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Strafrecht

Rechtsmittel und außerordentliche Rechtsbehelfe

Rechtsmittel und außerordentliche Rechtsbehelfe ermöglichen im Strafprozess eine Überprüfung gerichtlicher Entscheidungen (Berufung: §§ 312–332 StPO, Revision: §§ 333–358 StPO). Zentral sind Unterschiede zwischen Berufung (Tatsachen- und Rechtsprüfung) und Revision (nur Rechtsprüfung), das Verbot der reformatio in peius (§§ 331 I, 358 II StPO), Statthaftigkeit, sowie Revisionsrügen (§ 337 StPO). Examensklassiker: Zulässigkeit und Wirkung der Berufung, richtige Wahl und Begründung des Rechtsmittels, Ausmaß des Prüfungsumfangs bei Revision.

Zu diesem Thema haben wir 14 Klausuren im Portal.

Klausuren zum Thema

JuS 2025Assessorexamensklausur2. Staatsexamen / Referendariat

Assessorexamensklausur – Strafrecht: Revision – Ein Arzt auf Abwegen

Die Klausur behandelt die revisionsrechtliche Überprüfung einer strafrechtlichen Verurteilung im Zusammenhang mit einem Arzt, dessen Handeln auf Fragen zur Sterbehilfe und -strafbarkeit stößt. Geprüft werden insbesondere die Zulässigkeit und Begründetheit der Revision sowie materiellrechtliche Probleme im Bereich des Mordes und der Tötung auf Verlangen. Die Aufgabenstellung richtet sich an Examenskandidat:innen im Assessorexamen mit vertieften Kenntnissen im Strafprozessrecht und materiellen Strafrecht.

Dr. David Adamaszek, David K. Takacs· JuS 2025, 260· 300 Min
Rechtsmittel und außerordentliche RechtsbehelfeBegründetheit III: Verletzungen des sachlichen Rechts (Sachrüge)Zulässigkeit der Revision+2 weitere
JuS 2024Schwerpunktbereich

Schwerpunktbereichsklausur – Strafrecht: Strafprozessrecht – Alles in bester Ordnung?

Die Schwerpunktbereichsklausur im Strafrecht thematisiert das Strafprozessrecht mit einem Schwerpunkt auf die Ordnung im Ermittlungs- und Hauptverfahren. Es werden prozessuale Grundsätze und Verfahrensfragen geprüft. Die Klausur richtet sich an fortgeschrittene Studierende im Schwerpunktbereich und fordert eine Vertiefung der Kenntnisse im strafrechtlichen Verfahren.

WiederholungRechtsmittel und außerordentliche RechtsbehelfeHauptverfahren 2: Beweisrecht+6 weitere
JURA 2023Fortgeschrittene

Selbstjustiz im Netz

Der Fall thematisiert Ermittlungsmaßnahmen der Staatsanwaltschaft wie die (Quellen-)Telekommunikationsüberwachung sowie Durchsuchung und Sicherstellung im Zusammenhang mit Hasskriminalität und modernen Kommunikationsmitteln. Zu prüfen sind u.a. die Rechtmäßigkeit der staatlichen Eingriffe, der Umgang mit Beweismitteln (Erhebungs- und Verwertungsverbote) und der Rechtsschutz für Betroffene.

Alexander Heinze· JURA 2023, 747
Ermittlungsverfahren 3: MaßnahmenHauptverfahren 2: BeweisrechtRechtsmittel und außerordentliche Rechtsbehelfe+3 weitere
JURA 2023Fortgeschrittene

Fortgeschrittenenklausur im Strafprozessrecht

Der Fall behandelt die bewegliche Zuständigkeit des Landgerichts, die Voraussetzungen einer Wohnungsdurchsuchung bei Nichtbeschuldigten, das Herausgabeverlangen nach § 95 Abs. 1 StPO, und die Frage der Befangenheit einer Dolmetscherin infolge persönlicher Beziehungen zu Ermittlungsbeamten. Dabei werden prozessuale Aspekte wie Verhältnismäßigkeit, sachliche Zuständigkeit und revisible Verfahrensfehler thematisiert.

Gunnar Duttge, Erik Scheiter· JURA 2023, 493
ZuständigkeitenErmittlungsverfahren 3: MaßnahmenHauptverfahren 1: Vorbereitung & Ablauf+3 weitere
JuS 2022Assessorexamensklausur2. Staatsexamen / Referendariat

(Original-)Assessorexamensklausur – Strafrecht: Revisionsaussichten - Baumarkt-Diamant

Die Klausur behandelt zentrale strafrechtliche Problemfelder im Rahmen einer Revision, insbesondere die Dreieckserpressung mit Bezug auf die Vermögensverfügung als Schwerpunkt. Zudem werden die sachliche Zuständigkeit bei minder schwerem Fall sowie die Reichweite der Verfahrenseinstellung bei einer einheitlichen prozessualen Tat und das Beruhen auf Belehrungsmangel in Zusammenhang mit der Verlesung ohne Gerichtsbeschluss vertieft erörtert. Die Aufgabenstellung umfasst auch Aspekte der Vererbung des Strafantragsrechts und der Antragsfrist. Damit liegt der Fokus der Klausur auf den prozessualen und materiell-rechtlichen Herausforderungen im Strafverfahren und deren revisionsrechtlicher Überprüfung.

Hinrichs· JuS 2022, 761
Revisionsantrag („Praktischer Teil“)Rechtsmittel und außerordentliche RechtsbehelfeBegründetheit II: Verletzungen des Verfahrensrechts (Verfahrensrüge)+2 weitere
JuS 2022Fortgeschrittene

Semesterabschlussklausur – Strafprozessrecht: Längerfristige Observation - manchmal auf eigene Faust

In der Klausur geht es schwerpunktmäßig um die längerfristige Observation im Strafprozessrecht. Dabei werden vor allem der Begriff und die gesetzlichen Voraussetzungen dieser Maßnahme wie Anfangsverdacht, Subsidiaritätsklausel, Verhältnismäßigkeit und Eilanordnungskompetenz geprüft. Zudem stehen die Abgrenzung zwischen privater und behördlicher Beweisbeschaffung und das damit verbundene Verwertungsverbot für privat beschaffte Beweise im Mittelpunkt. Schließlich wird die Frage der Beweisverwertung bei einer rechtswidrigen Observation und von Zufallserkenntnissen behandelt.

Duttge, Klaffus· JuS 2022, 44
Ermittlungsverfahren 3: MaßnahmenHauptverfahren 2: BeweisrechtRechtsmittel und außerordentliche Rechtsbehelfe+2 weitere
JA 2021Fortgeschrittene

*"Nicht ohne meine Kutte!

Der Fall behandelt die strafprozessualen Probleme im Zusammenhang mit einer Revision gegen eine Verurteilung wegen Verstoßes gegen das Kennzeichenverbot nach dem Vereinsgesetz. Im Mittelpunkt stehen Fragestellungen rund um die Form- und Fristwahrung der Revision, die richtige Gerichtszuständigkeit sowie die Behandlung einer fehlgeleiteten Revisionseinlegung. Zudem sind Aspekte zum Verteidigungsverhalten und zu prozessualen Grundrechten angesprochen.

Rechtsmittel und außerordentliche RechtsbehelfeBegründetheit der Revision: Einführung+2 weitere
JA 2021Fortgeschrittene

Die missglückte Berufung

Die Klausur behandelt die strafprozessualen Abläufe rund um eine Berufungsinstanz und eine anschließende Revisionsklausur, insbesondere die Frage der ordnungsgemäßen Zustellung von Schriftstücken, die Ablehnung einer Dolmetscherin wegen Besorgnis der Befangenheit sowie die Durchführung der Hauptverhandlung. Der Schwerpunkt liegt auf prozessualen Aspekten und der Prüfung von Rechtsmitteln im Strafverfahren.

Philipp Lauer· JA 2021, 763· 300 Min
Rechtsmittel und außerordentliche Rechtsbehelfe+2 weitere
JA 2016Fortgeschrittene

* "Der unaufmerksame Richter

Im Fall „Der unaufmerksame Richter“ wird die Erfolgsaussicht einer Revision gegen ein am Amtsgericht Bremen ergangenes strafrechtliches Urteil geprüft. Im Zentrum stehen revisionsrechtliche Problemstellungen, insbesondere aus dem Bereich der Verfahrensfehler (unter anderem Unaufmerksamkeit des Richters, Umgang mit Beweisanträgen, Verwertung von Zeugenaussagen sowie Fristwahrung und Form der Revisionseinlegung). Das Urteil wird in sachlich-rechtlicher Hinsicht als fehlerfrei unterstellt.

Begründetheit II: Verletzungen des Verfahrensrechts (Verfahrensrüge)Rechtsmittel und außerordentliche Rechtsbehelfe+1 weitere
JA 20151. Staatsexamen

Der Deal mit dem Parkplatz

Bei dieser Übungsklausur handelt es sich um eine Strafrechts-Revisionsklausur zum Thema Verständigung („Deal“) im Strafprozess. Es wird die Wirksamkeit einer gerichtlichen Absprache im Strafprozess und deren prozessuale Kontrolle im Revisionsverfahren behandelt, mit dem Fokus auf Sachrüge und Verfahrensrüge.

Dr. Stefan Knerr· JA 2015, 771· 300 Min
Verfahrensgrundsätze (Prozessmaximen)Rechtsmittel und außerordentliche RechtsbehelfeZweckmäßigkeit+4 weitere
JA 2015Fortgeschrittene

Die Revision der Nebenklage

Die Klausur behandelt die Revision eines Nebenklägers nach einer Verurteilung wegen Brandstiftung mit Todesfolge. Schwerpunkte liegen auf prozessualen Fragen wie der Zulässigkeit und Bedeutung der Revision, der Besetzung des Gerichts bei Schwurgerichtszuständigkeit sowie der Rolle und den Rechten des Nebenklägers, insbesondere im Hinblick auf den Schlussvortrag. Zudem werden relevante Strafnormen zu Brandstiftungsdelikten thematisiert.

Danae Mallepree· JA 2015, 456· 300 Min
Rechtsmittel und außerordentliche RechtsbehelfeZulässigkeit der RevisionBrandstiftung mit Todesfolge, § 306c StGB+2 weitere
JA 20121. Staatsexamen

Ein Engel auf Erden

In diesem strafrechtlichen Übungsfall wurde ein Mitglied eines Motorradclubs vom Landgericht Frankfurt wegen Totschlags zu acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Der Sachverhalt behandelt wichtige Problemkreise wie Notwehr, Erlaubnistatbestandsirrtum und die Konkurrenz zwischen Mord und Totschlag. Gegen das Urteil werden prozessuale Aspekte, insbesondere die Revision, sowie die Beweisaufnahme und Verwertung von Zeugenaussagen geprüft.

Dr. Mathias Hütwohl· JA 2012, 857· 300 Min
Mord, § 211 StGBTotschlag, § 212 StGBRechtfertigungsgründe+5 weitere
JA 20111. Staatsexamen

* "Autos für Afrika

Die Klausur behandelt die Zuerkennung der Umweltprämie durch Vorlage eines gefälschten Verschrottungsnachweises. Im Zentrum stehen die Strafbarkeit der Beteiligten wegen Betrug und Urkundenfälschung sowie prozessuale Fragen bezüglich einer Verständigung im Strafverfahren. Nebenstrafrecht bleibt außer Betracht.

Prof. Dr. Christian Fahl· JA 2011, 836· 120 Min
Betrug (§ 263 StGB)Urkundenfälschung (§ 267 StGB)+3 weitere
JA 20081. Staatsexamen

* "Die falsche Komplizin

Die Klausur thematisiert einen gemeinschaftlich geplanten Versicherungsbetrug mittels Brandstiftung, den Versuch einer Mittäterschaft und die strafrechtlichen Konsequenzen daraus. Weiterhin wird die Strafbarkeit einer alkoholisierten Autofahrt sowie prozessuale Fragen zum Selbstleseverfahren und zur Revision im Strafprozess behandelt.

Prof. Dr. Hans Kudlich· JA 2008, 703· 300 Min
Brandstiftung, § 306 StGB Täterschaft und TeilnahmeVersuch und Rücktritt+5 weitere
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Rechtsmittel und außerordentliche Rechtsbehelfe in der Jurafuchs-Lernapp

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