Klausuren
Filtere nach Studienstufe, Rechtsbereich, Quelle und Verfügbarkeit. Jede Filter-Kombination ist als URL teilbar.
Die Büste des Bayreuther Bäckers
Im Fall geht es um den Verkauf und Versand einer von einem Bäckermeister geschnitzten Holzbüste, die in der Auslage seiner Bäckerei stand. Nach Vertragsabschluss soll die Büste dem Käufer durch einen Kurierdienst zugeschickt werden, wird jedoch beim Transport schuldhaft zerstört. Zu prüfen ist, ob der Verkäufer trotz des Untergangs der Sache den Kaufpreis verlangen kann, insbesondere unter Berücksichtigung von Gefahrtragung beim Versendungskauf, Drittschadensliquidation und dem Unternehmerbegriff.
(Original-)Assessorexamensklausur – Zivilrecht: Das Kronkorken-Gewinnspiel
Die Klausur behandelt die rechtliche Einordnung eines Kronkorken-Gewinnspiels zivilrechtlich im Assessorexamen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Vertragsschluss und der Verwendung von AGB im Rahmen von Preisausschreiben und Gewinnspielen. Es sind verschiedene zivilrechtliche Probleme im Kontext von Verbraucherverträgen und den dazugehörigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu lösen.
Finanzielle Verflechtungen – vom Abiball zum Kommanditisten
Die Klausur thematisiert zwei zentrale Fragen des Personengesellschaftsrechts: Zunächst wird die Haftung und die vertragliche Bindung eines informellen Abiball-Finanzkomitees bei einer Bandbuchung geprüft. Anschließend wird anhand des Kommanditistenbeitritts und Gesellschafterwechsels einer KG die Haftung des ausscheidenden Gesellschafters sowie des Kommanditisten bei einer nicht vollständig eingelegten Hafteinlage behandelt.
Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Vertrags- und Deliktsrecht und Zivilprozessrecht – „Bitte nicht den Stecker ziehen!“
Die Klausur behandelt zentrale Fragestellungen aus dem Vertrags- und Deliktsrecht, insbesondere im Bereich der Haftung nach § 823 Abs. 1 BGB sowie das Zusammenspiel mit vertraglichen Ansprüchen. Flankierend werden civilprozessuale Probleme wie die Feststellungsklage und die Prozessführungsbefugnis abgeprüft. Die Prüfung erfolgt im Stil des 2. Staatsexamens.
Original-Examensklausur: „Wiedersehen macht Freude“
Die Klausur thematisiert einen Kaufvertrag über ein gebrauchtes Kfz zwischen einem Händler und einer Verbraucherin mit Problemen rund um einen wirksamen Gewährleistungsausschluss, Rücktritt, Mangelbeseitigungskosten und Standgebühren. Zudem treten prozessuale Besonderheiten wie die Eventualdrittwiderklage auf, etwa im Zusammenhang mit der Abwehr von Zahlungsansprüchen des Verkäufers.
Assessorexamensklausur – Zivilrecht: Ein schwarzer Tag im Sommer
Die Klausur behandelt zentrale zivilrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit einer Erbengemeinschaft, insbesondere die objektive Klagehäufung sowie Verträge zugunsten Dritter und die Schutzwirkung für Dritte bei der Verletzung von Organisationspflichten. Ein Schwerpunkt liegt auf dem fehlenden Mitverschulden eines Geschäftsunfähigen und der rechtlichen Kontrolle von AGB, einschließlich der Aufsichtspflicht. Darüber hinaus werden prozessuale Aspekte wie die Zulässigkeit von Klagen durch Erben und gesetzliche Prozessstandschaft geprüft.
Ein verhängnisvoller Kühlschrankkauf
K erwirbt bei V einen Kühlschrank, der aufgrund einer bekannten Serienfehlers Wasser verliert und einen Parkettboden beschädigt. Es stellt sich die Frage, ob K von V Ersatz der Reparaturkosten sowie Lieferung eines mangelfreien Geräts verlangen kann, wobei Themen wie kaufrechtliche Gewährleistung, Stellvertretung und Aufrechnung sowie potenzielle Verjährung einer Gegenforderung zu prüfen sind.
Anfängerklausur – Zivilrecht: Immer nur Ärger mit Mietern
Die Klausur behandelt grundlegende Fragestellungen im Mietrecht mit Fokus auf Pflichten aus dem Mietverhältnis sowie die Besonderheiten bei Wohnraummietverhältnissen. Im Mittelpunkt steht außerdem die Beendigung solcher Mietverhältnisse. Für Anfänger:innen geeignet, prüft sie Basiswissen und die typischen Problemstellungen in der Vermieter-Mieter-Beziehung.
Schnee auf der Reeperbahn
Die Klausur behandelt Ansprüche einer Bank gegen einen Kunden auf Rückzahlung eines Darlehens sowie Erstattungs- oder Entschädigungsansprüche im Zusammenhang mit einer durch ein Nachbargebäude notwendig gewordenen Ertüchtigung des eigenen Bankgebäudedachs. Thematisiert werden insbesondere bereicherungsrechtliche Rückabwicklungsfragen, das Nachbarschaftsverhältnis und prozessuale Gesichtspunkte bei Zahlungsklage und Entschädigungsbegehren.
(Original-)Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Streit um einen Wiederkauf
Die Examensklausur behandelt einen zivilrechtlichen Streit um einen Wiederkauf. Schwerpunkte liegen auf den Rechtsgrundlagen des Kaufvertrags, dem gesetzlichen Vorkaufsrecht und Fragen der Auslegung sowie Wirksamkeit von Willenserklärungen. Es werden zudem Fragen zur Form und zum Zustandekommen entsprechender Vereinbarungen thematisiert.
Versehentliches Trinkgeld
Im Fall 'Versehentliches Trinkgeld' nimmt eine Reinigungskraft an, im Hotelzimmer abgelegte Münzen seien ihr als Trinkgeld zugedacht, tatsächlich bestand aber kein entsprechender Wille des Hotelgasts. Der Gast fordert das Geld von der Reinigungskraft beziehungsweise vom Hotel zurück. Zu prüfen ist, ob und gegen wen ihm ein Rückforderungsanspruch zusteht.
Fortgeschrittenenklausur – Zivilrecht: Verbraucherverträge über digitale Produkte – Trojaner und Viren
Die Klausur behandelt verbraucherschützende Regelungen bei Verträgen über digitale Produkte, insbesondere im Zusammenhang mit Schadsoftware wie Trojanern und Viren. Im Mittelpunkt steht die Anwendung der §§ 327 ff. BGB, ergänzt durch Fragestellungen zum Widerrufsrecht und zur Mängelhaftung. Die Aufgabenstellung ist für fortgeschrittene Studierende geeignet und vermittelt praxisrelevante Problemstellungen der Digitalisierung im Vertragsrecht.
Böllern im Fußballstadion
Im Fall 'Böllern im Fußballstadion' verlangt der Fußballverein H von Fan A Ersatz für eine durch das Zünden eines Knallkörpers im Stadion verhängte DFB-Geldstrafe. Zu prüfen ist, ob und auf welcher Rechtsgrundlage A dem Verein die Summe von 30.000 EUR erstatten muss, insbesondere im Hinblick auf deliktsrechtliche Ansprüche, AGB-Kontrolle und schadensrechtliche Zurechnung.
Anfängerklausur zum Kaufrecht: Wasser im Wagen
Paul Kater verlangt nach einem Gebrauchtwagenkauf von Susanne Vogel die Rückzahlung des Kaufpreises in Höhe von 9.000 € Zug um Zug gegen Rückgabe des Fahrzeugs, da zahlreiche Mängel am Fahrzeug vorliegen und diese nicht vollständig beseitigt wurden. Zusätzlich fordert Kater von Vogel Ersatz für außergerichtliche Rechtsanwaltskosten in Höhe von 800 €. Im Mittelpunkt des Falls stehen die kaufrechtlichen Mängelgewährleistung, das Rücktrittsrecht sowie die Anspruchsvoraussetzungen für die Erstattung der Anwaltskosten. Vogel rechnet mit Gegenansprüchen auf Nutzungs- und Wertersatz auf. Zu klären sind die wechselseitigen Ansprüche aus dem Kaufvertrag und deren rechtliche Voraussetzungen.
Eine verstrickte Angelegenheit
Die Klausur behandelt die Frage, ob ein Trainer (T) von den Eltern (E) einer minderjährigen Tochter (B) Vergütung für die Herstellung einer personalisierten Hundedecke verlangen kann. Im Mittelpunkt stehen die Zurechnung einer abredewidrig ausgefüllten Blanketterklärung, die Anfechtung von Rechtsscheinstatbeständen sowie das Widerrufsrecht bei nach Kundenspezifikation hergestellten Waren.
Anfängerklausur – Zivilrecht: Ein Oldtimer und zwei Todesfälle
Die Klausur behandelt zivilrechtliche Fragestellungen aus dem Bereich des Eigentumserwerbs an beweglichen Sachen sowie erbrechtlicher Ansprüche im Zusammenhang mit einem Unfall unter Beteiligung eines Oldtimers und zwei Todesfällen. Es werden außerdem deliktsrechtliche und haftungsrechtliche Aspekte geprüft. Geeignet ist sie insbesondere für Studienanfänger:innen.
Eine Eigenbedarfskündigung mit Folgen
Die Klausur behandelt einen zivilrechtlichen Streit um eine Eigenbedarfskündigung im Wohnungsmietrecht. Nach einer Kündigung durch den Vermieter wegen angeblichen Eigenbedarfs macht der Mieter Schadensersatzansprüche wegen Umzugskosten, entgangener Mieteinkünfte und erhöhter Mietkosten geltend und erhebt Klage auf zukünftige Leistung oder hilfsweise Feststellung. Es sind umfangreiche mietrechtliche und prozessuale Fragestellungen zu klären.
(Original-)Referendarexamensklausur – Zivilrecht: Kaufrecht, Leistungsstörungsrecht und Handelsrecht
Die Klausur behandelt zentrale Fragestellungen des Kaufrechts, insbesondere zu Sachmängeln und deren Rechtsfolgen, sowie das Leistungsstörungsrecht, etwa Unmöglichkeit und Rücktritt. Außerdem werden handelsrechtliche Besonderheiten des Handelskaufs beleuchtet. Die Aufgaben orientieren sich an einer originalen Referendarsexamensprüfung.
Anfängerklausur – Zivilrecht: Schuldrecht AT – Chaos in der Waschanlage
Die Klausur behandelt Grundfragen des Schuldrechts AT anhand eines Falles rund um eine Waschanlage. Im Mittelpunkt stehen die Entstehung von Schuldverhältnissen, Probleme der Leistungsstörungen – insbesondere Unmöglichkeit und Schadensersatzansprüche – sowie typische Anfängerprobleme in diesem Themenkreis.
„Der 911 GT3, der den Weg zum Nürburgring nicht fand“
Herr F verlangt Gewährleistung für das defekte Navigationssystem seines Porsche 911 GT3, das während einer Fahrt zum Nürburgring ausfiel. Die Verkäuferin, P GmbH, verweist auf einen Haftungsausschluss in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Zu prüfen sind Gewährleistungsansprüche im Verbrauchsgüterkauf, die Wirksamkeit von AGB sowie die Anwendbarkeit kaufrechtlicher und schuldrechtlicher Vorschriften.
(Original-)Assessorexamensklausur – Zivilrecht: Deliktsrecht – Fußballspiel mit Folgen
Die Klausur behandelt zentrale Fragestellungen des Deliktsrechts anlässlich einer Auseinandersetzung im Rahmen eines Fußballspiels. Geprüft werden insbesondere die Voraussetzungen und das Zusammenspiel der Anspruchsgrundlagen aus § 823 Abs. 1 und Abs. 2 BGB sowie §§ 830, 840 BGB. Weiter werden ergänzend Fragen zur Haftung aus § 826 BGB sowie zu möglichen Aufsichts- und Auswahlverschulden nach § 831 BGB thematisiert.
Schwerpunktbereichsklausur – IPR und Brüssel Ia-VO: Keine einfache Ehe
Die Klausur behandelt zentrale Probleme des Internationalen Privatrechts (IPR) und der Brüssel Ia-Verordnung, insbesondere im Kontext von grenzüberschreitenden Ehe- und familienrechtlichen Fragestellungen. Geprüft werden die Anknüpfung privatrechtlicher Sachverhalte, die internationale Zuständigkeit sowie die Wechselwirkungen nationaler und europäischer Normen. Ziel ist es, die Anwendung internationaler Regelwerke und aktueller Rechtsprechung zu trainieren.
„Trautes Heim“
Die Klausur 'Trautes Heim' behandelt einen mietrechtlichen Streit zwischen Mieter und Vermieter über die Wirksamkeit verschiedener Vertragsklauseln, insbesondere zur Befristung, Schönheitsreparaturen und Kaution. Streitpunkte sind die Zulässigkeit einer Kündigung, die Rückforderung der Kaution sowie Schadens- und Aufrechnungsansprüche. Zu prüfen sind außerdem die Wirksamkeit von AGB-Klauseln und mögliche Ersatzansprüche.
„Die etwas teurere Quengelzone“
Die Klausur thematisiert die Frage, ob S gegen H einen Anspruch auf Übergabe und Übereignung eines Sportwagens hat. Im Mittelpunkt stehen dabei die Probleme des Vertragsschlusses durch Vertreter, insbesondere die (ggf. konkludente) Bevollmächtigung sowie die Übermittlung der Annahmeerklärung durch ein Kind. Daneben werden Aspekte zur Verjährung sowie zum Einfluss nachträglicher Verhandlungen auf eine etwaige Verjährung behandelt.