Kleine oder große Fische beim »Schwarzangeln«?
JURA 2020, 979 · Strafrecht für Fortgeschrittene
Von Gunnar Duttge, Simone Klaffus

Die Klausur behandelt strafprozessrechtliche Fragen rund um das sogenannte Schwarzangeln, insbesondere die Voraussetzungen für die Beschlagnahme von Zufallsfunden, die Folgen einer verspäteten Beschuldigtenbelehrung, die Zuständigkeit des Ermittlungsrichters und die materiellen Voraussetzungen einer gerichtlichen Einstellung nach § 154 II StPO. Schwerpunktmäßig wird die Reichweite des Beweisverwertungsverbots aus § 252 StPO bei zeugnisverweigerungsberechtigten Personen beleuchtet.
Passend dazu in der Jurafuchs-Lernapp
Vertiefe die Klausur-Themen interaktiv — direkt in der Jurafuchs-App, ein Klick oder QR-Scan reicht.
- Ermittlungsverfahren 3: MaßnahmenGefahr im Verzug: Beendet der unwillige Richter die Eilkompetenz?
- Ermittlungsverfahren 3: MaßnahmenBeschlagnahme - Ermächtigungsgrundlage für das zwangsweise Entsperren eines Handys mit Fingerabdruckscanner?
- Ermittlungsverfahren 3: MaßnahmenFestnahme - § 127 Abs. 1 StPO - Umfang des Festnahmerechts
- Ermittlungsverfahren 3: MaßnahmenFestnahme - § 127 Abs. 1 StPO - Grad des Tatverdachts
Weitere Klausuren zu Verfahrensgrundsätze (Prozessmaximen)
Übung macht den Meister — hier sind 6 weitere Klausuren mit verwandter Themenstellung.