugsfall
- Störung der Geschäftsgrundlage, § 313 BGBLeistungserschwerung II - Abgrenzung zu § 275 Abs. 2 BGB
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