Mündlicher Prüfungsfall: Das verflixte Vorkaufsrecht
ZJS 2020, 361 · Zivilrecht für Fortgeschrittene
S möchte durch Klage gegen E die Auflassung eines Grundstücks erreichen, nachdem sie ein dingliches Vorkaufsrecht erworben und ausgeübt hatte. Aufgrund einer Grundbuchberichtigung stellte sich heraus, dass nicht I, sondern E Eigentümer war, der das Grundstück inzwischen an D verkauft hat. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Zulässigkeit und Begründetheit einer Eigentumsklage gestützt auf das Vorkaufsrecht sowie prozessuale Zuständigkeiten. Zudem werden mögliche Ansprüche der S gegen die Erwerberin D sowie Gegenrechte und Gegenansprüche D's behandelt. Der Fall thematisiert zentrale Probleme aus Zivilprozess- und Immobiliarsachenrecht, insbesondere zum Vorkaufsrecht und Grundbuchberichtigung.
Schwerpunkte
Passend dazu in der Jurafuchs-Lernapp
Vertiefe die Klausur-Themen interaktiv — direkt in der Jurafuchs-App, ein Klick oder QR-Scan reicht.
- (Gutgläubiger) Erwerb von Forderung und Sicherung durch DritteNichtberechtigter verfügt über Forderung
- (Gutgläubiger) Erwerb von Forderung und Sicherung durch DritteGutgläubiger Wegerwerb des Anwartschaftsrechts am Sicherungseigentum
- (Gutgläubiger) Erwerb von Forderung und Sicherung durch DritteSicherungsübereignung: Veräußerung nach §§ 929, 931 BGB
- (Gutgläubiger) Erwerb von Forderung und Sicherung durch DritteSchuldbeitritt: Unwirksamkeit des Schuldbeitritts - kein gutgläubiger Forderungserwerb
- (Gutgläubiger) Erwerb von Forderung und Sicherung durch DritteSchuldbeitritt: § 401 BGB analog
Weitere Klausuren zu Unmöglichkeit (§ 275 BGB) (Leistungsstörungsrecht)
Übung macht den Meister — hier sind 6 weitere Klausuren mit verwandter Themenstellung.