Referendarexamensklausur Öffentliches Recht: Das Schulbetretungsverbot
ZJS 2013, 397 · Öffentliches Recht für 2. Staatsexamen / Referendariat
Von Nils Schaks
Im vorliegenden Fall wendet sich der 14-jährige K, vertreten durch seine Eltern, gegen ein von der zuständigen Behörde verhängtes Schulbetretungsverbot aufgrund fehlenden Masernimpfschutzes. Das Verbot wurde ausgesprochen, nachdem im Umfeld der Schule eine Masern-Erkrankung aufgetreten war und Schutzmaßnahmen ergriffen wurden. K und seine Eltern beanstanden vor allem die Rechtmäßigkeit und die formellen Voraussetzungen des Verbots sowie die genaue Auslegung der Tatbestandsmerkmale des Infektionsschutzgesetzes. Die Behörde beruft sich auf die Durchmischung der Schülerschaft und die Notwendigkeit zum Schutz ungeimpfter Personen. Zentrale rechtliche Schwerpunkte liegen im Infektionsschutzrecht, Verwaltungsrecht sowie den Anforderungen an eine behördliche Maßnahme zur Gefahrenabwehr.
Schwerpunkte
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- Formelle Anforderungen an versammlungsrechtliche MaßnahmenAnhörung vor versammlungsrechtlicher Maßnahme
- Formelle Anforderungen an versammlungsrechtliche MaßnahmenSachliche Zuständigkeit für versammlungsrechtliche Maßnahmen
- Formelle Rechtmäßigkeit von VerwaltungsaktenExkurs: Rechtsbehelfsbelehrung
- Formelle Rechtmäßigkeit von VerwaltungsaktenMuss die Begründung inhaltlich „richtig“ sein? (§ 39 Abs. 1 S. 1 VwVfG)
- Formelle Rechtmäßigkeit von Verwaltungsakten§ 46 VwVfG bei Ermessensentscheidungen
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