Übungsfall: Windige Unternehmensanleihen
ZJS 2014, 658 · Zivilrecht für Fortgeschrittene
Von Tobias Krause
Im Übungsfall erwirbt ein Kleinanleger von der P-GmbH Inhaberschuldverschreibungen, die infolge einer Gewinnabführung an die Konzernmutter M-GmbH erheblich an Wert verlieren. Der Anleger macht Schadensersatzansprüche gegenüber der P-GmbH und der Konzernmutter geltend, wobei er bemängelt, dass der Prospekt wesentliche Informationen über das Konzernverhältnis und die wirtschaftliche Situation der Muttergesellschaft verschweige. Im Rahmen von Abwandlungen wird zudem geprüft, ob Schadensersatzansprüche gegen einen unabhängigen Finanzberater wegen fehlerhafter Beratung oder gegen eine Aktiengesellschaft infolge einer Veränderung der Aktionärsstruktur bestehen. Zentral sind zivilrechtliche Haftungsfragen aus fehlerhaften Prospektangaben, Beratungspflichten sowie Aktionärsschutz im Wertpapierhandel.
Schwerpunkte
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- § 823 Abs. 2 BGBSchaden und Schutzgesetz
- § 823 Abs. 2 BGBParken im Halteverbot
- § 823 Abs. 2 BGBPersönlicher Schutzbereich: Unbefugter Gebrauch eines Fahrzeugs (§ 248b StGB)
- § 823 Abs. 2 BGBUnterlassene Hilfeleistung (§ 323c StGB) als Schutzgesetz
- § 823 Abs. 2 BGBUrkundenfälschung (§ 267 StGB) als Schutzgesetz
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